Zukunft von Kennet Eichhorn: Unstimmigkeiten beim FC Bayern

Nate Abloe
3 Minuten Lesezeit
FC Bayern München

Es herrscht Ungewissheit an den Münchener Trainingsgrund an der Säbener Straße. Nach dem Ausscheiden aus der Champions League ist der Blick des FC Bayern nun auf den bevorstehenden Sommer-Transfermarkt gerichtet. Im Mittelpunkt steht dabei die Entscheidung über die Zukunft des hoffnungsvollen Hertha-Juwels, Kennet Eichhorn.

Auf die Offensive ausgerichtet

Die Notwendigkeit, Offensive-Spieler zu verpflichten, richtet sich insbesondere nach der Kandidatenliste, die von Anthony Gordon (25/Newcastle United) bis Yan Diomande (19/RB Leipzig) reicht. Das wird wahrscheinlich einen erheblichen Teil des Budgets beanspruchen.

Nach dem bevorstehenden Abgang von Leon Goretzka (31) wird der freie Mittelfeldplatz aller Voraussicht nach von einem Talent aus den eigenen Reihen besetzt werden. Bara Sapoko Ndiaye (18), David Santos Daiber (19) und der zurückkehrende Leihspieler Noel Aseko (20/Hannover) scheinen generell dazu imstande zu sein.

Die Konkurrenz schläft nicht

Auf den ersten Blick wirkt es somit so, als würde der FC Bayern aktuell keine konkreten Schritte in Richtung eines Eichhorn-Deals unternehmen. Diese Entwicklung wird wahrscheinlich von den konkurrierenden Vereinen wohlwollend zur Kenntnis genommen. Neben Bayer Leverkusen und RB Leipzig ist auch Manchester City stark an Eichhorn interessiert. Besonders Borussia Dortmund stellt sich als ernstzunehmender Mitbewerber heraus.

Was passiert als Nächstes?

Für eine festgeschriebene Summe von zehn bis zwölf Millionen Euro ist der deutsche U17-Nationalspieler im Sommer erhältlich. Eichhorn hat allerdings noch keine Entscheidung über einen Wechsel getroffen. Sollte der FC Bayern seine Position nicht klar definieren, könnte es leicht passieren, dass dieser junge, talentierte Spieler an einen Wettbewerber verloren geht.

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