Elmin Rastoder: Wird der mazedonische Meister-Knipser die Bundesliga bereichern?

Nate Abloe
2 Minuten Lesezeit

Zieht es den nordmazedonischen Torjäger Elmin Rastoder ab der nächsten Saison in die heimische Bundesliga? Laut Sky könnten deutsche Vereine den Angreifer vom FC Thun verpflichten, der in der vergangenen Spielzeit maßgeblich zur Überraschungsmeisterschaft des Schweizer Aufsteigers beigetragen hat.

Was bisher geschah

Elmin Rastoder ist ein zentraler Bestandteil des Erfolgs des FC Thun. Der mazedonische Nationalspieler erzielte 13 Tore in 34 Ligaspielen und hat sich somit als wahrer Meister-Knipser bewiesen. Seine beeindruckende Torquote weckt Begehrlichkeiten – nicht nur in der Bundesliga.

Der 1,91 Meter große Angreifer steht laut Berichten auch bei Olympique Lyon und Panathinaikos Athen auf dem Zettel. Und das, obwohl Rastoder noch bis 2027 vertraglich an den FC Thun gebunden ist. Der Schweizer Club hat zudem die Möglichkeit, den Vertrag per Option zu verlängern.

Hintergrund zum FC Thun

Der FC Thun, eine kleine Mannschaft aus der Bilderbuchstadt Thun im Berner Oberland, sorgt in der vergangenen Saison für Aufsehen. Als Aufsteiger mischte der Club die Schweizer Super League, die höchste Spielklasse im Schweizer Fußball, gehörig auf.

Mit Spielern wie Rastoder, die trotz des begrenzten Budgets des Clubs außergewöhnliche Leistungen erbrachten, beendete Thun die Saison als Meister – gegen alle Erwartungen.

Ausblick

Die Frage ist nun, ob Rastoder seinen steilen Aufstieg in der Bundesliga fortsetzen kann. Sollte ein Transfer zustandekommen, gibt es keinen Zweifel, dass er das Potential hat, auch in Deutschland für Furore zu sorgen. Angesichts seiner Torausbeute, seiner physischen Präsenz und seines nachgewiesenen Talents dürfte er für jeden potentiellen neuen Club ein echter Gewinn sein.

Aber die Bundesliga sollte sich beeilen: Die internationalen Schwergewichte Olympique Lyon und Panathinaikos Athen haben bereits Interesse an Rastoder bekundet. Die Chancen stehen gut, dass der mazedonische Nationalstürmer im Sommer einen großen Schritt in seiner Karriere macht – ob das in Deutschland, Frankreich oder Griechenland sein wird, bleibt abzuwarten.

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