Die Trainerbank im legendären Alten Försterei könnte bald einen neuen Boss bekommen. Union Berlin ist aktiv auf der Suche nach einem Übungsleiter für die kommende Saison. Fünf prominente Kandidaten sind aktuell im Gespräch, wobei jedem von ihnen unterschiedliche Chancen eingeräumt werden.
Die Mission des neuen Trainers
Unter der Leitung von Marie-Louise Eta hat Union Berlin erfolgreich den Klassenerhalt in der Bundesliga gesichert. Nun sind die Verantwortlichen der Eisernen auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer, der das Team in die nächste Saison führen kann. Laut ‚kicker‘ sollte der neue Mann an der Seitenlinie fließend Deutsch sprechen, junge Spieler fördern, ihnen Vertrauen schenken und einen aktiven, mutigen Spielstil bevorzugen.
Die Kandidaten für die Trainerposition
Für den Posten des Cheftrainers bei Union gibt es verschiedene Kandidaten. Einer der Favoriten ist Christian Eichner, der nach über sechs Jahren den Karlsruher SC verlassen wird. Seine Gespräche mit den Union-Verantwortlichen laufen bereits seit Wochen, und er könnte als Top-Kandidat gelten. Aber Eichner ist nicht der einzige Name auf der Liste: laut ‚Bild‘ gibt es vier Alternativen.
Ein weiterer heißer Anwärter ist Horst Steffen. Der ehemalige Werder Bremen-Trainer gilt neben Eichner als ‚heißester Kandidat‘ an der Alten Försterei. Allerdings wurden sowohl Eichner als auch Steffen zuletzt auch intensiv mit dem 1. FC Köln in Verbindung gebracht.
Was, wenn Kölns Wagner ein Thema wird?
Die aktuelle Situation beim 1. FC Köln könnte ebenfalls Einfluss auf die Trainerfrage bei Union Berlin haben. Dort steht zurzeit René Wagner an der Seitenlinie, doch ob er Interims- oder Cheftrainer am Geißbockheim bleibt, ist unklar. Sollten die FC-Bosse sich gegen Wagner entscheiden, könnte er laut ‚Bild‘ ein Kandidat bei Union Berlin werden. Ihm werden jedoch nur Außenseiter-Chancen eingeräumt.
Weitere Kandidaten und ihre Chancen
André Breitenreiter, früher Coach bei Hannover 96, könnte laut ‚Bild‘ ebenfalls eine Option für Union sein. Er befindet sich derzeit ohne Verein und hat bereits bestehende Verbindungen zu Horst Heldt aus gemeinsamen Zeiten in Hannover und Schalke.
Die Boulevardzeitung bringt als fünften Kandidaten Mauro Lustrinelli ins Gespräch. Er vollbrachte das Kunststück, mit dem FC Thun die Meisterschaft in der Schweiz zu gewinnen. Einige Quellen deuten darauf hin, dass Lustrinelli bereit ist, den nächsten Schritt zu gehen und könnte somit in die Fußstapfen von Landsmann Urs Fischer treten, der Union Berlin in die Champions League führte.
Ausblick: Die Entscheidung ist offen
Union Berlin steht mit seiner Trainersuche vor einer wichtigen Entscheidung. Die Auswahl ist vielfältig und es besteht die Möglichkeit, dass ein Kandidat Kurzfristig das Ruder übernimmt. Die Union-Fans dürfen gespannt sein, wer in der kommenden Saison an der Seitenlinie stehen wird.

