Die verpasste Chance des FC Bayern: Interesse an Désiré Doué kam zu spät

Nate Abloe
2 Minuten Lesezeit
Desire Doue

Im Sommer 2024 ging das Wunderkind Désiré Doué (20) nicht an den FC Bayern, sondern zog stattdessen nach Paris St. Germain. Die ‚Sport Bild‘ enthüllt nun, dass die Bayern-Verantwortlichen den Offensivspieler tatsächlich schon früher im Visier hatten und einen Transfer im Winter anstrebten.

Bayerns frühes Auge auf Doué

Laut der ‚Sport Bild‘ äußerte Bayern München im Herbst 2023 erstmaliges Interesse an Désiré Doué, zu diesem Zeitpunkt noch Shootingstar von Stade Rennes. Hasan Salihamidzic, damaliger Sportvorstand des FC Bayern, und technischer Direktor Marco Neppe haben den Spieler ins Auge gefasst und planten sogar einen Wintertransfer. So nahmen sie Doué beim Europa League-Spiel gegen den FC Villarreal (0:1) genau unter die Lupe.

Verpasste Chance für den deutschen Giganten

Doch der Transfer Doué’s kam nie zustande. Es scheint, dass insbesondere finanzielle Aspekte den Transfer verhinderten. Die Planstelle in der Offensive hatte Brazzo bereits mit dem Kauf von Mathys Tel besetzt und es war kein Budget mehr vorhanden, um ein weiteres Rennes-Talent zu akquirieren.

Der steile Aufstieg Doué’s bei PSG

Doué ging schließlich im Sommer 2024 zu Paris St. Germain und bewies dort, was Bayern verpasst hatte. Mit seiner atemberaubenden Technik und Schnelligkeit hat er sich schnell einen Namen gemacht, der heute in ganz Europa bekannt ist. Bei PSG bewies Doué, dass er weit mehr als nur ein weiteres ‚Talent‘ ist – Er hat sich in der kurzen Zeit zu einem Star entwickelt und ist heute einer der wichtigsten Spieler in der Offensive von PSG.

Ausblick: Hat Bayern eine Lektion gelernt?

Es bleibt abzuwarten, ob Bayern aus dieser Erfahrung gelernt hat und in Zukunft schneller reagiert, wenn ein hochkarätiges Talent ins Visier gerät. Für Doué lief die Geschichte gut – er ist nun einer der wichtigsten Spieler bei PSG und steht vor einer glänzenden Karriere. Bayern Fans können nur hoffen, dass das nächste große Talent, das ihre Verantwortlichen ins Auge fassen, nicht wieder durch ihr Netz schlüpft.

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