Während der gesamten Weltmeisterschaft saß Leon Goretzka größtenteils nur auf der Bank. Seine offensichtliche Frustration darüber legt einen tiefen Riss zwischen ihm und dem Deutschen Fußball-Bund offen und entfacht eine Reihe von Diskussionen über die Zukunft des Mittelfeldspielers im Team.
Das WM-Dilemma: Goretzkas Degradierung
Im März war Leon Goretzka noch Julians Nagelsmanns erste Wahl für die WM. Doch mit der schnellen Genesung von Felix Nmecha (25) fiel Goretzka, der 73-fache deutsche Nationalspieler, ins zweite Glied. Diese plötzliche Degradierung scheint Goretzka übel aufgestoßen zu haben. Aus Quellen innerhalb des Teams wurde berichtet, dass er sich immer mehr vom Team abkapselte, viel Zeit alleine verbrachte und häufig schlecht gelaunt war.
Die Stimmung in Erinnerung: Goretzka und die Heim-EM 2024
Zurückblickend hatte Nagelsmann den aktuell vereinslosen Profi 2024 nicht für die Heim-EM nominiert. Der Grund dafür war die Befürchtung, Goretzka würde sich nicht mit einem Bankplatz arrangieren können. Diese Vermutung zeigte sich in der diesjährigen WM als wahrscheinlich richtig.
Nagelsmanns Rolle in der Kontroverse
Allerdings muss man auch festhalten, dass Nagelsmann in puncto Kommunikation und Transparenz bei Entscheidungen nicht gerade glänzte. Dies zeigte sich beispielsweise im Fall von Oliver Baumann und Deniz Undav. Inzwischen ist Nagelsmann als Bundestrainer zurückgetreten und Jürgen Klopp wird sein Nachfolger.
Unsicherheit über die Zukunft Goretzkas im DFB-Team
Momentan bleibt unklar, wie es mit Goretzka im DFB-Team weitergehen soll. Die Kontroverse um seine Rolle im Team und seine Reaktion darauf hat viele Fragen aufgeworfen, die noch beantwortet werden müssen.

