Alexander Nübels Zukunft: Vom FC Bayern zum Torwart bei Besiktas

Nate Abloe
2 Minuten Lesezeit
Alexander Nübel

Das Kapitel FC Bayern München scheint für Alexander Nübel beendet zu sein, denn Gerüchten zufolge hat der deutsche Nationaltorhüter sich mit dem türkischen Verein Besiktas auf eine Kooperation geeinigt. Durch den Wechsel erhält Nübel die Chance, wieder als Stammtorhüter aufzulaufen.

Was geschehen ist

Alexander Nübel, der ursprünglich aus Paderborn stammt und in Stuttgart seine ersten fußballerischen Schritte machte, spielt in den Planungen des FC Bayern keine Rolle mehr. Der 29-jährige Torwart steht vor einem neuen Abschnitt in seiner Karriere und soll Berichten zufolge bereits beim Trainingsauftakt am 20. Juli nicht mehr im Bayern-Kader dabei sein. An seiner Stelle konnte Yagiz Sabuncuoglu, ein renommierter Sportjournalist, berichten, dass Nübel eine Einigung mit Besiktas erzielt hat

Hintergrundinformationen

Die Gespräche zwischen Nübel und dem Süper Lig-Club laufen seit einigen Tagen, und dem Keeper wurde die Rolle des Stammtorhüters zugesichert. Für Nübel könnte dieser Schritt eine willkommene Gelegenheit sein, seine Karriere nach einer eher schwierigen Zeit in München wieder in Schwung zu bringen. Bei Bayern musste sich Nübel hinter Manuel Neuer einreihen und kam nur selten zum Einsatz. Der Wechsel zu Besiktas könnte ihm nun also die Spielpraxis bringen, die er im Kampf um einen Stammplatz in der deutschen Nationalmannschaft benötigt.

Auswirkungen

Aus finanzieller Sicht bedeutet der Wechsel für Nübel wahrscheinlich einen Rückschritt. Während er in München zwölf Millionen Euro brutto verdiente, wurde ihm von Besiktas lediglich ein Gehalt von fünf Millionen Euro inklusive Boni angeboten, so Sabuncuoglu. Es scheint jedoch, dass beide Seiten diese Differenz überbrücken konnten und eine Einigung erzielt haben.

Was als nächstes passiert

Jetzt bleibt abzuwarten, ob sich auch die Vereine einigen können. Der FC Bayern hofft, für Nübel bis zu 20 Millionen Euro zu erhalten. Der letzte Vorschlag von Besiktas beinhaltet eine Basisablösesumme von fünf Millionen Euro und zusätzlich fünf Millionen Euro in Form von Bonuszahlungen. Ob diese Summen für den deutschen Rekordmeister akzeptabel sind, muss noch geklärt werden.

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