Nach sieben Jahren bei Borussia Dortmund steht Mittelfeldspieler Julian Brandt vor einem Wechsel und die Optionen reichen über den gesamten europäischen Kontinent. Unter allen potentiellen Zielen, scheint Atletico Madrid in der Poleposition zu sein.
Julian Brandt und Eine Ära geht zu Ende
Kontinuität und Borussia Dortmund – eine Kombination, die bei Julian Brandt gut passte. Trotz Gegenwind und Kritik konnte er sich in Dortmund etablieren und eine solide Bilanz aufweisen. Aber jede Erfolgsgeschichte hat auch ihr Ende, und so hat auch diese Zeit bei den Schwarz-Gelben ihr Ende gefunden. Brandts auslaufender Vertrag wird nicht verlängert, womit das Kapitel Borussia Dortmund für ihn nach sieben Prägungsjahren zu Ende geht.
Eine Rückkehr in die Bundesliga ist für den gebürtigen Bremer allerdings keine Option. Nach all den Jahren in Deutschland zieht es Julian ins europäische Ausland. Schließlich gibt es für einen Spieler seines Kalibers genügend interessante Optionen – und einige davon sind bereits auf dem Vormarsch.
Interesse von der ganzen Welt
Unter den Interessenten finden sich einige große Namen des Fußballs. Zum Interessentenkreis gehören laut verschiedenen Berichten die AS Rom, der FC Arsenal und Fenerbahce. Doch eine Möglichkeit sticht besonders hervor: Atletico Madrid.
Auch wenn laut Sport Bild noch mehrere Vereine um den Mittelfeldspieler werben, sind es die Rojiblancos die den ersten Schritt gewagt haben. Bei der Familie des 30-Jährigen klopfte Atletico an, zum Zeichen ihres Interesses am BVB-Akteur.
Atletico Madrid: Symbol für mehr als nur Fußball
Mehrsprachigkeit und ein Bewusstsein für verschiedene Kulturen prägen viele der Topspieler im modernen Fußball, und auch Julian Brandt bildet hier keine Ausnahme. Der Mittelfeld-Virtuose, dessen Freundin in Spanien lebt, spricht fließend Spanisch und findet die spanische Kultur attraktiv. Da passt es nur zu gut, dass das Wunschziel des Spielers die Hauptstadt Spaniens ist.
Für Atletico Madrid ist dieser Schritt ebenfalls von großer Bedeutung. Trainer Diego Simeone sucht einen Ersatz für die klaffende Lücke, die Vereinslegende Antoine Griezmann hinterlassen wird. Eine klare Führungspersönlichkeit, die als Vorbild auf und neben dem Platz dienen kann. Und hier kommt Julian Brandt ins Spiel, dessen Name als Favorit für die Nachfolge des Publikumslieblings gehandelt wird.
Was passiert als nächstes?
Obwohl ein Wechsel schon in der Luft liegt, bleibt Julian Brandt professionell. Aus Respekt gegenüber dem BVB will Julian während der laufenden Saison keine Gespräche mit anderen Klubs führen. Aber die ‚Sport Bild‘ berichtet, dass ein Austausch zwischen Atletico und Brandt selbst nach dem abschließenden Spiel der Saison gegen Werder Bremen angesetzt wird.
Atlético Madrid gilt als Wunschziel des Rechtsfußes und es ist klar, dass Julian Brandt derzeit eine der begehrtesten Optionen auf dem Transfermarkt ist. Wie es aussieht, stehen die Zeichen auf einen Wechsel in die spanische Hauptstadt, wo Julian in der kommenden Saison auf dem Platz von Atletico Madrid stehen könnte.

