Kovac-Vertrag beim BVB: Sport Bild nennt Feuerklausel und Gehalt

Redaktion Fussballpuls
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Borussia Dortmund soll sich bei Trainer Niko Kovac für den Ernstfall abgesichert haben. Der 55-Jährige hat vor einigen Tagen ein neues Arbeitspapier erhalten, das nach bisherigen Berichten bis 2029 datiert ist. In ihrer aktuellen Ausgabe berichtet die ‚Sport Bild‘ nun über die angeblichen Details des Kontrakts. Laut dem Magazin soll Kovac ein Grundgehalt von fünf Millionen Euro erhalten, hinzu kämen mögliche Titelprämien. Besonders interessant ist demnach eine Feuerklausel, die eine mögliche Trennung klar regeln soll.

Wichtig vorab: Alle Zahlen in diesem Artikel stammen aus dem Bericht der ‚Sport Bild‘. Eine Bestätigung durch den Verein oder den Trainer liegt nach dem derzeitigen Stand nicht vor. Wir geben die Angaben deshalb ausdrücklich als Berichtslage wieder.

Die angeblichen Eckdaten des Vertrags laut Sport Bild

Nach Darstellung der ‚Sport Bild‘ soll das Arbeitspapier des Trainers bis Juni 2029 laufen. Folgende Eckdaten nennt die Zeitschrift:

  • Grundgehalt: laut Bericht fünf Millionen Euro
  • Bonus für Meisterschaft oder Champions-League-Titel: laut Bericht jeweils 1,2 Millionen Euro
  • Bonus für den DFB-Pokal-Sieg: laut Bericht 500.000 Euro

Zu beachten ist, dass die Quelle ausdrücklich von einem Grundgehalt spricht. Wie sich die Gesamtbezüge über ein Jahr zusammensetzen und ob weitere Bestandteile hinzukommen sollen, geht aus dem Bericht nicht hervor. Entsprechend lässt sich daraus keine verlässliche Jahressumme ableiten.

Die Titelprämien dürften eher Zukunftsmusik sein. Sie zeigen aber, woran sich ein Trainer in Dortmund nach den Berichten messen lassen müsste: an Erfolgen in der Liga, in der Champions League und im nationalen Pokal. Die Meisterschaft und der Gewinn der Champions League würden demnach gleich hoch honoriert, der Pokalsieg etwas geringer.

So soll die Feuerklausel laut Bericht funktionieren

Der aufmerksamkeitsstärkste Teil des Berichts betrifft den Worst Case. Dem Bericht zufolge haben sich die Parteien auch auf eine vorzeitige Trennung vorbereitet. Für diesen Fall soll eine sogenannte Feuerklausel greifen, die den Kontrakt umgehend auflöst. Die ‚Sport Bild‘ beschreibt die Berechnung so: Zum Zeitpunkt einer möglichen Freistellung werde das noch ausstehende Restgehalt bis Juni 2029 errechnet. Von dieser Summe soll der Trainer dann 50 Prozent erhalten.

Nach Darstellung des Magazins hätte das Modell für beide Seiten Konsequenzen:

  • Der Bundesligist hätte den Übungsleiter im Fall der Fälle sofort von der Gehaltsliste gestrichen und müsste nach dem Bericht nicht das komplette Restgehalt zahlen.
  • Kovac stünde laut Bericht umgehend anderen Klubs zur Verfügung, ohne dass Verhandlungen mit den Schwarz-Gelben nötig wären.

Regelungen dieser Art sollen im Fall einer Trennung für klare Verhältnisse sorgen. Ob und in welchem Umfang der BVB die Klausel tatsächlich so vereinbart hat, ist öffentlich nicht bestätigt. Ein Hinweis auf eine bevorstehende Trennung ist die Klausel nach den vorliegenden Informationen nicht. Sie beschreibt lediglich einen Fall, der hoffentlich nie eintritt.

Was der Bericht für die Perspektive in Dortmund bedeuten könnte

Nach aktuellem Stand hoffen die Beteiligten laut Bericht auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit, die bis mindestens 2029 fortgesetzt wird. Für die Anhänger zählt am Ende vor allem, was auf dem Platz passiert. Vertragsdetails sind für die öffentliche Debatte spannend, entscheidend für den Verlauf der Saison sind sie aber nicht.

Ob sich die Mannschaft unter Kovac langfristig in die gewünschte Richtung entwickelt, muss sich in den kommenden Monaten zeigen. Einzelne Ergebnisse beantworten die Frage nach der Konstanz über eine ganze Saison nur bedingt.

Einordnung der Berichtslage

Der Bericht der ‚Sport Bild‘ liefert einen seltenen Einblick in die mutmaßliche Konstruktion eines Trainervertrags bei einem Topklub. Lange Laufzeiten, kombiniert mit einer festgelegten Ausstiegsregelung, sind im Profifußball kein ungewöhnliches Modell. Für den Verein wäre eine solche Regelung finanziell kalkulierbar, für den Trainer wäre sie attraktiv, weil er nach einem möglichen Aus schnell wieder arbeiten könnte.

Wichtig bleibt die Einschränkung: Alle genannten Zahlen und Details stammen aus dem Bericht der ‚Sport Bild‘ und wurden vom Verein bislang nicht bestätigt. Sollte sich daran etwas ändern, werden wir den Artikel ergänzen.

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Quelle: fussballtransfers.com

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