Monaco – SC Freiburg 3:0: Analyse und Statistik

Redaktion Fussballpuls
6 Minuten Lesezeit

Monaco gewinnt in der Ligaphase der UEFA Europa Conference League am zweiten Spieltag mit 3:0 gegen den SC Freiburg. Die Führung gelingt kurz vor der Pause, in der Schlussphase legen zwei weitere Treffer den Sieg fest.

Das Ergebnis erzählt die Geschichte eines Spiels, in dem die Zahlen für Freiburg zunächst nach mehr aussehen: mehr Ballbesitz, mehr Schüsse, mehr Ecken. Entscheidend war aber, wohin die Schüsse gingen. Monaco brachte sechs Versuche aufs Tor, Freiburg nur einen.

Endstand Monaco 3:0 SC Freiburg – Ergebnisgrafik
Endstand: Monaco – SC Freiburg. Grafik: Dein Fussballpuls

Monaco trifft vor der Pause und legt spät nach

Freiburg muss früh umstellen: Schon in der 15. Minute kommt Osterhage für Engelhardt ins Spiel. In der 37. Minute sieht er die Gelbe Karte. Die erste Halbzeit bleibt lange ohne Treffer, ehe Monaco in der Nachspielzeit zuschlägt. In der 45+2. Minute erzielt Paris Brunner das 1:0, Edan Diop legt auf.

Nach dem Seitenwechsel wechseln beide Teams mehrfach. Freiburg bringt zur Pause Holer für Suzuki, Monaco tauscht in der 58. Minute doppelt: Soubeir kommt für Coulibaly, Fati für Detourbet. Golovin sieht in der 49. Minute Gelb, Soubeir in der 70. Minute, Fati in der 86. Minute.

In der 83. Minute erhöht Lamine Camara auf 2:0. Die späten Wechsel zahlen sich für Monaco aus: Der in der 58. Minute eingewechselte Fati trifft in der 90+1. Minute zum 3:0, Vorlagengeber ist der erst in der 80. Minute eingewechselte Abline. Weitere Tore fallen nicht.

Torfolge und Schlüsselmomente Monaco gegen SC Freiburg
Torfolge: Monaco – SC Freiburg. Grafik: Dein Fussballpuls

Freiburg hat den Ball, Monaco die Torgefahr

Beim Ballbesitz liegt Freiburg mit 52 zu 48 Prozent knapp vorn, auch bei den Schüssen (11 zu 10) und den Ecken (11 zu 6) hat die Mannschaft die höheren Werte. Die Passzahlen gehen ebenfalls an Freiburg: 434 Pässe stehen 417 gegenüber. Die Passquote ist dagegen bei Monaco besser, sie liegt bei 87 Prozent gegenüber 83 Prozent.

Der Unterschied liegt in der Qualität der Abschlüsse. Von Monacos zehn Schüssen landen sechs auf dem Tor, zwei gehen daneben, zwei werden geblockt. Freiburg bringt von elf Versuchen nur einen aufs Tor, sechs gehen daneben, vier werden geblockt. Entsprechend gefragt ist Freiburgs Torhüter mit vier Paraden, Monacos Torhüter muss nur einmal eingreifen.

Auch die Expected Goals stützen den Eindruck: Monaco kommt auf 1,1, Freiburg auf 0,82. Drei Tore aus dieser Chancenqualität sprechen für große Effizienz. Bei den Fouls liegt Monaco mit 13 vor Freiburg mit 10.

Statistik Monaco gegen SC Freiburg: Ballbesitz, Schüsse und Schüsse aufs Tor
Statistik: Monaco – SC Freiburg. Grafik: Dein Fussballpuls

Brunner führt Monacos Offensive an

Paris Brunner ist der Spieler des Spiels. Er erzielt das Führungstor, gibt fünf Schüsse ab, drei davon aufs Tor, und gewinnt vier von elf Zweikämpfen. Nach 80 Minuten ist für ihn Schluss, für ihn kommt Abline, der kurz darauf die Vorlage zum 3:0 liefert.

Edan Diop bereitet das 1:0 vor und gewinnt acht von zwölf Zweikämpfen. 41 seiner 45 Pässe kommen an, nach 68 Minuten wird er durch Zakaria ersetzt. Lamine Camara spielt 86 Minuten, erzielt das 2:0 mit seinem einzigen Torschuss und bringt 52 von 62 Pässen an den Mitspieler. Von 17 Zweikämpfen gewinnt er neun.

Spieler des Spiels Paris Brunner – Daten aus Monaco gegen SC Freiburg
Spieler des Spiels: Monaco – SC Freiburg. Grafik: Dein Fussballpuls

Was der Sieg für Monaco bedeutet

Monaco setzt die Ligaphase mit einem klaren Heimsieg fort und zeigt dabei, wie viel Wirkung wenige, gut platzierte Abschlüsse haben können. Die späten Tore durch eingewechselte Spieler unterstreichen die Rolle der Bank.

Für Freiburg lautet die Aufgabe, vorne gefährlicher zu werden. Ein Schuss aufs Tor ist in diesem Wettbewerb zu wenig. Die Ligaphase geht für beide Teams weiter.

Was das Ergebnis bedeutet: Monaco gegen SC Freiburg
Ausblick: Monaco – SC Freiburg. Grafik: Dein Fussballpuls

Effizienz entscheidet gegen Ballbesitz

Monaco gewinnt nicht durch Dominanz, sondern durch Genauigkeit. Weniger Ball, weniger Ecken, aber sechs Schüsse aufs Tor und drei Treffer reichen für einen deutlichen Sieg. Der xG-Wert von 1,1 zeigt, dass die Mannschaft ihre Chancen überdurchschnittlich nutzte.

Freiburg hatte mehr vom Spiel, übersetzte das aber nicht in Gefahr. Elf Ecken und elf Schüsse brachten nur einen Abschluss aufs Tor. Ob das 3:0 in dieser Höhe verdient ist, darüber lässt sich diskutieren: Die Zahlen sprechen für Monacos Effizienz, aber nicht für einen klaren Chancenvorsprung.

Die ganze Analyse im Video

Das Video zeigt die Spielanalyse zu Monaco gegen SC Freiburg mit Datengrafiken zu Toren, Statistik und den besten Spielern, ganz ohne Spielbilder.

Direkt auf YouTube ansehen: Monaco – SC Freiburg 3:0: Joker Fati macht in der 90. Minute alles klar. Grundlage für Text, Grafiken und Video sind die Spieldaten von API-Football, Highlightly und OpenLigaDB.

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