Zukunft von Frank Schmidt: Zwischen neuem Klub und Tapas-Bar auf Mallorca

Nate Abloe
2 Minuten Lesezeit

Die Ära von Frank Schmidt beim 1. FC Heidenheim neigt sich dem Ende zu. Mit möglichen neuen Herausforderungen am Horizont könnte der Trainer die Gelegenheit für einen mutigen Schritt nutzen.

Von Heidenheim nach… wo genau?

Wenn heute Abend um 19:30 Uhr der Schlusspfiff im Spiel zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Heidenheim ertönt, könnte Heidenheim der Realisierung ihres Traums vom Klassenerhalt ein großes Stück näher sein. Mit einem Sieg würde das Team aus der Brenz zu St. Pauli und dem VfL Wolfsburg aufschließen und sich dem Wunder einer Rettung annähern. Sollte aber eine Niederlage oder ein Unentschieden das Ergebnis sein, wäre der Abstieg besiegelt.

Schon vor einigen Wochen hat der Club sich auf dieses Szenario vorbereitet, doch inmitten all dieser Unsicherheit steht ein Mann, der alles gibt: Frank Schmidt. Seit 19 Jahren ist der mittlerweile 52-Jährige Cheftrainer in Heidenheim.

Der Abschied naht

Schmidts Vertrag läuft im Sommer 2027 aus und Hinweise auf seinen bevorstehenden Abschied häufen sich. Sein Abschied aus Heidenheim muss aber nicht unbedingt gleichzeitig das Ende seiner Trainerkarriere bedeuten. In einem Interview mit der ‚Bild‘ erwägt Schmidt neue Möglichkeiten: „Wenn ich ganz ehrlich bin: Es lodert schon noch in mir, zu zeigen, dass ich es auch woanders könnte. Vielleicht ja im Ausland. Oder ich mache eine Tapas-Bar auf Mallorca auf.“

Für Heidenheim ins Unbekannte

Die Bandbreite der Optionen für den gebürtigen Heidenheimer ist breit und seine Fans warten gespannt auf seinen nächsten Schritt. Als Trainer war er nie bei einem anderen Verein und es bleibt abzuwarten, ob er sich entscheidet, diese eintönige Karrierebilanz zu ändern oder ob er sich für die Tapas-Bar entscheidet.

Was kommt als nächstes?

Unabhängig von Schmidts Entscheidung wird der 1. FC Heidenheim ohne ihn in eine ungewisse Zukunft blicken. Auf der einen Seite ist da das drohende Abstiegsgespenst, auf der anderen Seite die Herausforderung, eine geeignete Nachfolgelösung für Schmidt finden zu müssen.

Diesen Artikel teilen
Keine Kommentare