Spekulationen über einen bevorstehenden Wechsel des Senkrechtstarters Said El Mala vom 1. FC Köln reißen nicht ab. Neue Informationen deuten auf eine mögliche Annäherung an die vom Club geforderte üppige Ablösesumme hin.
El Mala: Geht er oder bleibt er?
Könnte der 1. FC Köln tatsächlich die angestrebten 50 Millionen Euro Ablöse für sein 19-jähriges Sturm-Juwel Said El Mala realisieren? Laut ‚Sport Bild‘ soll der junge Angreifer selbst Hinweise auf einen Club gegeben haben, der bereit ist, die verlangte Summe auf den Tisch zu legen. Der FC Brentford wäre laut diesen Informationen der potenzielle Käufer.
Die Offerte aus Brentford liegt offenbar auch in puncto Gehalt über dem, was Brighton & Hove Albion zu bieten hatte. Brighton war mit El Mala bereits handelseinig, wollte allerdings nicht mehr als 35 Millionen Euro plus Boni zahlen. Aus diesem Grund hat El Mala Berichten zufolge seinen Teamkollegen zum Ausdruck gebracht, dass er nach einem Jahr im Verein vorhat, weiterziehen – und zwar wahrscheinlich in Richtung Brentford.
Eltern bevorzugen Bundesliga – Preis könnte noch steigen
Zuvor war bekannt geworden, dass El Malas Eltern im Falle eines Wechsels einen Verbleib in der Bundesliga bevorzugen würden. Allerdings können oder wollen die interessierten Bundesliga-Vereine, darunter der FC Bayern und Borussia Dortmund, nicht mit den Ablöse-Gefilden mithalten, in denen sich der FC Köln bewegt.
Nun richten sich die Augen darauf, ob die Engländer, die bis zum letzten Spieltag noch um die europäischen Plätze kämpfen, den bevorstehenden Deal vor der WM abschließen können. Bei dem Turnier, das in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird, wird Said El Mala gemäß Berichten anwesend sein. Seine Leistung dort könnte seinen Wert theoretisch weiter erhöht – der Traum vom Geißbockheim wäre eine Ablöse von 60 bis 70 Millionen Euro. Zudem haben auch der FC Chelsea und Newcastle United ihr Interesse bekundet.
Weiterer Verlauf und Ausblick für den 1. FC Köln und El Mala
Sollte sich die Ablösesumme für El Mala tatsächlich im Bereich der vom 1. FC Köln gewünschten 50 Millionen Euro bewegen, hätte der Club aus der Domstadt einen echten Coup gelandet. Für El Mala und den FC Brentford würde dann die nächste Etappe beginnen: die Anpassung an die Premier League und der Versuch, das enorme Potenzial des jungen Spielers auf dem höchsten Level des englischen Fußballs auszuschöpfen.
Für den 1. FC Köln bedeutet ein solcher Transfer natürlich auch einen signifikanten Verlust an sportlicher Qualität. Allerdings könnte man die Einnahmen verwenden, um die vorhandenen Lücken zu schließen und den Kader für die nächste Saison zu stärken. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie sich die Situation entwickelt – bis dahin bleibt die Zukunft von Said El Mala und dem 1. FC Köln in der Schwebe.

