BVB: Kobel kann sich laut Sport Bild langfristiges Bleiben vorstellen

Redaktion Fussballpuls
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Torhüter Gregor Kobel hat sich zu seiner Zukunft bei Borussia Dortmund geäußert. Gegenüber der „Sport Bild“ sagte der Schweizer, er sei „superhappy beim BVB“ und es mache ihm „großen Spaß, für diesen Klub und vor diesen Fans zu spielen“. Laut dem Portal fussballtransfers.com will der BVB zeitnah auf ihn zugehen, um den Vertrag über das Jahr 2028 hinaus zu verlängern. Eine offizielle Bestätigung des Vereins zu diesen Plänen liegt bislang nicht vor.

Kobel über seine Zukunft: „Ich bin zu einhundert Prozent beim BVB“

In dem Interview wurde Kobel deutlich. Er könne sich „sehr gut vorstellen, noch lange hier zu spielen“, sagte er der „Sport Bild“. Mit Spekulationen um seine Person will er sich nach eigener Aussage nicht aufhalten: „Ganz ehrlich: Mit Gerüchten beschäftige ich mich überhaupt nicht. Ich bin zu einhundert Prozent beim BVB, alles andere lenkt ab.“ Einen Abgang im vergangenen Sommer habe er nie ernsthaft erwogen, er sei für ihn „null Komma null“ ein Thema gewesen.

Das ist ein klares öffentliches Bekenntnis des Spielers. Eine Unterschrift ersetzt es aber nicht. Ob sich beide Seiten auf neue Konditionen einigen, wird erst in möglichen Verhandlungen erkennbar. Zu Laufzeit oder Gehalt eines neuen Vertrags ist bislang nichts bekannt.

Newcastle und Real Madrid: bislang nur Gerüchte

Kobel steht seit 2021 im Tor des BVB. Laut Berichten rufen seine Leistungen regelmäßig andere Klubs auf den Plan. Im Sommer soll Newcastle United Interesse gehabt haben. Zuletzt soll er außerdem Real Madrid angeboten worden sein. Beides sind Medienberichte, bestätigt ist keines davon. Von konkreten Gesprächen mit einem der beiden Klubs ist nichts bekannt.

Kobel selbst weist die Spekulationen zurück. Er beschäftige sich mit solchen Gerüchten nach eigener Aussage nicht, ein Abgang sei im Sommer für ihn kein Thema gewesen. Seine Worte decken sich damit mit dem, was der Klub nach den Berichten plant: den Torhüter langfristig zu halten.

Gespräche mit Anton und Ryerson sollen ebenfalls folgen

Kobel soll nicht der Einzige bleiben, mit dem die Dortmunder Verantwortlichen sprechen wollen. Laut fussballtransfers.com sollen zeitnah auch Gespräche mit Waldemar Anton und Julian Ryerson beginnen. Beide stehen demnach ebenfalls bis 2028 unter Vertrag. Der BVB wolle sie von einer Verlängerung überzeugen, heißt es. Wie weit diese Überlegungen tatsächlich sind, hat der Verein nicht öffentlich gemacht.

  • Gregor Kobel: Torhüter, seit 2021 beim BVB, laut Bericht Vertrag bis 2028
  • Waldemar Anton: Abwehrspieler, laut Bericht Vertrag bis 2028
  • Julian Ryerson: Verteidiger, laut Bericht Vertrag bis 2028

Einordnung

Gesichert ist, was Kobel selbst gesagt hat: Er fühlt sich in Dortmund wohl und schließt einen Abschied aus. Alles Weitere beruht auf Medienberichten. Das gilt für den Plan des Klubs, schon jetzt Gespräche zu führen, ebenso wie für die genannten Interessenten aus England und Spanien. Offen bleiben vor allem die Details einer möglichen Einigung, also Laufzeit und Gehalt.

Für den BVB hätte eine frühe Klärung einen praktischen Vorteil. Wer lange vor dem Vertragsende verhandelt, tut das nicht unter Zeitdruck. Bei Kobel, Anton und Ryerson läuft der Vertrag laut Bericht noch bis 2028. Die Gespräche, falls sie wie berichtet stattfinden, würden also ohne Fristdruck geführt.

Wie konkret die Verhandlungen werden, zeigt sich erst, wenn Verein oder Spieler sich dazu äußern. Bis dahin sind Kobels Aussagen gegenüber der „Sport Bild“ das belastbarste Signal. Die Berichte über die Pläne des Klubs und über mögliche Abnehmer sollten Leserinnen und Leser dagegen als das lesen, was sie sind: Meldungen ohne offizielle Bestätigung.

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Quelle: fussballtransfers.com

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