BVB: Reggiani laut Bericht heißester Winter-Abgangskandidat

Redaktion Fussballpuls
5 Minuten Lesezeit

Laut einem Medienbericht könnte Luca Reggiani Borussia Dortmund im Winter verlassen. Die Ruhr Nachrichten, deren Bericht bvbwld.de aufgreift, sehen den 18-jährigen Innenverteidiger demnach als wahrscheinlichsten BVB-Abgang in der Winterpause. Der FC Southampton soll bereits im Sommer ein konkretes Angebot abgegeben haben, auch Inter Mailand und der AC Mailand sollen sich für den Youngster interessieren. Bestätigt ist bislang nichts, es handelt sich um ein Gerücht.

Was laut Bericht über Reggiani zu hören ist

Die Ruhr Nachrichten sollen Reggiani als heißesten Abgangskandidaten einstufen. Als Hintergrund wird seine geringe Einsatzzeit genannt: In der laufenden Saison soll er erst zwei Einsätze haben, beide als Einwechselspieler. Für einen jungen Spieler, der sich auf Profiniveau entwickeln will, wäre das wenig.

Die möglichen Interessenten im Überblick, soweit berichtet:

  • FC Southampton: soll schon im Sommer ein konkretes Angebot abgegeben haben.
  • Inter Mailand: soll laut Bericht Interesse haben.
  • AC Mailand: soll den Verteidiger ebenfalls beobachten.

Zur Höhe des angeblichen Southampton-Angebots liegen keine Angaben vor. Auch zu Vertragsdetails oder einer möglichen Ablöse ist nichts bekannt. Ob es überhaupt konkrete Gespräche gibt, lässt sich aus dem Bericht nicht ablesen.

Die Zahlen: Neun Spiele in der Vorsaison, zwei in dieser

In der Vorsaison soll Reggiani auf neun Spiele gekommen sein. In dieser Spielzeit hätte sich seine Rolle damit spürbar verkleinert: Bislang soll er nur zweimal eingewechselt worden sein, ein Einsatz von Beginn an wird nicht genannt. Zu Wettbewerben und Spielminuten der Vorsaison liegen keine näheren Angaben vor. Die Entwicklung lässt sich deshalb nur grob einordnen.

Hinzu kommt seine Zeit im Nachwuchs. Seit 2023 soll Reggiani 53 Spiele für BVB-Nachwuchsteams bestritten haben. Er kennt den Klub demnach gut und hat dort viel Spielzeit gesammelt. Was ihm fehlen dürfte, ist Praxis auf Profiebene. Die bekommt er in der aktuellen Rangfolge offenbar nur schwer.

Gedränge in der Innenverteidigung: Das soll die Lage erklären

Der Grund für die Situation liegt laut Bericht in der Konkurrenz. Reggiani soll in der Hierarchie hinter Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton, Gadou, Mane und Ramy Bensebaini stehen. Für einen 18-Jährigen wäre das eine lange Liste, die er überspringen müsste, um regelmäßig zu spielen.

Wer so weit hinten steht, hat grundsätzlich zwei Optionen: Spielpraxis in einer anderen Mannschaft sammeln oder sich anderswo einen Platz suchen, etwa per Leihe. Genau dieses Spannungsfeld könnte die Klubs aus England und Italien für Spieler und Umfeld reizvoll machen, sollte das Interesse tatsächlich bestehen.

Schlotterbecks Verletzung: Chance auf mehr Einsätze?

Bemerkenswert ist, dass die aktuelle Personallage auch für einen Verbleib sprechen könnte. Schlotterbeck ist verletzt, und das könnte Reggianis Chancen kurzfristig verbessern. Fällt ein Stammspieler aus, rücken andere nach. Ein Talent wäre dann näher an der Startelf, als es die Rangfolge auf dem Papier vermuten lässt.

Für den BVB wäre das ein zusätzlicher Faktor bei der Entscheidung. Verletzungen in der Abwehrkette treffen eine Mannschaft schnell, und jede Abgabe würde die Breite im Kader verringern. Wie lange Schlotterbeck ausfällt, ist nicht bekannt. Entsprechend lässt sich der Effekt für Reggiani kaum einschätzen.

Reaktionen und Ausblick

Offizielle Reaktionen von Verein oder Spieler gibt es bisher nicht. Es handelt sich um eine Einschätzung, keine beschlossene Sache. Der BVB müsste entscheiden, ob Reggiani für mehr Spielpraxis gehen darf oder ob er wegen der angespannten Verletzungslage bleibt. Die offene Frage lautet: Verlässt Reggiani den Verein im Winter, oder hilft ihm der Ausfall in der Abwehr zu mehr Einsätzen?

Einordnung: Zwischen Spielpraxis und Kaderbreite

Wenig Einsatzzeit ist für einen 18-Jährigen kaum förderlich. Sollte sich das Interesse von Southampton und den beiden Mailänder Klubs bestätigen, hätte der Spieler mehrere Optionen – bislang ist das aber nicht mehr als ein Bericht. Das könnte dafür sprechen, dass er im Winter nicht ohne Weiteres zu halten wäre. Denkbar wäre etwa eine Leihe. Das ist allerdings reine Spekulation, belegt ist dazu nichts.

Bleibt Schlotterbeck länger weg, könnte sich die Abwägung beim BVB verschieben. Ein Spieler mit 53 Nachwuchseinsätzen ist für einen Klub zumindest sportlich eine Größe, die man nicht leichtfertig abgibt. Entscheidend wird sein, ob der Verein für Reggiani einen klaren Plan hat, ob mit mehr Einsatzzeit in Dortmund oder mit Spielpraxis woanders.

Mehr zum Thema

Quelle: bvbwld.de

Ähnliche Artikel

Diesen Artikel teilen
Keine Kommentare