Der FC Arsenal gewinnt in der Champions League bei Slavia Prague mit 2:1. Die Entscheidung fiel vor der Pause durch Noni Madueke und Viktor Gyökeres; Slavia kam trotz mehr Torschüssen erst in der 90. Minute zum Anschlusstreffer. Die Zahlen zeigen: Arsenal war effizienter, Slavia offensiv aktiver, als der Spielverlauf vermuten lässt.
Das Spiel in Kürze
Beide Teams begannen im 4-2-3-1. Arsenal kontrollierte mit 56,5 Prozent den Ball und spielte 484 Pässe, von denen 402 ankamen. Slavia kam auf 363 Pässe bei 300 angekommenen. Die Gäste nutzten ihre Phasen am Ball, um früh die Weichen zu stellen, und verwalteten den Vorsprung anschließend über weite Strecken der zweiten Hälfte.
Slavia hielt mit Einsatz dagegen, blieb aber bis in die Schlussminute ohne Ertrag.
Die entscheidenden Szenen
- 9. Minute, 0:1: Noni Madueke schließt mit rechts aus dem rechten Bereich des Strafraums ins Zentrum des Tores ab. Vorbereiter war Viktor Gyökeres.
- 38. Minute, 0:2: Diesmal trifft Gyökeres selbst. Er schießt mit rechts von der linken Strafraumseite ins obere rechte Eck. Mikel Merino legt vor.
- 90. Minute, 1:2: Wiktor Nowak verkürzt aus kürzester Distanz in die hohe Mitte des Tores. David Jurásek bereitet vor.
Platzverweise gab es keine. Gyökeres war damit an beiden Arsenal-Treffern direkt beteiligt, einmal als Vorlagengeber, einmal als Torschütze.
Das Spiel in Zahlen
- Ballbesitz: Slavia 43,5 Prozent, Arsenal 56,5 Prozent
- Schüsse: Slavia 18, Arsenal 12
- Schüsse aufs Tor: Slavia 6, Arsenal 5
- Paraden: Slavia 3, Arsenal 4
- Pässe (angekommen/gesamt): Slavia 300/363, Arsenal 402/484
- Ecken: Slavia 4, Arsenal 2
- Fouls: Slavia 15, Arsenal 10
- Gelbe Karten: Slavia 1, Arsenal 2
- Abseits: Slavia 3, Arsenal 1
Auffällig ist das Verhältnis von Schüssen zu Toren. Slavia gab sechs Schüsse mehr ab, brachte aber nur einen Schuss mehr aufs Tor. Arsenal verwandelte zwei von fünf Schüssen aufs Tor, Slavia einen von sechs. Rechnerisch liegt die Passquote bei beiden Teams ähnlich: Arsenal erreichte mit 402 von 484 Pässen rund 83 Prozent, Slavia mit 300 von 363 ebenfalls rund 83 Prozent. Der Ballbesitzvorteil der Gäste war also eher ein Mengen- als ein Genauigkeitsvorsprung.
Einordnung
Unsere Einschätzung: Arsenal gewann dieses Spiel über die Effizienz in den ersten 40 Minuten, nicht über Dominanz im Abschluss. Die Schussstatistik spricht dafür, dass Slavia vor allem nach dem Rückstand mehr Druck aufbaute, ohne ihn in klare Torchancen umzumünzen. Ob die Qualität dieser Abschlüsse hoch war, lässt sich aus den Zählwerten allein nicht beurteilen.
Für Arsenal bedeutet der Auswärtssieg drei Punkte in der Champions League. Das Spiel fand am Mittwoch, 4. November 2026, statt. Eine Tabellenwertung nehmen wir hier nicht vor.





