Die Vertragsverlängerung von Waldemar Anton bei Borussia Dortmund ist laut ‚Sport Bild‘ offenbar kein Selbstläufer. Dem Bericht zufolge sollen die Gespräche zwischen dem Abwehrchef und den BVB-Verantwortlichen stocken. Das erste Angebot des Klubs soll finanziell nicht den Vorstellungen des Spielers entsprochen haben. Inzwischen soll den Bossen ein Gegenangebot der Spielerseite vorliegen.

So liest du die Grafik: Jedes Tortenstück ist ein Wert pro 90 Minuten. Die Zahl im Kästchen ist das Perzentil – 90 heißt: besser als 90 Prozent der Feldspieler der Liga. Rot zeigt den Abschluss (Tore, npxG, Schüsse), Grau die Vorbereitung (Assists, Expected Assists, Key Passes), Gelb die Beteiligung am Spiel (xGChain, xGBuildup).
Erstes Angebot soll nicht gut angekommen sein
Laut ‚Sport Bild‘ hat der BVB dem 30-Jährigen ein erstes Angebot unterbreitet. Anton soll sich durch die vorgelegten Zahlen nicht ausreichend wertgeschätzt fühlen. Konkrete Summen oder Vertragslaufzeiten nennt die Meldung nicht, bestätigte Angaben dazu gibt es bislang nicht. Dem Bericht zufolge hat die Spielerseite nicht einfach zugestimmt, sondern ihrerseits ein eigenes Angebot vorgelegt.
Das ist ein neuer Stand gegenüber den bisherigen Berichten über die Dortmunder Vertragsplanungen. Bisher ging es vor allem um die Frage, in welcher Reihenfolge der BVB seine Personalien angehen will. Nun soll es erstmals um ein konkretes Angebot und ein Gegenangebot gehen. Beide Seiten sollen also schon Positionen ausgetauscht haben.

So liest du die Grafik: Jedes Tortenstück ist ein Wert pro 90 Minuten. Die Zahl im Kästchen ist das Perzentil – 90 heißt: besser als 90 Prozent der Feldspieler der Liga. Rot zeigt den Abschluss (Tore, npxG, Schüsse), Grau die Vorbereitung (Assists, Expected Assists, Key Passes), Gelb die Beteiligung am Spiel (xGChain, xGBuildup).
Gespräche sollen in den kommenden Wochen weitergehen
Der Ball liegt laut Bericht nun bei den Dortmunder Verantwortlichen. Die Verhandlungen sollen in den nächsten Wochen fortgesetzt werden. Von einem Bruch ist in dem Bericht keine Rede. Es scheint vielmehr um eine übliche Verhandlungsrunde zu gehen, in der beide Seiten ihre Positionen abstecken. Der Vertrag des Abwehrchefs läuft bis 2028, der Klub steht damit nicht unter akutem Zeitdruck. Anton war im Sommer 2024 vom VfB Stuttgart nach Dortmund gewechselt.
Cramer gibt sich öffentlich gelassen
Öffentlich zeigte sich die Klubführung zuletzt entspannt. Geschäftsführer Carsten Cramer sagte im ‚Sport1‘-Doppelpass zu Anton: „Das läuft im Hintergrund, das Ziel vor Augen. Das ist unsere Stärke. Wir sind mit der aktuellen Situation sehr zufrieden.“ Ob diese Aussage vor oder nach dem nun berichteten Angebotsaustausch fiel, geht aus dem Material nicht hervor. Sie passt jedoch zum Bild einer Verhandlung, die weitgehend diskret geführt wird. Ein Widerspruch zum Bericht der ‚Sport Bild‘ lässt sich daraus nicht ableiten.
Weitere Verlängerungen im Hintergrund
Anton ist nicht der einzige Profi, dessen Zukunft in Dortmund geklärt werden soll. Auch bei Torhüter Gregor Kobel, Außenverteidiger Julian Ryerson und Stürmer Serhou Guirassy sind mögliche Verlängerungen seit Monaten ein Thema. Bereits zuvor wurde berichtet, dass Anton zuerst an der Reihe sein soll und Kobel danach. Dass nun ausgerechnet im Fall des Ersten in dieser Reihe erste Komplikationen auftreten sollen, wäre für den Klub unangenehm. Ein Alarmsignal ist es aber noch nicht, zumal die genauen Inhalte der Gespräche unbekannt sind.
Einordnung: Was der Bericht bedeuten könnte
Dass ein Spieler auf ein erstes Angebot mit einer Gegenforderung reagiert, ist im Profifußball alltäglich. Sollte der Bericht zutreffen, würde er vor allem zeigen, dass Anton seine Rolle als Abwehrchef auch finanziell abgebildet sehen möchte. Der BVB könnte dann nicht ohne Weiteres seine Vorstellungen durchsetzen. Weil der Vertrag noch bis 2028 läuft, haben beide Seiten Zeit, eine Einigung zu finden.
Spannend wird es, wenn sich die Gespräche über Wochen ohne erkennbare Annäherung hinziehen. Dann könnte auch der Zeitplan für die übrigen Personalien ins Wanken geraten. Bis dahin bleibt es bei einem Bericht der ‚Sport Bild‘, den der BVB bislang nicht bestätigt hat. Die Höhe der Angebote, die Laufzeit und mögliche Eckpunkte wie Prämien oder Ausstiegsklauseln sind ebenfalls offen. Entsprechend vorsichtig sollten die Angaben bewertet werden.
Für die Fans bleibt als Fazit: Eine Einigung ist nach dem aktuellen Stand der Meldung weder gescheitert noch erzielt. Die Verhandlungen laufen laut Bericht weiter, und beide Seiten haben ihre Vorstellungen auf den Tisch gelegt. Nun dürfte es darauf ankommen, ob sich Klub und Spieler in den kommenden Wochen auf eine gemeinsame Linie verständigen. Dortmund dürfte die Personalie zügig lösen wollen, um sich anschließend den übrigen Verlängerungen widmen zu können. Ob und wann es dazu eine offizielle Mitteilung gibt, ist derzeit nicht bekannt.
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Quelle: fussballtransfers.com





