Jürgen Klopp gibt am Donnerstag, 5. November, sein Aufgebot für die Länderspiele gegen Serbien und die Niederlande bekannt. Laut fussballnationalmannschaft.net soll die Verkündung per Video über die Kanäle des DFB laufen. Vor der Bekanntgabe gibt es vor allem offene Fragen, und die wichtigsten sortieren wir hier.

So liest du die Grafik: Jedes Tortenstück ist ein Wert pro 90 Minuten. Die Zahl im Kästchen ist das Perzentil – 90 heißt: besser als 90 Prozent der Feldspieler der Liga. Rot zeigt den Abschluss (Tore, npxG, Schüsse), Grau die Vorbereitung (Assists, Expected Assists, Key Passes), Gelb die Beteiligung am Spiel (xGChain, xGBuildup).
Was zur Nominierung berichtet wird
Dem Bericht zufolge soll es diesmal nur einen Kader für beide Spiele geben. Er soll deutlich kleiner ausfallen als das Aufgebot im Herbst. Damals hatte Klopp 44 Spieler berufen, was für Aufsehen sorgte und breit diskutiert wurde.
Eine konkrete Zahl nennt der Bericht nicht. Auch eine Bestätigung des DFB zu den Details liegt uns nicht vor. Wie groß der Kader wirklich wird, steht deshalb erst am Donnerstag fest.
Musiala und Gnabry: Plätze im Offensivbereich könnten frei sein
Laut Bericht gibt es durch die Ausfälle von Jamal Musiala und Serge Gnabry neue offene Plätze im Aufgebot. Beide gehören zu den Offensivkräften, ihr Fehlen reißt also Lücken in genau dem Bereich, in dem Klopp Alternativen braucht. Zu Art und Dauer der Ausfälle haben wir keine gesicherten Angaben und lassen sie deshalb offen.
Was das für die Besetzung bedeutet, ist offen. Ob Klopp die Lücken mit Spielern aus dem Herbst-Pool füllt oder auf neue Namen setzt, wird sich erst bei der Nominierung zeigen.
Füllkrug und Havertz: gehandelt, nicht bestätigt
Am meisten Gesprächsstoff liefert Niclas Füllkrug. Klopp hatte sich im Herbst zum Stürmer geäußert („Er ist 33“) und sich auch dazu positioniert, ob die Tür für Rückkehrer offen steht. Beide Aussagen werden unterschiedlich gedeutet. Die einen lesen darin eine Absage an ältere Spieler, die anderen eine nüchterne Zustandsbeschreibung, die einen Platz im Kader nicht ausschließt.
Neben Füllkrug nennt der Bericht Kai Havertz als möglichen Kandidaten. Beide Namen sind bislang Spekulation. Ob und in welcher Rolle einer von ihnen dabei wäre, hat Klopp nicht gesagt.
Der Zeitplan nach der Bekanntgabe
Nach der Nominierung am Donnerstag bleibt wenig Zeit. Das Spiel in Belgrad gegen Serbien ist laut Bericht für den 13. November angesetzt, rund eine Woche nach der Bekanntgabe. Das Aufgebot muss sich also schnell finden.
Dass Klopp einen einzigen Kader für beide Partien bilden soll, würde dazu passen. Eine Begründung hat er dafür bislang nicht genannt, diese Verbindung ist daher unsere Einordnung und keine Aussage des Bundestrainers.
Fans bei Web.de gespalten
Eine Beobachtung auf Web.de zeigt, wie unterschiedlich die Erwartungen sind: Bei Füllkrug ist die dortige Leserschaft gespalten. Ein Teil will ihn zurück im Nationaltrikot, ein anderer Teil auf keinen Fall. Das ist ein einzelnes Stimmungsbild und keine repräsentative Umfrage.
Worauf es am Donnerstag ankommt
- Wie groß fällt der gemeinsame Kader für beide Spiele tatsächlich aus?
- Wer rückt für Musiala und Gnabry nach?
- Steht Füllkrug im Aufgebot?
- Wird Havertz berufen?
- Geht Klopp im Video auf die Debatte um seine Herbst-Aussagen ein?
Bis zur Verkündung beruhen die Angaben zu Kadergröße, Ausfällen und Kandidaten auf Medienberichten. Sobald Klopp das Aufgebot offiziell bekanntgegeben hat, ordnen wir die Nominierung auf fussballpuls.de ein.
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Quelle: fussballnationalmannschaft.net





