Bundestrainer Jürgen Klopp soll beim DFB-Team bei den nächsten Aufgaben mit deutlich weniger Spielern arbeiten wollen als zuletzt. So berichtet es fussballnationalmannschaft.net. Der Kader soll demnach kleiner ausfallen als das große Aufgebot der vergangenen beiden Wochen. Zu diesem Aufgebot soll auch Felix Keidel von der SV Elversberg gehört haben, den die Quelle als Neuling bezeichnet. Ob er bei der nächsten Nominierung wieder berufen wird, ist offen.
Kleinerer Kader soll geplant sein
Nach Darstellung von fussballnationalmannschaft.net will Klopp bei den kommenden Länderspielen mit einer überschaubareren Gruppe arbeiten. Der Bericht vergleicht das mit dem großen Aufgebot der vergangenen beiden Wochen, in denen der Bundestrainer nach Angaben der Quelle viele Spieler getestet haben soll.
Eine Bestätigung des Deutschen Fußball-Bundes liegt nach unserem Stand nicht vor. Die Angabe stützt sich bislang allein auf diese eine Quelle. Auch eine Begründung für den angeblichen Schritt nennt der Bericht nicht. Wir geben die Information deshalb ausdrücklich als Bericht wieder und nicht als gesicherte Entscheidung.
Was ein kleinerer Kader grundsätzlich bedeuten kann, ist allgemeiner Hintergrund und keine Aussage Klopps: Es gibt weniger Plätze, und jede Berufung hat mehr Gewicht. Wie sich das beim DFB-Team auswirken würde, lässt sich erst mit der konkreten Nominierung beurteilen.
Unruhige Länderspielphase laut Bericht
Die vergangenen Wochen sollen für die Nationalmannschaft nicht reibungslos verlaufen sein. Laut dem Bericht prägten Verletzungen von Jamal Musiala und Kai Havertz die Länderspielphase. Hinzu sollen mehrere Abreisen gekommen sein, darunter die von Serge Gnabry.
Die Angaben zu Musiala und Havertz gehen bislang nur auf fussballnationalmannschaft.net zurück. Zu Art und Dauer der möglichen Ausfälle liegen uns keine Informationen vor. Auch zu den Gründen der einzelnen Abreisen können wir nichts Belegtes sagen.
Laut Bericht soll Klopp in dieser Phase mehrfach auf Ausfälle und Abreisen reagiert haben. Ob der Plan eines kleineren Kaders damit zusammenhängt, lässt der Bericht offen. Einen Zusammenhang können wir nicht belegen.
Keidel: Neuling aus Elversberg soll dabei gewesen sein
Felix Keidel spielt für die SV Elversberg. Laut fussballnationalmannschaft.net gehörte er zuletzt als Neuling zum Aufgebot. Eine zweite Quelle, die seine erste Berufung bestätigt, haben wir bisher nicht gefunden. Deshalb weisen wir bei dieser Angabe auf die Quelle hin.
Offen ist, ob Keidel bei den nächsten Aufgaben erneut zum Kader zählt. Klopp hat sich dazu nach den vorliegenden Informationen nicht geäußert. Käme der kleinere Kader tatsächlich, würde die Konkurrenz um die verbleibenden Plätze steigen. Eine Entscheidung gegen Keidel ist nicht bekannt, eine für ihn ebenfalls nicht. Seine Perspektive im Nationalteam klärt sich erst mit der nächsten Nominierung.
Schlotterbeck: früherer Verzicht
Zum Hintergrund gehört laut dem Bericht auch Nico Schlotterbeck. Bei ihm soll Klopp schon zuvor darauf verzichtet haben, ihn im Kader einzusetzen. Näheres dazu, etwa den Anlass oder den genauen Zeitpunkt, nennt die Quelle nicht. Wir ordnen die Angabe deshalb nicht weiter ein.
Was bis zur Nominierung offen bleibt
- Der Termin der nächsten Nominierung ist in der Quelle nicht genannt.
- Eine Bestätigung des Plans durch den DFB steht aus.
- Wie lange Musiala und Havertz ausfallen könnten, ist uns nicht bekannt.
- Wer zum engeren Kreis zählen soll, zeigt sich erst mit dem nächsten Aufgebot.
Für Fans bleibt die Lage vorerst Beobachtungssache. Sobald der DFB den Kader benennt, wird sich zeigen, wie viele Spieler tatsächlich eingeladen werden und ob Neulinge wie Keidel dabei sind. Wir verfolgen, ob der Verband den berichteten Plan bestätigt und wann er Namen nennt.
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Quelle: fussballnationalmannschaft.net





