Borussia Dortmund soll sich mit Cheftrainer Niko Kovac auf eine Vertragsverlängerung bis 2029 geeinigt haben. Das berichtet die „Bild“, die Meldung wurde am Abend des 30. September von fussballtransfers.com aufgegriffen. Kovacs aktueller Vertrag läuft bis 2027. Eine offizielle Bestätigung des Vereins gibt es bislang nicht.
Was laut Bild über die Einigung berichtet wird
Dem Bericht zufolge soll der kroatische Trainer mit dem BVB über die wesentlichen Eckpunkte einig sein. Die finanziellen Details sollen demnach bereits geklärt sein, es sollen lediglich noch die Unterschriften fehlen. Der Abschluss und die offizielle Verkündung durch den Klub könnten dem Bericht zufolge zeitnah folgen.
Bislang handelt es sich um eine Medienmeldung. Nach den vorliegenden Informationen haben sich weder Kovac noch Borussia Dortmund öffentlich zu Details geäußert. Alle genannten Vertragsdaten stammen allein aus dem Bericht der „Bild“ und sind nicht vom Verein bestätigt.
- Aktueller Vertrag: bis 2027
- Laut „Bild“ angestrebtes Vertragsende: 2029
- Offizielle Bestätigung des BVB: liegt nicht vor
Soll Kovac auf die Personalie Ricken gewartet haben?
Nach Darstellung der „Bild“ soll Kovac offenbar zunächst abgewartet haben, wie es mit der Zukunft von Sportgeschäftsführer Lars Ricken weitergeht, bevor er sich abschließend zu den Schwarz-Gelben bekennt. Ob diese Klärung tatsächlich die Voraussetzung für Kovacs Entscheidung war, lässt sich anhand der Berichterstattung nicht überprüfen. Es handelt sich um die Lesart der „Bild“ und nicht um eine Aussage der Beteiligten. Wir übernehmen diese Einordnung deshalb nur als Bericht und bewerten sie nicht.
Frühere Berichte nannten andere Zeitpunkte
Bereits am 29. September hatten wir über einen Bericht informiert, nach dem Kovacs Vertrag im November unterschrieben werden soll. Zuvor war in einem weiteren Bericht ein anderer Zeitraum, nämlich der Oktober, genannt worden. Die neue Meldung der „Bild“ spricht nun von einer bereits erzielten Einigung und von einem möglichen zeitnahen Abschluss.
Welcher Zeitplan am Ende tatsächlich gilt, ist offen. Keiner dieser Berichte stammt vom Verein, und einen verbindlichen Termin hat der BVB nicht genannt. Ob die Unterschrift in den nächsten Tagen oder erst später erfolgt, lässt sich derzeit nicht beantworten. Der Unterschied zwischen einer mündlichen Einigung und einem unterschriebenen Vertrag ist im Profifußball nicht unerheblich, denn erst mit den Unterschriften ist eine Verlängerung rechtlich verbindlich.
Was eine Verlängerung bis 2029 bedeuten würde
Sollte der Bericht zutreffen, würde sich die Laufzeit gegenüber dem aktuellen Vertrag um zwei Jahre verlängern. Der Trainer hätte damit eine längere vertragliche Perspektive, und Diskussionen darüber, wie es nach 2027 weitergeht, würden an Gewicht verlieren. Das gilt allerdings nur unter der Bedingung, dass die berichtete Einigung tatsächlich zu einem unterschriebenen Vertrag führt.
Für den Verein wäre eine Verlängerung ein Signal für Kontinuität auf der Trainerposition. Zu Gehalt, möglichen Ausstiegsklauseln oder Auswirkungen auf die Kaderplanung enthält die Meldung keine Angaben. Darüber lässt sich derzeit nichts Belastbares sagen.
Was jetzt offen ist
Entscheidend ist, ob der BVB die Verlängerung offiziell verkündet. Solange das nicht geschehen ist, sollte die Einigung als Bericht der „Bild“ behandelt werden. Auch Details wie die genaue Laufzeit können sich bis zur Unterschrift noch ändern. Sobald es eine Mitteilung des Vereins gibt, ergänzen wir die Informationen an dieser Stelle.
- BVB: Kovac-Vertrag soll laut Bericht im November unterschrieben werden
- BVB: Kovac soll im Oktober neuen Vertrag unterschreiben
- BVB bindet Chefetage: Cramer, Ricken und Treß verlängern
Quelle: fussballtransfers.com





