Bayer Leverkusen hat am zweiten Spieltag der Ligaphase der UEFA Europa League bei Lech Poznan mit 4:0 gewonnen. Die Partie begann am 15.10.2026 um 18:45 Uhr. Im Mittelpunkt steht Patrik Schick: Er kam in der 18. Minute für Martin Terrier ins Spiel und traf in der 29. und 41. Minute jeweils per Elfmeter.
Dazu kamen ein Treffer von Malik Tillman in der 32. Minute und das 4:0 von Ibrahim Maza in der 88. Minute. Die Zahlen decken sich mit dem Ergebnis: Leverkusen schoss mehr als doppelt so oft wie der Gegner und kam auf einen Expected-Goals-Wert von 5,4. Lech erreichte 0,54.

Schick und Tillman stellen vor der Pause auf 3:0
Früh wurde auf beiden Seiten gewechselt. In der 15. Minute verließ Wojciech Monka den Platz bei Lech, Terry Yegbe kam. Drei Minuten später ersetzte Schick bei Leverkusen den gestarteten Terrier. Der Wechsel zahlte sich schnell aus.
In der 25. Minute bestätigte der VAR einen Elfmeter im Zusammenhang mit Maza. In der 29. Minute verwandelte Schick den Strafstoß zum 1:0 für die Gäste. Tillman erhöhte in der 32. Minute auf 2:0. In der 38. Minute prüfte der VAR erneut, wieder wurde ein Elfmeter bestätigt. Schick trat auch diesmal an und traf in der 41. Minute zum 3:0. Zwischendurch sah Mateusz Skrzypczak in der 40. Minute die Gelbe Karte für Lech.
Nach dem Seitenwechsel reagierten beide Trainer. Lech wechselte in der 60. Minute dreifach: Y. Agnero kam für Mikael Ishak, Filip Jagiełło für Leo Bengtsson und Daniel Håkans für Patrick Walemark. Leverkusen tauschte in der 62. Minute ebenfalls dreimal: Moussa Diaby kam für Nathan Tella, Robert Andrich für Aleix García und Facundo Medina für Miguel Gutiérrez. In der 74. Minute brachte Lech noch Pablo Rodriguez Delgado für Gustav Berggren. Andrich sah in der 68. Minute Gelb, Diaby in der 80. Minute.
In der 76. Minute ging Schick vom Feld, Afonso Moreira kam. Zwölf Minuten später lieferte der Joker: Moreira legte in der 88. Minute auf, Maza vollendete zum 4:0.

Leverkusen dominiert bei Schüssen, Pässen und Expected Goals
Die Statistik bestätigt den klaren Spielverlauf. Leverkusen hatte 61 Prozent Ballbesitz und gab 22 Schüsse ab, Lech kam auf 10. Aufs Tor gingen bei den Gästen 10 Versuche, bei den Polen 3. Acht Leverkusener Schüsse gingen daneben, vier wurden geblockt. Bei Lech waren es 4 Schüsse daneben und 3 geblockte.
Beim Expected-Goals-Wert heißt es 5,4 zu 0,54. Lech hielt nur durch seinen Torhüter den Rückstand in Grenzen: Er parierte 7 Schüsse, sein Gegenüber musste 3 Mal eingreifen. Auch im Passspiel lag Leverkusen vorn, mit 586 Pässen bei einer Quote von 91 Prozent. Lech spielte 375 Pässe und erreichte 79 Prozent.
- Ecken: 5 für Leverkusen, 4 für Lech
- Fouls: 16 bei Leverkusen, 5 bei Lech
- Abseits: 4 bei Leverkusen, 1 bei Lech
- Gelbe Karten: 2 für Leverkusen, 1 für Lech, kein Platzverweis
Auffällig ist die hohe Foulzahl der Gäste trotz der Überlegenheit. Sie blieb ohne Folgen für den Spielstand.

Schick als Spieler des Spiels, Tillman und Maza mit Tor
Spieler des Spiels ist Patrik Schick. Er stand nur 58 Minuten auf dem Platz, traf aber doppelt. Von seinen drei Schüssen gingen zwei aufs Tor, alle 11 Pässe kamen an. Von vier Zweikämpfen gewann er zwei.
Malik Tillman erzielte das 2:0 und war über 90 Minuten am meisten im Spiel. Er gab vier Schüsse ab, zwei davon aufs Tor, und spielte 37 von 46 Pässen an den Mitspieler. Von 14 Zweikämpfen gewann er acht, dazu kamen drei Dribblings.
Ibrahim Maza traf in der 88. Minute. Er kam auf vier Schüsse, einen aufs Tor, 27 angekommene Pässe bei 31 Versuchen und sieben gewonnene von 13 Zweikämpfen. Afonso Moreira steuerte in 14 Minuten die Vorlage zum 4:0 bei. Alle seine drei Schüsse gingen aufs Tor.

Was das Ergebnis für beide Teams bedeutet
Für Leverkusen ist es ein klarer Auswärtssieg in der Ligaphase der Europa League. Der Erfolg beruht auf Effizienz vom Punkt und auf einer deutlichen Überlegenheit bei Schüssen und Torgefahr.
Lech muss defensiv stabiler werden und offensiv mehr Gefahr erzeugen. Nur drei Schüsse aufs Tor und ein Expected-Goals-Wert von 0,54 zeigen, wie wenig vorn durchkam.

Einordnung: Ein Ergebnis, das die Zahlen stützen
Das 4:0 war kein Zufallsprodukt. Leverkusen führte bei Ballbesitz, Schüssen, Schüssen aufs Tor, Pässen und Passquote. Der Expected-Goals-Wert von 5,4 liegt sogar über den vier erzielten Treffern, die Gäste ließen also eher Chancen liegen, als dass sie glücklich gewannen.
Bei Lech blieb das Offensivspiel überschaubar. Zehn Schüsse brachten drei Versuche aufs Tor, und die sieben Paraden des Torhüters verhinderten eine noch höhere Niederlage. Für die Polen ist die Partie ein Arbeitsauftrag, für Leverkusen ein Beleg für eine konsequente Chancenverwertung.
Die ganze Analyse im Video
Das Video zeigt die Partie in Datengrafiken: Tore, Statistik-Vergleich und die Werte der auffälligsten Spieler. Spielbilder gibt es nicht.
Direkt auf YouTube ansehen: Lech Poznan Bayer Leverkusen 0:4: Schick trifft doppelt vom Punkt. Grundlage für Text, Grafiken und Video sind die Spieldaten von API-Football, Highlightly und OpenLigaDB.
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