Borussia Dortmund und Yan Couto könnten sich im kommenden Sommer endgültig trennen. Laut der ‚WAZ‘, auf die sich fussballtransfers.com beruft, soll Como 1907 dem BVB mitgeteilt haben, dass man mit den Leistungen des Rechtsverteidigers zufrieden ist. Der Serie-A-Klub soll den Brasilianer im kommenden Sommer für 22 Millionen Euro fest verpflichten können. Ob Como diese Option tatsächlich zieht, ist nach aktuellem Stand offen.
Couto soll bei Como gesetzt sein
Der 24-Jährige ist in dieser Saison an Como ausgeliehen. Nach dem Bericht von fussballtransfers.com soll er unter Trainer Cesc Fàbregas hinten rechts gesetzt sein. Die Zufriedenheit der Italiener soll den Dortmundern direkt übermittelt worden sein. Beides stützt sich allein auf die Berichterstattung der Medien. Ein offizielles Statement von Como oder Dortmund dazu liegt nicht vor.
Für einen Außenverteidiger ist eine feste Rolle in einer Mannschaft, die unter Fàbregas ihr Spiel aufbauen will, ein wichtiges Argument. Spielzeit und Vertrauen des Trainers sind auch für Verhandlungen über eine feste Verpflichtung relevant. Wie stark die Rolle Coutos tatsächlich ist, lässt sich von außen aber nur anhand der Einsätze belegen. Die Aussage, er sei gesetzt, kommt im vorliegenden Fall aus dem Bericht und wurde von keinem der beiden Klubs bestätigt.
Die Eckdaten laut Bericht
- Como soll Couto im kommenden Sommer für 22 Millionen Euro fest unter Vertrag nehmen können.
- Für die Leihe soll Dortmund laut fussballtransfers.com eine Gebühr von drei Millionen Euro erhalten.
- Ob die Kaufoption an Bedingungen geknüpft ist, geht aus dem Bericht nicht hervor.
Weitere Vertragsdetails sind nicht Teil der Berichterstattung, auf die sich dieser Artikel stützt. Das gilt etwa für die Frage, wie das Gehalt des Spielers aufgeteilt ist, oder für mögliche Bonuszahlungen. Diese Punkte lassen sich nach der vorliegenden Quellenlage nicht belastbar nennen und bleiben deshalb hier außen vor.
Was die Zahlen für den BVB bedeuten würden
Zählt man die Leihgebühr von drei Millionen Euro und die mögliche Ablöse von 22 Millionen Euro zusammen, kommt man auf rund 25 Millionen Euro. Laut fussballtransfers.com hätten die Schwarz-Gelben damit ihren Einkaufspreis wieder vollständig eingespielt. Eine genaue Summe für den damaligen Kauf nennt der Bericht in der uns vorliegenden Form nicht, eine eigene Gegenrechnung ist deshalb nicht seriös möglich. Die Angabe, der Einkaufspreis sei wieder drin, ist somit die Einschätzung des Mediums und nicht nachgeprüft.
Wichtig ist außerdem die zeitliche Abfolge. Die drei Millionen Euro für die Leihe gehören laut Bericht bereits zum Deal. Die 22 Millionen Euro würden dagegen erst fließen, wenn Como die Option tatsächlich zieht. Bis dahin ist die Summe für den BVB eine Möglichkeit und keine feste Einnahme.
Como entscheidet erst im Sommer
Mit der Option hat Como die Möglichkeit, den Spieler über eine ganze Saison zu beobachten, bevor der Klub über den Kauf entscheidet. Nach dem Bericht wäre die Zufriedenheit mit den Leistungen ein Signal in Richtung Verpflichtung. Entschieden ist damit noch nichts, denn die Option bezieht sich auf den kommenden Sommer, und bis dahin liegen noch viele Spiele vor Couto und seinem Klub.
Auch ein verändertes Umfeld kann eine Rolle spielen, etwa Verletzungen, die Entwicklung der Mannschaft oder die Kaderplanung für die nächste Saison. Dazu gibt es in der Berichterstattung keine Angaben. Sollte Como sich gegen den Kauf entscheiden, würde sich für Dortmund die Frage nach der Zukunft des Spielers neu stellen. Auch dazu haben sich die Beteiligten bislang nicht geäußert.
Einordnung: Tendenz, aber keine Entscheidung
Der Bericht beschreibt eine Tendenz und keinen beschlossenen Deal. Como soll zufrieden sein, die Kaufoption soll bei 22 Millionen Euro liegen, und die Entscheidung fällt erst im kommenden Sommer. Ob Dortmund dann tatsächlich Geld für Couto erhält, hängt allein davon ab, ob die Italiener die Option nutzen. Bis dahin gilt: Alle Angaben stammen aus Medienberichten, und offizielle Bestätigungen der Klubs stehen aus.
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Quelle: fussballtransfers.com





