BVB: Book soll Sancho-Rückkehr gestoppt haben – laut Bericht

Redaktion Fussballpuls
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Ole Book, Sportdirektor von Borussia Dortmund, soll laut Sport Bild und den Ruhr Nachrichten eine Rückkehr des Flügelspielers Jadon Sancho zum BVB verhindert haben. Sport Bild schreibt ihm die Worte „Der kann uns nicht helfen! Thema erledigt“ zu. Sancho soll nach dem Ablauf seines Vertrags bei Manchester United ablösefrei gewesen sein. Eine Bestätigung des Klubs gibt es bislang nicht.

Das angebliche Veto: Was laut Berichten dahintersteckt

Laut den Berichten soll Book den Spieler zunächst gründlich analysiert haben. Danach soll er sich gegen eine Verpflichtung ausgesprochen haben. Sein Fazit soll gewesen sein, dass Sancho dem BVB sportlich nicht weiterhelfen kann. Das Zitat „Thema erledigt“ wird ihm von Sport Bild zugeschrieben. Wann und in welchem Rahmen es gefallen sein soll, ist nicht bekannt.

Ein ablösefreier Spieler mit Bundesliga-Erfahrung ist für viele Klubs grundsätzlich interessant, weil keine Transfersumme anfällt. Ob eine Rückkehr tatsächlich konkret verhandelt wurde, ist nicht bekannt. Belegt ist nur, was Sport Bild und die Ruhr Nachrichten berichten. Eine ausführliche Stellungnahme des BVB dazu liegt nicht vor, Reaktionen von Fans sind ebenfalls nicht dokumentiert.

Watzke soll dafür gewesen sein, Ricken skeptisch

Berichten zufolge war die Klubführung beim Thema Sancho nicht einig. Hans-Joachim Watzke soll die Rückkehr befürwortet haben. Lars Ricken soll dagegen Zweifel gehabt haben. Book soll den Spieler am Ende abgelehnt haben.

Diese Schilderung stammt aus Medienberichten, nicht aus bestätigten Aussagen der Beteiligten. Wie deutlich die Meinungsunterschiede tatsächlich ausfielen, lässt sich von außen nicht überprüfen.

Neue Abstimmungsregel beim BVB – laut Bericht

Als Hintergrund nennen die Berichte eine neue Vorgabe: Seit Kurzem soll der BVB bei Verpflichtungen die Einigkeit von Trainer, Sportdirektor und Sport-Geschäftsführer verlangen. Die genaue Ausgestaltung dieser Regel ist öffentlich nicht im Detail dokumentiert. Ob sie in dieser Form existiert, hat der Klub nicht bestätigt.

Sollte es sie so geben, könnte ein Transfer auch dann scheitern, wenn sich ein Beteiligter ausdrücklich für einen Spieler starkmacht. Das ist eine Schlussfolgerung aus der berichteten Regel und keine Aussage aus den Quellen.

Sanchos Stationen

Sancho ist in Dortmund kein Unbekannter. Er spielte bereits auf Leihbasis für den BVB, später für den FC Chelsea und für Aston Villa. Sein Vertrag bei Manchester United lief am 30.06.2026 aus, seitdem ist er ablösefrei.

Wie stark diese Laufbahn in Books Bewertung eingeflossen sein soll, ist nicht überliefert. Das Zitat spricht nur dafür, dass Book den aktuellen Nutzen des Spielers für die Mannschaft gering einschätzt, sofern es so gefallen ist.

Wie geht es im BVB-Angriff weiter?

Offen ist, ob der BVB in der Offensive noch nachlegt. Laut Sport Bild soll das Thema Sancho für Book abgehakt sein. Aussagen zu weiteren Verstärkungen im Angriff gibt es bislang nicht. Auch ob es überhaupt konkrete Gespräche mit Sancho oder seinem Umfeld gab, wird nicht berichtet.

Was von dem Bericht bleibt

Gesichert ist nach heutigem Stand nur, dass Sport Bild und die Ruhr Nachrichten über den Vorgang berichten und dass Sancho nach dem Ende seines Vertrags bei Manchester United als ablösefrei gilt. Das Zitat, die Rollenverteilung zwischen Book, Watzke und Ricken sowie die neue Abstimmungsregel stammen aus der Berichterstattung. Der BVB hat dazu keine ausführliche Erklärung abgegeben.

Ob die Führung tatsächlich uneins war und ob der Klub im Angriff noch aktiv wird, dürfte sich erst in den kommenden Wochen zeigen. Bislang beruht die Darstellung allein auf Medienberichten, der Verein hat sie weder bestätigt noch dementiert.

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Quelle: bvbwld.de

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