BVB: Schlotterbeck mit Außenbandriss – Einsatz gegen Werder fraglich

Redaktion Fussballpuls
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Borussia Dortmund muss um Nico Schlotterbeck bangen: Der Verteidiger hat sich beim Abschlusstraining der Nationalmannschaft eine Außenbandverletzung im rechten Sprunggelenk zugezogen. Ein MRT bestätigte laut Sport1 die Diagnose Außenbandriss. Ob er am 9. Oktober im Bundesligaspiel gegen Werder Bremen zur Verfügung steht, ist offen.

Verletzung im Abschlusstraining der DFB-Elf

Die Verletzung passierte am Mittwoch, 30. September, im Abschlusstraining der DFB-Auswahl. Laut Sport1 war kein Gegenspieler beteiligt. Die Untersuchung per MRT brachte anschließend Klarheit: Das Außenband im rechten Sprunggelenk ist gerissen. Der BVB hatte zunächst das Ergebnis der Untersuchung abgewartet, bevor Details bekannt wurden.

Schlotterbeck fehlt damit der DFB-Elf in den beiden Länderspielen. Das Spiel gegen Serbien am 1. Oktober hat er verpasst, und auch für die Partie gegen Griechenland am 4. Oktober steht er nicht zur Verfügung. Frühere Berichte, auch auf unserer Seite, haben den Ablauf der Tage davor teils anders oder unvollständig dargestellt. Dieser Artikel folgt den Angaben von Sport1 zur Verletzung im Abschlusstraining und zur MRT-Diagnose.

Zweite Sprunggelenksverletzung in diesem Jahr

Für Schlotterbeck ist es die zweite Sprunggelenksverletzung in diesem Jahr. Die erste erlitt er im linken Sprunggelenk bei der Weltmeisterschaft im Spiel gegen die Elfenbeinküste. Danach fiel er rund zwölf Wochen aus und kehrte erst Mitte September zurück. Er war also erst wenige Wochen wieder im Spielbetrieb, als ihn die neue Verletzung traf.

Betroffen ist diesmal das andere Bein: Die erste Verletzung betraf das linke, die jetzige das rechte Sprunggelenk. Ob zwischen beiden ein Zusammenhang besteht, haben weder der Verein noch die uns vorliegenden Berichte bestätigt.

Wie lange fällt er aus? Die Meldungen gehen auseinander

Eine offizielle Prognose des BVB zur Ausfallzeit lag in den von uns gefundenen Quellen nicht vor. Die Medienberichte zur Dauer gehen auseinander. Deshalb nennen wir hier bewusst keine Wochenzahl. Wie schnell Schlotterbeck wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann, hängt vom Heilungsverlauf ab und muss der Verein einschätzen.

Die Medien sprechen von einem Schock, sowohl für Bundestrainer Klopp als auch für den BVB. Schlotterbeck gehört in der Dortmunder Defensive zu den wichtigen Kräften, ein erneuter Ausfall erschwert die Personalplanung.

Was jetzt für den BVB ansteht

Die zentrale Frage lautet, wie lange Schlotterbeck ausfällt und ob er gegen Werder Bremen dabei ist. Das Bundesligaspiel steigt am 9. Oktober. Danach folgt am 27. Oktober das Pokalspiel gegen Bremen. Beide Termine liegen nah beieinander. Die Vereinsärzte und Trainer Niko Kovac müssen daher abwägen, ob eine frühe Rückkehr vertretbar ist oder ob man dem Verteidiger lieber mehr Zeit gibt.

Kovac muss in der Innenverteidigung mit Alternativen planen. Welche Lösung er für die kommenden Spiele wählt, ist bislang nicht bekannt.

Einordnung

Das Folgende ist unsere Einschätzung, keine Prognose der Vereinsärzte. Bei einem Spieler, der gerade erst nach rund zwölf Wochen Pause zurückgekehrt ist, spricht vieles dafür, kein Risiko einzugehen. Ein Einsatz gegen Werder am 9. Oktober wäre aus unserer Sicht deshalb eher eine Überraschung. Der Pokal am 27. Oktober wirkt als Rückkehrtermin realistischer. Das ist ausdrücklich nur eine Lesart und keine Information aus dem Verein.

Hinweis zum Stand: Dieser Text beruht auf dem Berichtsstand vom 30. September. Neuere Informationen, etwa eine offizielle Prognose des BVB zur Ausfallzeit, sind darin nicht berücksichtigt. Wir ergänzen sie, sobald sie vorliegen.

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Quelle: sport1.de

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