Kompany über Kimmich, Olise und Kane: Das sagt der Bayern-Coach

Redaktion Fussballpuls
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Vincent Kompany hat sich nach der Länderspielpause zu drei Personalthemen beim FC Bayern geäußert: zur Debatte um Joshua Kimmich in der Nationalmannschaft, zu Michael Olise und zu Harry Kane. In Interviews mit ‚RTL‘ und ‚Sky‘ blieb der Belgier gelassen, bezog bei Olise aber deutlich Stellung.

Kimmich: Kompany will keine Mini-Debatte führen

In der Länderspielpause wurde diskutiert, ob Joshua Kimmich weiterhin der richtige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft ist. Der 31-Jährige bekam dabei Rückendeckung von der Verbandsseite. Auch Kompany wurde als Vereinstrainer darauf angesprochen. Er wollte sich allerdings nicht in die Diskussion hineinziehen lassen. „Ich versuche ganz oft rauszubleiben aus Mini-Debatten, weil das sind Mini-Debatten“, sagte er.

Für Kimmichs Rolle in München sei das Thema ohnehin ohne Bedeutung. Kompany erklärte: „Ich bin nicht beeinflusst von dem, was bei der Nationalmannschaft passiert. Ich glaube, dass es andersrum ist, dass die Nationalmannschaft beeinflusst ist, von dem, was in einem Verein passiert.“

Damit dreht der Trainer die Blickrichtung um. Aus seiner Sicht entscheidet nicht die Nationalmannschaft über die Verfassung eines Spielers, sondern die tägliche Arbeit im Klub prägt, was ein Spieler im DFB-Trikot zeigen kann. Zur Frage, ob Kimmich Kapitän bleiben sollte, äußerte sich Kompany nicht.

Olise: „Ohne Zweifel“ Weltklasse

Michael Olise stand zuletzt mit der französischen Nationalmannschaft im Rampenlicht. Das brachte den Linksfuß nach Darstellung der Quelle auch in der Diskussion um den Ballon d’Or wieder stärker in den Vordergrund. Kompany geriet bei Nachfragen zu dem 24-Jährigen ins Schwärmen. Er hob nicht nur das Talent hervor, sondern auch Olises Mentalität und seinen Blick für Details. Diese Qualitäten zeige der Offensivspieler auch im Training.

„Und das führt dazu, dass der Junge jetzt einfach schon ein besonderer Spieler im Weltfußball geworden ist.“ (Vincent Kompany)

Ob Olise das Prädikat Weltklasse bereits verdient hat, beantwortete der Trainer ohne Zögern: „Ja, klar. Ohne Zweifel.“ Die jüngsten Auftritte seien eine Bestätigung dessen, was der Flügelspieler schon geleistet habe. In den vergangenen Jahren habe er viele Schritte gemacht. Zum Ballon d’Or äußerte sich Kompany in den bekannten Aussagen nicht, die Debatte darüber stammt aus dem Umfeld des Spielers und nicht vom Trainer.

Kane: Verlängerung laut Sky noch ohne Termin

Auch Harry Kane (33) kam zur Sprache. Laut ‚Sky‘ haben sich der Stürmer und der FC Bayern grundsätzlich auf eine Vertragsverlängerung verständigt. Offiziell bestätigt ist sie bislang nicht. Nach dem Stand des Sky-Berichts, der drei Tage alt ist, gab es zudem noch keinen Termin für die Unterschrift.

Kompany spielte seinen eigenen Anteil an den Gesprächen herunter. Er respektiere den „Tanz“, der zwischen Spieler, Berater und Verein stattfinden müsse. Seine Verantwortung sehe er darin, dass sich Kane wohlfühlt, auf dem Platz Leistung bringen kann und ein Umfeld vorfindet, in dem das möglich ist.

Dass ihm das über einen längeren Zeitraum bereits gelinge, sei dem Trainer durchaus bewusst. „Meistens, wenn das passt, dann laufen die anderen Sachen auch ein bisschen einfacher“, so Kompany. Über Vertragsinhalte oder Laufzeiten sagte er nichts.

Was von den Aussagen bleibt

  • Kimmich: Kompany bewertet die Kapitänsdebatte nicht und trennt Verein und Nationalmannschaft.
  • Olise: Das ist die klarste Aussage des Trainers, er nennt den Franzosen ohne Einschränkung Weltklasse.
  • Kane: Der Trainer sieht sich nicht als Verhandler, sondern als Verantwortlichen für das sportliche Umfeld. Die Verlängerung ist laut Sky vereinbart, aber noch nicht vollzogen.

Neu ist vor allem die Haltung zu den Einzelthemen: Beim Thema Nationalmannschaft hält Kompany Abstand, bei Olise lobt er offen, und bei Kane verweist er auf die Zuständigkeit von Spieler, Berater und Klub. Ob und wann Kane unterschreibt, ist offen. Sobald der FC Bayern einen Termin oder eine Bestätigung nennt, wird sich zeigen, wie weit der Sky-Bericht trägt.

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Quelle: fussballtransfers.com

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