Brunner nach Traumtor: Das soll der Monaco-Stürmer zu den DFB-Gerüchten sagen

Redaktion Fussballpuls
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Paris Brunner bleibt laut einem Bericht von fussballtransfers.com gelassen, obwohl über ein mögliches Debüt in der deutschen A-Nationalmannschaft gesprochen wird. Nach dem 3:0 seiner AS Monaco gegen den SC Freiburg, bei dem der 20-Jährige ein sehenswertes Tor erzielt haben soll, sagte er bei RTL: „Ich versuche, das zu tun, was ich am besten kann – und zwar Tore schießen.“ Auf die Frage nach der Nations League im November antwortete er damit eher indirekt. Die Spekulationen drehen sich um die Länderspiele im November, bei denen er erstmals dabei sein könnte. Eine offizielle Nominierung gibt es bislang nicht.

Traumtor gegen Freiburg

Der 3:0-Sieg gegen die Breisgauer war laut der Quelle ein deutliches Ergebnis für Monaco. Brunners Treffer gehörte demnach zu den Szenen, über die anschließend gesprochen wurde. Er passt zu einem Saisonstart, der kaum besser sein könnte: In neun Pflichtspielen soll Brunner nach Angaben von fussballtransfers.com bereits achtmal getroffen haben. Dazu kommt ein weiteres vorbereitetes Tor. Eine solche Quote fällt auf, zumal der Angreifer erst 20 Jahre alt ist. Wer in dieser Frequenz trifft, wird in der Regel auch von Nationaltrainern genau beobachtet.

Gerücht um ein A-Team-Debüt: Was dahintersteckt

Hintergrund der Debatte sind Spekulationen, Brunner könne im November erstmals zum Kreis der A-Nationalmannschaft gehören. Dabei handelt es sich bislang um ein Gerücht, eine Bestätigung des DFB liegt nicht vor. Brunner selbst soll laut der Quelle gesagt haben, es habe bislang keinen direkten Kontakt mit Klopp gegeben. Er mache sich darüber offenbar keine großen Gedanken. Zum weiteren Verlauf sagte er laut Bericht: „Die Aktion kommt von ihm, ich mache hier einfach weiter.“

Die Äußerung lässt sich so lesen, dass der Stürmer die Entscheidung anderen überlässt und sich auf sein eigenes Spiel konzentrieren will. Öffentlich Druck aufbauen oder sich ins Gespräch bringen möchte er demnach offenbar nicht. Mehr als diese Aussagen gibt die Quelle zu dem Thema nicht her, weitere Details zu möglichen Planungen im DFB-Umfeld sind nicht belegt.

Vom BVB-Nachwuchs nach Monaco

Brunner stammt aus der Jugend von Borussia Dortmund und spielt inzwischen für die AS Monaco. Er ist U21-Nationalspieler, trägt also bereits das Trikot des DFB, wenn auch in einer Nachwuchsauswahl. Der Sprung in die A-Elf wäre damit ein weiterer Schritt in einer Laufbahn, die in kurzer Zeit schnell vorangekommen ist. Bis dahin hängt vieles von Leistungen im Verein und von Entscheidungen anderer ab.

Lille als nächster Test

Die nächste Gelegenheit, sich zu empfehlen, bietet sich laut Bericht am Sonntag um 15 Uhr in der Ligue 1 gegen den OSC Lille. Für Brunner wäre es der erste Liga-Einsatz nach seiner Sperre. Er war wegen eines umstrittenen Jubels im Spiel gegen den RC Lens im September gesperrt worden, das Monaco mit 2:1 gewann. Der Auftritt gegen Lille ist deshalb gleich doppelt interessant: Zum einen kehrt Brunner in den Ligaalltag zurück, zum anderen kann er zeigen, dass die Pause seiner Torgefahr nichts angetan hat. Gerade im Hinblick auf die Spekulationen um die Nationalmannschaft zählt jeder weitere Auftritt, und eine starke Leistung in der heimischen Liga würde das Bild seines Saisonstarts zusätzlich untermauern.

Einordnung

Brunners Zahlen sind beeindruckend, doch eine Nominierung für die A-Nationalmannschaft bleibt Spekulation, solange keine Entscheidung verkündet wird. Sportlich spricht viel für den Angreifer: Er trifft regelmäßig, ist jung und spielt international. Gleichzeitig hat er erst neun Pflichtspiele in dieser Saison absolviert, die Stichprobe ist damit überschaubar. Auch der Sprung von der U21 in die A-Elf ist groß, schließlich konkurrieren dort etablierte Offensivspieler um wenige Plätze.

Seine ruhige Reaktion wirkt deshalb stimmig: Wer so trifft, braucht keine lauten Ansagen. Dass er den Gerüchten keine große Bedeutung beizumessen scheint und stattdessen auf seine Stärke verweist, spricht für ein gesundes Selbstverständnis. Sollte die Form in den kommenden Wochen anhalten, dürfte die Diskussion um einen Platz im Kader weiter an Fahrt gewinnen. Ob es im November tatsächlich zu einem Debüt kommt, ist aber offen und liegt allein in der Hand der sportlichen Verantwortlichen.

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Quelle: fussballtransfers.com

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