Freiburg – Bayern 1:3: Einzelnoten für Gnabry, Olise und Urbig

Redaktion Fussballpuls
6 Minuten Lesezeit

Der FC Bayern hat am 7. Spieltag der Bundesliga beim SC Freiburg mit 3:1 gewonnen und liegt mit 17 Punkten an der Tabellenspitze. Dayot Upamecano und Serge Gnabry stellten vor der Pause auf 2:0. Nach dem Anschlusstreffer durch ein Eigentor wurde es noch einmal eng, ehe Michael Olise in der Nachspielzeit alles klarmachte. Hier lest ihr, wie wir die Auftritte der Bayern-Torschützen und von Torwart Jonas Urbig bewerten.

Der Abend stand unter besonderen Vorzeichen. Trainer Vincent Kompany fiel nach einem medizinischen Zwischenfall aus, Co-Trainer Aaron Danks vertrat ihn an der Seitenlinie. Dazu fehlten Kimmich, Neuer, Kim, Díaz, Pavlovic und Musiala. Für Freiburg, mit 13 Punkten Tabellendritter, war es die erste Heimniederlage der Saison.

Der Spielverlauf in Kürze

In der 16. Minute fiel das 1:0: Nach einem Konter schloss Dayot Upamecano ab. Die Münchner übernahmen damit früh die Kontrolle über die Partie. Kurz vor der Pause, in der 42. Minute, erhöhte Serge Gnabry auf 2:0, indem er Freiburgs Torwart Mio Backhaus tunnelte. Mit diesem Halbzeitstand ging es in die Kabinen.

In der 82. Minute fiel der Anschlusstreffer für Freiburg: Tom Bischof lenkte den Ball ins eigene Tor, es stand 1:2. Damit war die Partie plötzlich wieder offen, und die Gastgeber hatten noch einmal Hoffnung auf einen Punkt. In der Nachspielzeit (90.+1) rettete Jonas Urbig laut ran/Joyn mit einer Parade die Führung. In der 90.+5 Minute machte Michael Olise mit dem 3:1 den Sieg endgültig klar.

Die Einzelnoten

Zur Einordnung vorab: Uns liegen keine Zahlen zu Torschüssen, Zweikämpfen oder Ballbesitz vor. Die Noten stützen sich deshalb ausschließlich auf die Szenen, die in den Spielberichten von laola1 und ran/Joyn geschildert werden. Spieler, über deren Auftritt dort nichts Konkretes steht, bewerten wir bewusst nicht.

  • Jonas Urbig – Note 2: Seine Parade in der Nachspielzeit hielt die Führung fest, als Freiburg nach dem 1:2 noch einmal Druck machte. Ein solcher Moment kann in einer engen Schlussphase über Sieg und Punktverlust entscheiden. Für die Bestnote fehlt uns mehr Material über den Rest seines Spiels.
  • Dayot Upamecano – Note 1,5: Er vollendete den Konter zum 1:0 und brachte Bayern früh auf die Siegerstraße. Ein Treffer eines Innenverteidigers ist ein wichtiger Beitrag, zumal er den Gästen früh Sicherheit gab.
  • Serge Gnabry – Note 1: Sein Tunnel gegen Backhaus zum 2:0 kurz vor der Pause war die Vorentscheidung. Es war zugleich sein 100. Bundesliga-Tor, eine Marke, die nur wenige Spieler erreichen. Mehr Wirkung lässt sich aus einer einzelnen Szene kaum herausholen.
  • Michael Olise – Note 1,5: Mit dem 3:1 in der Nachspielzeit nahm er den Freiburgern die letzte Hoffnung. Der späte Treffer entschied einen nervösen Schlussabschnitt endgültig.

Spieler des Spiels

Die Wahl fällt auf Serge Gnabry. Sein Tunnel zum 2:0 kurz vor der Pause brachte Bayern in eine komfortable Lage, und dass es sein 100. Bundesliga-Tor war, gibt dem Abend zusätzliches Gewicht. Knapp dahinter liegt Jonas Urbig, dessen späte Parade nach unserer Einschätzung den Sieg festhielt, bevor Olise ihn endgültig sicherte.

Der Schwachpunkt: das Eigentor zum 1:2

Das Eigentor in der 82. Minute war der einzige echte Makel des Abends aus Münchner Sicht. Laut laola1 war der Spieler Tom Bischof, den das Portal dem Bayern-Kader zuordnet. Ob und wie lange er insgesamt auf dem Platz stand, geht aus dem uns vorliegenden Material nicht eindeutig hervor. Deshalb vergeben wir für ihn keine Note. Eine Bewertung nur auf Basis einer einzigen unglücklichen Szene wäre auch unfair, denn Eigentore entstehen oft unter Druck und lassen sich kaum vermeiden.

Klar ist: Der Treffer brachte Freiburg zurück ins Spiel und sorgte für eine unruhige Schlussphase. Dass Bayern diese Phase überstand, spricht für die Stabilität der Mannschaft in einer schwierigen Lage.

Einordnung

Bayern zeigte, dass die Mannschaft auch mit vielen Ausfällen und ohne Cheftrainer an der Seitenlinie ein Spitzenspiel gewinnen kann. Die Tore vor der Pause bestimmten den Verlauf. Der Konter zum 1:0 und der Treffer kurz vor dem Seitenwechsel zeigen, dass die Münchner ihre Chancen nutzten. Mit 17 Punkten führen sie die Tabelle an.

Freiburg blieb trotz der ersten Heimniederlage der Saison Tabellendritter, hat aber vier Punkte Rückstand auf die Spitze. Der Anschlusstreffer war glücklich zustande gekommen, und die Gastgeber konnten daraus am Ende nichts mehr machen. Für Bayern wird in den kommenden Wochen interessant, wie es um Trainer Kompany steht. Zu seinem Zustand lagen uns bis Redaktionsschluss keine näheren Informationen vor, wir bleiben dran und ergänzen, sobald es belastbare Angaben gibt.

Wie seht ihr den Abend in Freiburg? War Gnabry für euch der Mann des Spiels, oder hätte Urbig mit seiner späten Parade den Titel verdient? Schreibt es uns in die Kommentare.

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Quelle: laola1.at

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