Die TSG Hoffenheim gewinnt in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen mit 3:0. Bis zur 79. Minute steht es torlos, dann entscheidet die Heimmannschaft die Partie innerhalb weniger Minuten: Andrej Kramarić verwandelt einen Elfmeter, Alexander Prass trifft in der 89. Minute, und Max Moerstedt erhöht in der 90+5. Minute.
Das späte Ergebnis passt zu den Zahlen. Hoffenheim gibt 20 Schüsse ab, Leverkusen nur neun, und bei den erwarteten Toren steht es 2,63 zu 0,76. Dazu kommt eine Rote Karte für Prass, der kurz nach seinem eigenen Treffer vom Platz muss.

Hoffenheim schlägt erst spät zu: Tore ab der 79. Minute
Die erste Hälfte bleibt ohne Treffer. In der 40. Minute sieht Equi Fernández auf Leverkusener Seite Gelb, kurz darauf wechselt Bayer in der 41. Minute: Malik Tillman kommt für Moussa Diaby. In der 45. Minute wird Prass auf Hoffenheimer Seite verwarnt. In der zweiten Hälfte sieht Patrik Schick in der 58. Minute Gelb.
In der 64. Minute wechselt Leverkusen gleich dreifach: Robert Andrich kommt für Fernández, Afonso Moreira für Nathan Tella und Loïc Badé für Jarell Quansah. Hoffenheim bringt in der 65. Minute Kramarić für Adam Hložek, in der 72. Minute folgt Bambasé Conté für Wouter Burger. Leon Avdullahu sieht in der 67. Minute Gelb, Facundo Medina in der 75. Minute für Leverkusen ebenfalls.
Den Umschwung bringt die 77. Minute: Der VAR schaut sich eine Szene mit Fisnik Asllani an, der Elfmeter wird bestätigt. In der 79. Minute tritt Kramarić an und verwandelt zum 1:0. Adam Daghim sieht in der 82. Minute Gelb, danach wechselt Hoffenheim in der 84. Minute doppelt: Robin Hranáč kommt für Asllani, Moerstedt für Daghim. Leverkusen bringt im selben Zug Jonas Hofmann für Medina.
In der 89. Minute legt Kramarić auf, Prass trifft zum 2:0. In der 90. Minute sieht Carles Martínez Novell auf Leverkusener Seite Gelb, in der 90+1. Minute bekommt Prass die Rote Karte. Trotz Unterzahl fällt noch das 3:0: Der eingewechselte Moerstedt trifft in der 90+5. Minute.

Statistik: Leverkusen hat den Ball, Hoffenheim die Chancen
Der Ballbesitz spricht klar für die Gäste: Leverkusen kommt auf 58 Prozent, Hoffenheim auf 42 Prozent. Auch bei den Pässen liegt Bayer vorn, mit 502 zu 354 Pässen und einer Passquote von 85 zu 79 Prozent. Gefährlicher wird Leverkusen dadurch nicht.
- Schüsse: Hoffenheim 20, Leverkusen 9
- Aufs Tor: Hoffenheim 6, Leverkusen 1
- Daneben: Hoffenheim 10, Leverkusen 6
- Geblockt: Hoffenheim 4, Leverkusen 2
- Ecken: Hoffenheim 5, Leverkusen 1
- Fouls: Hoffenheim 14, Leverkusen 6
- Paraden: Hoffenheim 1, Leverkusen 3
- Expected Goals: Hoffenheim 2,63, Leverkusen 0,76
Leverkusen schließt nur einen einzigen Schuss auf das Tor ab, Hoffenheim bringt sechs aufs Gehäuse. Die Gäste im Tor haben mit drei Paraden mehr zu tun als Hoffenheim mit einer. Die Heimmannschaft spielt mit 14 zu 6 deutlich mehr Fouls, kommt aber bei Schüssen und Ecken klar häufiger zum Abschluss.

Kramarić entscheidet das Spiel in 25 Minuten
Spieler des Spiels ist Andrej Kramarić. Er kommt in der 65. Minute und steht nur 25 Minuten auf dem Platz. In dieser Zeit verwandelt er den Elfmeter zum 1:0 und bereitet das 2:0 von Prass vor. Von seinen drei Schüssen gehen zwei aufs Tor.
Prass kommt auf 91 Minuten und ein Tor. Er gibt vier Schüsse ab, einer davon trifft das Ziel. Von 30 Pässen kommen 22 an, in acht Zweikämpfen setzt er sich zweimal durch. Fisnik Asllani, dessen Szene den Elfmeter auslöst, bringt in 84 Minuten zwei Schüsse an, beide aufs Tor. Er gewinnt drei von neun Zweikämpfen. Moerstedt braucht in seinen sechs Minuten nur einen Schuss für das 3:0.

Tabelle: Hoffenheim auf Platz sechs, einen Punkt hinter Leverkusen
Nach dem Sieg steht Hoffenheim mit 12 Punkten auf Platz sechs. Die Tordifferenz beträgt plus drei. Leverkusen bleibt mit 13 Punkten und einer Tordifferenz von plus eins auf Rang vier.
Der Abstand der beiden Teams beträgt damit nur noch einen Punkt. Bei der Tordifferenz liegt Hoffenheim inzwischen sogar zwei Treffer vor den Gästen.

Einordnung: Ein spätes Ergebnis mit klarer Datenbasis
Das 3:0 kommt spät, ist aber durch die Zahlen gedeckt. 20 Schüsse, sechs davon aufs Tor, und 2,63 erwartete Tore stehen einer Leverkusener Elf gegenüber, die trotz mehr Ball und mehr Pässen nur einen Schuss aufs Tor bringt. Dass Hoffenheim nach der Roten Karte für Prass in der 90+1. Minute noch das dritte Tor erzielt, unterstreicht die Überlegenheit im Abschluss.
Für Leverkusen bleibt die Aufgabe, Ballbesitz in Torchancen umzusetzen. Hoffenheim schiebt sich mit dem Sieg auf Platz sechs und ist bis auf einen Punkt an die Gäste herangerückt.
Die ganze Analyse im Video
Das Video zeigt die Spielanalyse mit Datengrafiken zu Spielverlauf, Statistik, Spielern und Tabelle. Spielbilder gibt es nicht.
Direkt auf YouTube ansehen: TSG Hoffenheim 3:0 Bayer Leverkusen – Spielanalyse, Stats & Fazit (keine Spielbilder). Grundlage für Text, Grafiken und Video sind die Spieldaten von API-Football, Highlightly und OpenLigaDB.
- Gladbach – Hoffenheim 1:2: Prass entscheidet das Spiel
- Bundesliga-Konferenz 7. Spieltag: Mainz 2:3 Bremen, Leipzig 4:0
- VfB Stuttgart – Gladbach 2:3: Analyse und Statistik





