Jürgen Klopp hat einen Termin für seine zweite Kader-Nominierung als Bundestrainer. Wie der DFB am Mittwoch mitteilte, gibt er am 5. November bekannt, wen er für die anstehenden Nations-League-Spiele beruft. Die Partien sind für den 13. November gegen Serbien und den 16. November gegen die Niederlande angesetzt.
Der Termin steht, die Namen noch nicht
Mit der Ankündigung des DFB ist zunächst nur der Zeitpunkt bekannt. Welche Spieler Klopp einlädt, ist offen. Zwischen heute und dem 5. November bleibt gut eine Woche, in der sich Formkurven und mögliche Verletzungen noch auf die Entscheidung auswirken können.
Der Termin ist trotzdem wichtig. Die Spieler und ihre Vereine können damit planen, und die Diskussion um die Besetzung des Aufgebots bekommt ein festes Datum. Bis dahin bleiben alle Überlegungen zur Kaderzusammensetzung Spekulation.
Vom XXL-Kader zum kleineren Aufgebot?
Bei seiner ersten Nominierung hatte der Bundestrainer für Aufsehen gesorgt: Er berief einen zweigeteilten XXL-Kader mit 44 Spielern. Für die Spiele im November dürfte das Aufgebot nach Einschätzung von fussballtransfers.com deutlich kleiner ausfallen. Eine genaue Zahl nennt weder der DFB noch die Quelle. Auch ob es bei dem Zuschnitt des ersten Aufgebots bleibt, ist nicht bestätigt.
Einen Hinweis auf die Richtung gab Klopp selbst bereits früher. Laut fussballtransfers.com kündigte er an: „Wir werden nicht zwei verschiedene Spiele mit zwei verschiedenen Mannschaften machen.“ Das lässt sich so lesen, dass für die beiden Länderspiele im November eine einzige Mannschaft zusammenkommen soll. Wie genau das Aufgebot dann aussieht, hat der Bundestrainer nicht verraten.
Die Spiele im Überblick
- 13. November: Nations-League-Spiel gegen Serbien.
- 16. November: Nations-League-Spiel gegen die Niederlande.
- 5. November: Bekanntgabe des Kaders durch Klopp.
Zu Spielorten, Anstoßzeiten und der genauen Tabellensituation liegen uns aus der aktuellen Mitteilung keine gesicherten Angaben vor. Diese Details reichen wir nach, sobald der DFB sie offiziell bestätigt.
Was ein kleinerer Kader bedeuten würde
Sollte das Aufgebot tatsächlich deutlich schrumpfen, hätte das mehrere Folgen. Für die Spieler würde die Konkurrenz um die Plätze klarer: Wer nominiert wird, kann damit rechnen, enger in die Abläufe eingebunden zu sein. Wer fehlt, muss sich über Leistungen im Verein wieder empfehlen. Für den Bundestrainer wiederum wäre ein überschaubarer Kreis die Gelegenheit, Abläufe einzuspielen und Rollen zu verteilen, die bei einer größeren Rotation schwerer zu festigen sind.
Ob Klopp diesen Weg einschlägt, wird erst die Nominierung zeigen. Bisher gibt es dazu nur seine Aussage und die Einschätzung der Quelle, dass das Aufgebot kleiner ausfallen dürfte. Eine Garantie ist das nicht.
Einordnung
Die zweite Nominierung ist mehr als eine Namensliste. Nach dem ungewöhnlich großen ersten Aufgebot wird sie zeigen, wie Klopp seine Mannschaft für die kommenden Aufgaben zusammenstellen will und ob aus dem Ausprobieren eine feste Linie wird. Entsprechend aufmerksam dürfte die Öffentlichkeit verfolgen, wer neu dazukommt und wer nicht mehr berücksichtigt wird.
Fest steht bislang nur: Am 5. November wird der Kader verkündet, und eine Woche später beginnt mit dem Spiel gegen Serbien der Länderspiel-Doppelpack. Alles Weitere, von der Größe des Aufgebots bis zu einzelnen Namen, bleibt bis zur Bekanntgabe offen. Wir halten euch auf fussballpuls.de auf dem Laufenden und ordnen die Nominierung ein, sobald sie vorliegt.
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Quelle: fussballtransfers.com





