Der FC Bayern München kann im Klassiker gegen Borussia Dortmund am Samstag (18:30 Uhr) womöglich wieder auf Joshua Kimmich bauen. Sportvorstand Max Eberl hat sich am Rande des DFB-Pokalspiels gegen den 1. FC Magdeburg zur Lage des Nationalspielers geäußert. Eine feste Zusage gab es nicht, die Tendenz ist aber positiv.
Eberls Aussage in der ARD
In der ARD sagte Eberl:
„Wenn Jo das Gefühl hat, den Kopf wieder freizubekommen, dann ist er immer herzlich willkommen. Ich glaube und hoffe, dass das bald so sein wird.“
Die Worte zeigen, wie der Verein mit der Situation umgeht. Im Mittelpunkt steht nicht die sportliche Verfügbarkeit, sondern der Zustand des Spielers. Einen genauen Zeitplan für Kimmichs Rückkehr nannte Eberl nicht. Der Zeitpunkt hängt demnach allein davon ab, wann sich Kimmich bereit fühlt.
Warum Kimmich fehlt
Kimmich fällt seit mehr als einer Woche aus. Grund ist ein Trauerfall, keine Verletzung. Der Ausfall ist daher mit einem klassischen Muskel- oder Gelenkproblem nicht vergleichbar. Eine medizinische Prognose gibt es nicht, und eine Rückkehr lässt sich nicht an einem Reha-Fahrplan ablesen. Entscheidend sind die persönliche Verfassung und der Rückhalt aus dem Verein.
Die Sport Bild und der BVB-Termin
Die Sport Bild hatte zuletzt berichtet, dass Kimmich gegen den BVB zurückerwartet wird. Eberls Aussage passt zu dieser Darstellung, bestätigt sie aber nicht ausdrücklich. Er sprach von „bald“, nannte aber weder das Dortmund-Spiel noch ein anderes Datum. Ob Kimmich am Samstag im Kader steht und ob er von Beginn an spielt, ist deshalb weiter offen. Das gilt auch für die Frage, ob er zunächst nur zum Aufgebot zählt, bevor er wieder eine größere Rolle übernimmt.
Was Kimmich für Bayern bedeutet
Kimmich zählt seit Jahren zu den prägenden Figuren im Bayern-Mittelfeld und ist auch in der Nationalmannschaft eine Führungsfigur. Ein Klassiker gegen Dortmund verlangt Erfahrung und Führung, daher wäre seine Rückkehr für den Rekordmeister sportlich wertvoll. Der Verein setzt aber erkennbar nicht auf Druck. Eberls Formulierung, Kimmich sei „immer herzlich willkommen“, ist ein klares Signal an den Spieler, dass er selbst bestimmt, wann er zurückkehrt.
Einordnung
Sportlich wäre Kimmich im Spitzenspiel gegen den BVB eine große Verstärkung. Wichtiger ist im Moment aber der menschliche Umgang mit der Situation. Der FC Bayern verzichtet auf einen öffentlichen Termin und überlässt die Entscheidung dem Spieler. Das ist nachvollziehbar und stimmt mit dem Ton von Eberls Aussage überein. Ob Kimmich am Samstag dabei ist, hängt allein davon ab, ob er sich bereit fühlt. Fans sollten die Berichte über eine Rückkehr gegen Dortmund bis dahin als Erwartung verstehen, nicht als Gewissheit.
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Quelle: fussballtransfers.com





