BVB: Nmecha soll im Winter 100 Millionen Euro kosten

Redaktion Fussballpuls
4 Minuten Lesezeit

Borussia Dortmund soll für Mittelfeldspieler Felix Nmecha im Winter eine Ablöse von 100 Millionen Euro verlangen. Das berichtet das englische Portal „Teamtalk“, auf das sich fussballtransfers.com beruft. Die hohe Summe soll mögliche Käufer bereits abgeschreckt haben. Ein Wechsel im Januar soll ohnehin kaum zur Debatte stehen. Interessenten soll es laut Bericht trotzdem reichlich geben.

Das gemeldete Winter-Preisschild

Nach Angaben von „Teamtalk“ hat der BVB seinen vielseitigen Mittelfeldspieler für das Januar-Fenster mit einem Preis von 100 Millionen Euro versehen. Das wäre deutlich mehr als die Summe, die laut Bericht im kommenden Sommer fällig würde. Der BVB hat die Zahl bislang nicht bestätigt, es handelt sich um eine Medienmeldung.

Der Bericht lässt sich so lesen: Dortmund will den 26 Jahre alten Nationalspieler mitten in der Saison offenbar nicht abgeben. Falls doch, dann nur für einen Betrag, der die Verhandlungsposition des Klubs klar stärkt. Das ist eine Deutung der Meldung, keine Aussage des Vereins.

Die Summe soll nach Angaben der Quelle bereits Interessenten abgeschreckt haben. Welche Klubs das betrifft, nennt der Bericht nicht.

Die Klausel im Sommer: Berichten zufolge 80, dann 70 Millionen

Laut fussballtransfers.com darf Nmecha Dortmund im Anschluss an die laufende Saison für festgeschriebene 80 Millionen Euro verlassen. Ein Jahr später soll die Ausstiegsklausel auf 70 Millionen Euro sinken. Wir konnten diese Angaben nicht unabhängig prüfen, auch der BVB hat sie nicht offiziell bestätigt.

Rechnerisch läge der gemeldete Winterpreis damit 20 Millionen Euro über der gemeldeten Sommer-Klausel. Wer wartet, würde demnach deutlich sparen. Sollten die Zahlen stimmen, wäre der Sommer 2027 der Zeitpunkt, an dem ein Abschied am ehesten realistisch würde. Auch das ist eine Einschätzung auf Basis der Berichte.

Wer Nmecha laut Berichten auf dem Zettel hat

Zuletzt sollen die konkretesten Spuren zum FC Liverpool und zu Manchester United geführt haben, so fussballtransfers.com. Von einem Angebot oder von Gesprächen ist in der Meldung keine Rede. Grundsätzlich sollen aber viele Klubs den Dortmunder beobachten.

Im vergangenen Sommer sollen sich Newcastle United, der FC Chelsea und die AS Rom um Nmecha bemüht haben, ohne beim BVB zum Zug zu kommen. Damals soll nach starken Auftritten bei der WM sogar eine Summe von 120 Millionen Euro im Raum gestanden haben. Auch das stammt aus der Berichterstattung und ist offiziell nicht belegt. Es würde allerdings zeigen, wie hoch der Spieler zeitweise gehandelt wurde.

Einordnung: Schutzmaßnahme statt echtem Verkaufspreis?

Das Preisschild von 100 Millionen Euro könnte weniger ein ernst gemeinter Verkaufspreis als ein Schutzwall sein. Dazu würde passen, dass ein Winter-Transfer laut Bericht ohnehin nicht so richtig zur Debatte steht. Dortmund würde damit signalisieren, dass Nmecha im Januar nicht auf dem Markt ist, und zugleich auf die Sommer-Klausel als klare Marke verweisen.

Die Wintersumme stammt aus einer englischen Quelle, die der BVB nicht bestätigt hat. Auch fussballtransfers.com gibt die Information nur weiter. Solange sich weder der Verein noch der Spieler äußern, sind die Zahlen mit Vorsicht zu behandeln.

Für die Fans heißt das nach dem aktuellen Stand der Berichte: Ein Abschied im Januar wirkt unwahrscheinlich. Spannender dürfte der Sommer werden, wenn die gemeldete Klausel greifen würde. Wir halten euch auf dem Laufenden, falls es neue Informationen gibt.

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Quelle: fussballtransfers.com

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