Borussia Dortmund zieht sich aus Kennet Eichhorn-Poker zurück

Nate Abloe
3 Minuten Lesezeit
Kennet Eichhorn

Eine Wende im Transfer-Drama um das heißbegehrte Hertha-Juwel Kennet Eichhorn (16). Borussia Dortmund könnte sich nun aus dem Rennen um den Mittelfeldspieler zurückziehen, weil die Forderungen zu hoch geworden sind. Doch andere Topclubs der Bundesliga und des Auslands stehen noch im Ring.

Was passiert ist

Die neuesten Entwicklungen im Fall Eichhorn überraschen: Viele hatten angenommen, dass der junge Spieler für zehn bis zwölf Millionen Euro per Ausstiegsklausel aus dem Vertrag mit Hertha BSC herausgekauft werden könnte. Laut Informationen der ‚Sport Bild‘ müssten Bundesliga-Topklubs jedoch nur etwa neun Millionen Euro auf den Tisch legen. Falls ein Verein nicht für die Champions League qualifiziert ist, könnte der Betrag sogar noch geringer sein.

Unter diesen Bedingungen schien eine Verpflichtung des Supertalents zu einem scheinbar erschwinglichen Preis für viele Vereine ein logischer Schritt zu sein. Doch nun sind neue Details bekannt geworden, die die Situation komplizieren.

Hintergrund

Nach Angaben der ‚Sport Bild‘ würden insgesamt rund 20 Millionen Euro für den U17-Nationalspieler in Deutschland anfallen. Die Spieler- und Beraterseite fordern ein Handgeld von rund zehn Millionen Euro. Diese Forderung begründen sie mit Eichhorns Marktwert von 20 Millionen und bezeichnen das Gesamtpaket als ‚völlig marktüblich‘.

Falls Eichhorn und sein Management auf dieser Forderung beharren, könnte dies dazu führen, dass Borussia Dortmund sich aus dem Bieterkampf zurückzieht. Für den BVB wäre das geforderte Handgeld ‚zu viel‘. Ein 20 Millionen Euro teures Paket kommt für den Revierklub definitiv nicht in Frage.

Auswirkungen

Von der hohen Handgeldforderung sind allerdings nicht alle potentiellen Käufer abgeschreckt. Laut ‚Sport Bild‘ sind der FC Liverpool, Bayer Leverkusen und der FC Bayern nach wie vor an dem talentierten Spieler interessiert und bemühen sich aktiv um ihn.

Der FC Liverpool würde Eichhorn gern kaufen und sofort für ein bis zwei Jahre verleihen. Allerdings darf er aufgrund des Brexits erst ab seinem 18. Lebensjahr in England spielen.

Ausblick

Obwohl sich Borussia Dortmund möglicherweise aus dem Rennen um Eichhorn zurückzieht, bleibt das Poker um das Hertha-Juwel spannend. Es bleibt abzuwarten, ob die anderen Clubs die Forderungen von Eichhorns Lager erfüllen können oder wollen und wie sich die Situation weiterentwickelt.

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