Wer spielt neben Anton in der Innenverteidigung? Nach dem Ausfall von Nico Schlotterbeck ist das laut den vorliegenden Berichten die spannendste Personalfrage beim Spiel in Thessaloniki. Dazu kommen die gemeldeten Ausfälle von Jamal Musiala und Kai Havertz sowie die Frage, wie Jürgen Klopp seine Offensive ohne Serge Gnabry sortiert. Anstoß in der Nations League ist laut Spielplan um 20:45 Uhr im Toumba Stadium.
Wichtig vorab: Die Aufstellung ist eine Prognose. Die Quellen widersprechen sich in mehreren Punkten, und ein Teil der Texte stützt sich auf Vermutungen. Verbindlich ist erst die offizielle Aufstellung kurz vor dem Anpfiff.
Ausfälle und Personalsituation
Die Liste der Ausfälle ist lang. Schlotterbeck fehlt laut Sport1 wegen einer Knöchelverletzung aus dem Training, er war schon gegen Serbien nicht dabei. Musiala hat laut Citizen Digital einen Muskelfaserriss im Oberschenkel und ist vorzeitig abgereist. Auch Havertz ist laut diesem Bericht wegen einer Muskelzerrung abgereist und fehlt in Thessaloniki.
Gnabry, gegen Serbien noch Kapitän, reist laut Spox nicht mit nach Thessaloniki. Einen Verletzungsgrund nennt der Bericht nicht. Es dürfte sich um eine Belastungs- oder Planungsentscheidung handeln, bestätigt ist das allerdings nicht.
Dagegen soll Florian Wirtz laut Berichten erstmals als Kapitän auflaufen. Im Tor setzt Klopp offenbar auf Kontinuität: Jonas Urbig stand gegen Serbien in der Startelf, und der Trainer deutete laut Ran/Joyn an, dort nichts ändern zu wollen. Gegen Serbien gewann das DFB-Team laut Sport1 mit 2:0, die Tore erzielten Bischof und Wirtz.
Voraussichtliche Aufstellung des DFB-Teams
Voraussichtlich spielt das DFB-Team im 4-2-3-1, wie zuletzt gegen Serbien. Weil mehrere Spieler fehlen und laut Berichten eine Rotation erwartet wird, könnte die Elf so aussehen:
- Tor: Urbig
- Abwehr: Baku, Anton, Thiaw oder Jeltsch, Raum
- Defensives Mittelfeld: Bischof oder Janelt, Pavlovic oder Baur
- Offensives Mittelfeld: Karl, Wirtz, El Mala
- Sturm: Burkardt
Zum Vergleich: Gegen Serbien begannen Urbig, Treu, Thiaw, Anton, Mittelstädt, Pavlovic, Bischof, Gnabry, Wirtz, Scherhant und Woltemade. Die Prognose geht also von mehreren Wechseln aus. Scherhant und Woltemade bleiben Alternativen für die Offensive.
Die offenen Fragen
Torwart: Hier widersprechen sich die Quellen. Ran/Joyn nennt Urbig, Spox nennt Atubolu. Auch Nübel taucht in einzelnen Texten auf, die sich allerdings auf ein früheres Spiel beziehen. Weil Klopp auf der Pressekonferenz laut Ran/Joyn andeutete, im Tor nichts zu ändern, spricht am meisten für Urbig.
Innenverteidigung: Anton gilt als gesetzt. Beim Partner schwanken die Prognosen zwischen Thiaw und Jeltsch, dem je nach Quelle ein Länderspieldebüt zugetraut wird. Auch Bisseck und Tah werden als Optionen genannt.
Außenverteidiger: Laut Ran könnte Baku für Treu rechts und Raum für Mittelstädt links beginnen. Das wäre eine Doppelrotation gegenüber dem Spiel gegen Serbien.
Defensives Mittelfeld: Erwartet wird laut Berichten weitere Rotation. Entweder bleibt es bei Bischof und Pavlovic, oder Janelt und Baur rücken ins Team.
Offensive: Sowohl Ran/Joyn als auch Spox sehen Karl und El Mala auf den Flügeln, Wirtz zentral und Burkardt im Sturm. Klopp will nach Angaben von Ran/Joyn, dass alle Spieler auf ihren besten Positionen spielen. Das spricht dafür, dass Wirtz im Zentrum bleibt. Zuletzt lobte der Trainer auch Scherhant für dessen Tempo, Technik und Einsatz. Ob er dafür in der Startelf belohnt wird, ist offen.
Was über Griechenland bekannt ist
Die Startelf der Griechen ist noch nicht bekannt. Angaben zu ihrem Trainer und zu weiteren Ausfällen konnten wir nicht belegen. Vermutlich setzt Griechenland auf ein 4-2-3-1 oder 4-3-3 mit vier Offensivspielern, belegt ist das aber nicht. Klopp bezeichnete das Team laut Ran/Joyn als Golden Generation, die seit zwei Jahren zusammenspielt. Die vier griechischen Offensivspieler seien aus seiner Sicht sehr gefährlich und gut darin, Abwehrreihen zu durchbrechen.
Zu den Schlüsselspielern zählen Christos Tzolis (Arsenal), Vangelis Pavlidis (Benfica), Tasos Douvikas und der 18-jährige Konstantinos Karetsas von Borussia Dortmund.
Tzolis: Einsatz laut einer Quelle fraglich
Zu Tzolis gibt es eine einzelne, unbestätigte Meldung über eine Muskelverletzung, die seinen Einsatz infrage stellen soll. Andere Berichte erwähnen sie nicht. Wir lassen sie deshalb ausdrücklich offen: Ob Tzolis spielen kann, ist derzeit nicht gesichert.
Einordnung
Das DFB-Team muss in Thessaloniki laut Berichten ohne Musiala, Havertz, Schlotterbeck und wohl auch Gnabry auskommen und dürfte deshalb umgebaut antreten. Nach dem Sieg gegen Serbien unter Klopp ist die Stimmung besser, aber ein Selbstläufer wird das Spiel gegen eine eingespielte griechische Mannschaft nicht.
Für die Aufstellung heißt das: Vieles hängt an den Personalien in der Innenverteidigung und im defensiven Mittelfeld. Dort gehen die Prognosen am weitesten auseinander. Gerade bei Torwart und Innenverteidigung lohnt sich vor dem Anpfiff der Abgleich mit der offiziellen Aufstellung.
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Quelle: spox.com





