FC Bayern: Neuer soll gegen Arsenal im Tor stehen

Redaktion Fussballpuls
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Manuel Neuer soll am Mittwoch (21 Uhr) in der Champions League gegen den FC Arsenal im Tor des FC Bayern stehen. Laut der „Abendzeitung“ hat der 40-Jährige das Training am Dienstag mit der Mannschaft absolviert und sich damit fit gemeldet. Die Torwartfrage vor dem Topspiel wäre damit nach aktuellem Stand geklärt.

Training als Fitnessnachweis: Neuer soll fit sein

Neuer hatte zuletzt mit den Folgen einer kleineren Fußverletzung zu tun. Der Verein hat nach unserem Kenntnisstand keine genaue Diagnose veröffentlicht, auch eine Ausfallzeit wurde nicht offiziell genannt. Wenn der Bericht der „Abendzeitung“ zutrifft, hat Neuer mit dem Mannschaftstraining nun den entscheidenden Schritt gemacht. Wer im Training voll mitzieht, zeigt dem Trainerteam, dass er belastbar ist und sich auf ein Spiel dieser Größenordnung vorbereiten kann.

Wichtig bleibt dabei die Unterscheidung zwischen Training und Spiel. Im Training lässt sich die Belastung steuern, im Spiel nicht. Ein Torwart muss sich abstoßen, abrollen, Bälle mit dem Fuß spielen und schnell die Richtung wechseln. Gerade der Fuß wird dabei stark beansprucht. Deshalb ist es sinnvoll, dass die Meldung zunächst vom Training ausgeht und nicht von einer festen Aufstellung.

Urbig vertrat Neuer zweimal

In der Zeit der Beschwerden wurde Neuer laut Bericht zweimal von Ersatzkeeper Jonas Urbig (23) vertreten. Für einen jungen Torwart, der hinter einer Vereinsikone die Rolle der Nummer zwei ausfüllt, sind solche Einsätze wichtig. Sie liefern Spielpraxis und zeigen, dass der FC Bayern im Notfall auf seinen Ersatzmann zählen kann. Sollte Neuer gegen Arsenal tatsächlich im Tor stehen, würde Urbig voraussichtlich wieder zur zweiten Reihe gehören.

Für Urbig ist das keine Rückstufung, sondern der übliche Alltag eines Ersatztorhüters. Er muss sich in der Woche über das Training empfehlen und im Ernstfall bereitstehen. Dass er zuletzt zweimal ran durfte, dürfte sein Standing im Team eher gestärkt haben.

Warum die Personalie gegen Arsenal wiegt

Gegen einen Gegner wie den FC Arsenal sind Ruhe im Strafraum, Stellungsspiel und Kommunikation mit der Abwehr entscheidend. Neuer bringt nach allgemeiner Einschätzung genau die Erfahrung mit, die in Spielen mit hohem Druck gefragt ist. Dass er mit 40 Jahren offenbar weiterhin die Nummer eins ist, unterstreicht seinen Stellenwert im Team. Zugleich zeigt die kurze Verletzungspause, dass der FC Bayern auf der Torwartposition über eine Alternative verfügt.

In der Champions League zählt jede Kleinigkeit. Ein Torwart, der Sicherheit ausstrahlt, überträgt diese auf die Viererkette davor. Gerade bei hohem Pressing des Gegners oder bei langen Bällen hinter die Abwehr ist es hilfreich, wenn Abläufe eingespielt sind. Neuer und die Abwehr kennen sich seit Jahren, was bei einem Spiel dieser Größenordnung ein Vorteil sein kann.

Was noch offen ist

Zu beachten ist: Die Meldung beruht auf Informationen der „Abendzeitung“, die über fussballtransfers.com verbreitet wurden. Eine offizielle Bestätigung der Aufstellung durch den Verein lag zunächst nicht vor. Wie üblich steht die endgültige Besetzung erst kurz vor Anpfiff fest. Auch die Frage, ob Neuer den Fuß im Spiel ohne Einschränkungen belasten kann, lässt sich erst nach der Partie wirklich beantworten.

Zuletzt war sein Einsatz noch offen. Der Bericht über das Mannschaftstraining wäre somit ein neuer Stand in dieser Frage und würde den Bayern vor dem Spiel Planungssicherheit geben. Ob der Torhüter am Mittwoch tatsächlich auf dem Platz steht, werden spätestens die Aufstellungen eine Stunde vor Spielbeginn zeigen.

Einordnung

Für den FC Bayern wäre die Nachricht ein Stück Planungssicherheit vor einem der wichtigsten Spiele der Woche. Neuer würde sich nach einer kleineren Blessur rechtzeitig zurückmelden, und Urbig hätte in der Vertretung gezeigt, dass er einspringen kann. Nach dem vollen Mannschaftstraining spricht laut Bericht vieles dafür, dass Neuer gegen Arsenal einsatzbereit ist. Endgültig gesichert ist das aber erst mit der offiziellen Aufstellung.

Für die Fans bleibt damit eine spannende Frage: Setzt der Trainerstab auf die Erfahrung des 40-Jährigen oder auf Vorsicht? Die Berichtslage deutet auf Ersteres hin. Letztlich entscheidet der Trainer, und zwar nach dem Eindruck aus dem Abschlusstraining und dem Gespräch mit dem Torwart selbst. Bis dahin bleibt die Personalie eine Meldung mit Quelle, aber ohne Bestätigung des Vereins.

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Quelle: fussballtransfers.com

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