Musiala: Bayern plant Comeback in Freiburg am 25. Oktober

Redaktion Fussballpuls
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Der FC Bayern hat für Jamal Musiala offenbar einen klaren Fahrplan: Laut fcbinside vom 9. Oktober soll der Offensivspieler am 25. Oktober im Auswärtsspiel beim SC Freiburg wieder im Kader stehen. Musiala fehlt wegen eines Muskelfaserrisses im rechten Oberschenkel. Das Datum ist bislang ein Plan und keine bestätigte Zusage des Vereins.

Was bisher passiert ist

Nach den Informationen von fcbinside zog sich der 23-Jährige die Verletzung am 24. September zu, und zwar beim Aufwärmen vor dem Länderspiel gegen die Niederlande. Seither fehlt er dem Rekordmeister. Laut dem Bericht verpasst er in dieser Zeit die Partien gegen den FC Augsburg, Viking Stavanger in der Champions League, RB Leipzig und den FC Arsenal. Für einen Spieler seiner Qualität ist das eine spürbare Lücke in einer dichten Phase der Saison.

Die Ausfallzeit war von Beginn an auf etwa drei bis vier Wochen angesetzt. Diese Einschätzung teilen laut fcbinside sowohl der Spieler als auch der Klub. Rechnet man ab dem 24. September, passt der 25. Oktober genau in dieses Zeitfenster.

Erste Schritte Richtung Rasen

In den vergangenen Tagen hat Musiala mehrere Schritte in Richtung Comeback gemacht. In dieser Woche konnte er laut fcbinside erstmals wieder individuell trainieren. Auf dem Programm standen Laufeinheiten und lockere Übungen mit dem Ball. Das ist bei einer Muskelverletzung der übliche Aufbau: erst die Belastung kontrolliert steigern, dann das Tempo erhöhen und zuletzt der Wechsel in die Mannschaftseinheiten.

Gerade der Übergang vom Einzeltraining zum Training mit der Mannschaft gilt als heikle Phase. Dort kommen Richtungswechsel, Zweikämpfe und Sprints hinzu, also genau die Belastungen, bei denen Muskelfasern besonders gefordert sind. Bayern dürfte diesen Abschnitt deshalb eng begleiten.

Warum Freiburg das Ziel ist

Das Auswärtsspiel beim SC Freiburg am 25. Oktober gilt als Zielmarke. Es wäre ein Einsatz im Kader, der dem Spieler einen ersten Wettkampfkontakt ermöglicht. Das wäre ein sinnvoller Schritt, bevor die nächste große Aufgabe ansteht: Laut fcbinside ist das Spiel gegen Borussia Dortmund am 31. Oktober das eigentliche Zielspiel. Ein Einsatz in Freiburg könnte also dazu dienen, Spielrhythmus aufzubauen, ohne dass Musiala direkt in einem Topspiel das volle Risiko tragen muss.

Wie viele Minuten er in Freiburg bekäme, ist offen. Auch ob er sofort in der Startelf steht oder zunächst eingewechselt wird, hängt vom weiteren Verlauf ab. Aus dem Material lässt sich dazu nichts Belastbares ableiten.

Die Rolle von Kompany und die Vorsicht

Trainer Vincent Kompany betont laut fcbinside, dass es keine übereilte Rückkehr geben soll. Dahinter steht die Erfahrung der vergangenen Zeit: Musiala hatte schon in der Vergangenheit mit Rückschlägen zu kämpfen, und der Verein legt Wert darauf, dass er dauerhaft verfügbar bleibt. Ein zu früher Einsatz würde das Risiko erhöhen, dass die Verletzung erneut aufbricht und die Pause am Ende länger dauert als geplant.

Das erklärt auch, warum der Klub das Datum nicht offiziell als feste Zusage ausgibt. Der 25. Oktober ist ein Ziel, an dem sich die Planung orientiert. Verläuft das Training ohne Beschwerden, bleibt es dabei. Gibt es Probleme, verschiebt sich der Fahrplan.

Was jetzt entscheidend ist

Offen ist vor allem eine Frage: Ist Musiala am 25. Oktober in Freiburg wirklich wieder einsatzbereit? Entscheidend ist, wie er das Training in den kommenden Tagen steigert. Wichtige Marken sind dabei:

  • die Rückkehr ins Mannschaftstraining ohne Beschwerden,
  • belastbare Sprints und Richtungswechsel im Training,
  • die Einschätzung von Trainerteam und medizinischer Abteilung,
  • die Frage, ob Bayern ihn für das Dortmund-Spiel am 31. Oktober schonen oder aufbauen will.

Reaktionen von Spieler oder Verein zu dem konkreten Termin liegen im Material nicht vor. Bis dahin bleibt es bei der Berichterstattung von fcbinside.

Einordnung

Für Bayern ist der Zeitplan eine gute Nachricht, aber keine Garantie. Musiala ist ein Spieler, der Spiele allein mit Tempo, Dribblings und Kreativität entscheiden kann. Sein Fehlen fällt in einer Phase mit Champions League und Bundesliga besonders ins Gewicht. Gleichzeitig zeigt der vorsichtige Kurs, dass der Klub aus früheren Ausfällen gelernt hat. Realistisch ist, dass Freiburg ein erster Test mit begrenzter Einsatzzeit wird und das Dortmund-Spiel Ende Oktober der nächste größere Prüfstein. Wer jetzt schon fest mit einem Auftritt in der Startelf rechnet, greift zu weit vor: Entscheidend bleibt das Training der kommenden Wochen, nicht der Kalender.

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Quelle: fcbinside.de

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