DFB-Kapitän Joshua Kimmich hat sich zur Debatte um seine Rolle im Nationalteam geäußert. Nach dem 2:2 des FC Bayern München gegen den FC Augsburg sagte der 31-Jährige in der Mixed Zone, er konzentriere sich auf seine Leistung. Zugleich machte er klar, dass er weiter zu den Besten zählen will.
Kimmichs Reaktion in der Mixed Zone
Laut fussballtransfers.com wurde in der Länderspielpause öffentlich über die Rolle des Sechsers in der Nationalmannschaft diskutiert. Medien und einige Experten stellten die Position infrage. Kimmich nahm nach der Partie gegen Augsburg dazu Stellung. „Ehrlicherweise habe ich es gar nicht verfolgt, aber man kriegt es ja trotzdem mit, dass ein bisschen was los war“, sagte er.
Er sei seit elf Jahren dabei und wisse, wie das Geschäft funktioniere. „Das Einzige, worauf ich mich konzentrieren kann und muss, ist meine Leistung.“ Kimmich zieht damit eine klare Grenze: Mit der öffentlichen Diskussion will er sich nicht aufhalten, die Konzentration gilt dem Spielfeld.
„Am Ende spielen immer die Besten“
Konkreter wurde der Bayern-Profi beim Blick nach vorn: „Am Ende spielen immer die Besten. Die letzten zehn Jahre ist es mir ganz gut gelungen, zu den Besten zu gehören. Das ist mein Ziel und dafür arbeite ich jeden Tag.“ Er werde dafür sorgen, dass er „alle drei Tage wieder“ seine Leistung zeige.
Was genau Kimmich mit diesem Rhythmus meint, hat er in den überlieferten Aussagen nicht erklärt. Belegt ist nur, dass er seinen Anspruch an die eigene Konstanz ausdrücklich formuliert. Weitere Deutungen wären Spekulation.
Was Kimmich nicht gesagt hat
Nach den vorliegenden Zitaten nennt Kimmich weder einen Kritiker noch den Bundestrainer beim Namen. Eine offene Attacke auf jemanden lässt sich daraus nicht ableiten. Die Aussagen im Überblick:
- Distanz zur Debatte: Er habe die Diskussion nach eigener Aussage nicht verfolgt, aber mitbekommen, dass einiges los war.
- Erfahrung: Er verweist auf elf Jahre im Geschäft und darauf, wie es funktioniert.
- Anspruch: Er nennt es sein Ziel, zu den Besten zu gehören, und sagt, dafür arbeite er jeden Tag.
Die Debatte um die Sechserposition
Hintergrund der Diskussion sind laut der Quelle starke Auftritte von Konkurrenten im Nationalteam. Dadurch wurde die Rolle des Sechsers in der Mannschaft öffentlich hinterfragt. Dass bei Kimmich als Kapitän und langjährigem Stammspieler besonders genau hingeschaut wird, liegt nahe. Wie der Bundestrainer die Position tatsächlich besetzen will, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Auf der Sechs laufen im Spielaufbau und in der Absicherung viele Fäden zusammen. Entsprechend aufmerksam wird beobachtet, wer dort spielt. Konkurrenz auf einer Schlüsselposition ist im Nationalteam nichts Ungewöhnliches. Kimmichs Aussagen deuten darauf hin, dass er diesen Wettbewerb annimmt und sich nicht darüber beklagt.
Neue Aussage zu einem bekannten Thema
Über Kimmichs Rolle wurde zuletzt bereits berichtet, etwa im Zusammenhang mit Aussagen von Bayern-Trainer Vincent Kompany und mit der Warnung von Lothar Matthäus vor einem Freifahrtschein im DFB-Team. Neu ist nun die Stimme des Spielers selbst. Es ist die erste hier belegte Reaktion von Kimmich auf die Diskussion.
Einordnung
Kimmich antwortet nicht mit Gegenkritik, sondern mit einem Bekenntnis zur eigenen Leistung. Ob das die Debatte beruhigt, hängt von den kommenden Spielen ab, bei Bayern und beim nächsten Lehrgang der Nationalmannschaft. Wer im Mittelfeld der Nationalmannschaft spielt, entscheidet am Ende der Trainerstab.
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Quelle: fussballtransfers.com





