BVB: Regula soll laut Bericht zum Schienenspieler umgeschult werden

Redaktion Fussballpuls
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Borussia Dortmund soll laut „Bild“ an einer Lösung für die rechte Seite arbeiten: Marcel Regula (19) von Zaglebie Lubin soll im Winter ein Thema sein und dann zum Schienenspieler mit Aufgaben als Außenverteidiger umgeschult werden. Ein fertiger Deal ist das nicht. Der BVB soll dem Bericht zufolge zuerst Platz im Kader schaffen müssen.

Die rechte Seite soll dünn besetzt sein

Auf der rechten Flanke soll der BVB laut dem Bericht aktuell knapp aufgestellt sein. Julian Ryerson (28) soll dort der gesetzte Mann sein. Hinter ihm gebe es nach Darstellung des Berichts ausschließlich positionsfremde Alternativen. Fiele Ryerson aus oder bräuchte er eine Pause, würde demnach eine echte Option fehlen. Aus diesem Grund soll im Winter nachgebessert werden müssen.

Die Zuspitzung auf diese eine Position stammt dabei aus dem Bericht. Wie der Kader tatsächlich zusammengestellt ist und welche Spieler wirklich als Alternativen infrage kommen, lässt sich aus dem vorliegenden Material nicht im Detail überprüfen. Die Beschreibung der Lage ist deshalb als Darstellung der „Bild“ zu lesen und nicht als gesicherter Befund.

Regula soll zum Schienenspieler umgeschult werden

Der Plan wäre ungewöhnlich. Regula soll bislang eher zentral eingesetzt werden, auf der Zehn oder im Mittelsturm. Der Bericht spricht nicht von einem klassischen Außenverteidiger, sondern von einem „Schienenspieler inklusive Außenverteidiger-Aufgaben“. Gemeint wäre also eine Rolle auf der Außenbahn, die offensive und defensive Aufgaben verbindet. Eine reine Verteidigerposition wäre es nach dieser Beschreibung nicht.

Der polnische Nationalspieler soll zwei Länderspiele haben und in der Vergangenheit auch schon auf dem Flügel gespielt haben. Der Schritt auf die Außenbahn wäre demnach kein komplett neues Terrain, würde aber eine deutliche Veränderung seiner Rolle bedeuten.

Zu Regulas Statistiken und einer möglichen Ablöse nennt das vorliegende Material keine belegten Angaben. Zahlen dazu lassen sich hier deshalb nicht verlässlich einordnen, und sie bleiben an dieser Stelle bewusst außen vor. Auch zur Vertragslage in Lubin liegen keine gesicherten Informationen vor.

Der Sommerwechsel soll geplatzt sein

Einen Wechsel im Sommer soll es laut Bericht schon einmal gegeben haben, er soll aber nicht zustande gekommen sein. Der Kontakt zwischen Klub und Spieler soll seitdem jedoch nicht abgerissen sein. Das könnte dafür sprechen, dass der BVB weiter mit dem Offensivspieler plant. Eine Einigung oder gar eine Unterschrift gibt es nach aktuellem Stand allerdings nicht. Wie konkret die Gespräche tatsächlich sind, ist offen, denn die Aussagen stützen sich auf einen einzelnen Bericht.

Zuerst soll Platz im Kader entstehen

Das größte Hindernis liegt laut Bericht in Dortmund selbst. Der BVB soll zunächst Platz im Kader schaffen müssen, bevor er Regula verpflichten könnte. Als Abgangskandidat Nummer eins soll sich demnach Luca Reggiani (18) herauskristallisiert haben. Eine konkrete Spur zu einem anderen Klub gibt es dem Bericht zufolge bislang nicht. Sollte das stimmen, würde das die Planung erschweren: Ohne Abgang gäbe es keinen Platz, und ohne Platz keinen Regula-Transfer.

Wichtig ist der Unterschied zwischen einem Wunsch und einem Vorhaben. Dass Regula laut „Bild“ als Wunschspieler gilt, bedeutet nicht, dass Dortmund bereits ein Angebot abgegeben hat. Nach Stand des Berichts ist die Personalie ein Planspiel, das von mehreren Bedingungen abhängt.

  • Stand: Der Kontakt soll bestehen, eine Einigung fehlt.
  • Position: Eine Umschulung zum Schienenspieler mit Außenverteidiger-Aufgaben soll geplant sein.
  • Voraussetzung: Ein Abgang im Kader, als erster Kandidat soll Reggiani gelten.
  • Zeitpunkt: Die Rede ist vom Winter.

Einordnung

Der Gedanke hätte durchaus Charme, wenn die Darstellung stimmt. Dortmund würde ein junges Talent mit Offensivqualitäten holen und für eine Position formen, auf der laut Bericht Bedarf besteht. Das Risiko wäre aber klar: Ein Spieler, der bisher vor allem zentral eingesetzt wird und auf eine Außenbahn umgeschult werden soll, bräuchte vermutlich Zeit, und mitten in der Saison bleibt davon üblicherweise wenig. Hinzu käme der Rückstand bei den Abgängen. Solange kein Spieler den Klub verlässt, bliebe der Plan eine Absichtserklärung.

Alles Weitere ist Stand heute Gerücht und Planspiel, keine Tatsache. Weder der Verein noch der Spieler haben sich nach dem vorliegenden Material zu den Inhalten geäußert. Fans sollten die Entwicklung deshalb mit Abstand verfolgen und abwarten, ob sich der Bericht in den kommenden Wochen durch weitere Quellen bestätigt oder ob der Plan im Sand verläuft.

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Quelle: fussballtransfers.com

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