BVB ohne Schlotterbeck: Pause vor dem Spiel bei Bodø/Glimt

Redaktion Fussballpuls
4 Minuten Lesezeit

Borussia Dortmund muss im Champions-League-Spiel bei FK Bodø/Glimt ohne Nico Schlotterbeck auskommen. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, gehört der Innenverteidiger aus Gründen der Belastungssteuerung nicht zum Aufgebot für die Partie in Norwegen. Gespielt wird am Mittwochabend, dem 14. Oktober 2026.

Belastungssteuerung statt Verletzung

Der 26-Jährige bleibt nach Angaben des BVB in Dortmund und reist nicht mit in den Norden. Als Grund nennt der Klub die Belastungssteuerung. Von einer Verletzung ist in der Mitteilung nicht die Rede. Auch fussballtransfers.com, worauf sich diese Meldung stützt, geht davon aus, dass die Fans keinen längeren Ausfall befürchten müssen. Das ist eine Einschätzung des Portals, eine Zusage des Vereins gibt es dazu nicht.

Wie lange die Pause dauert, ist offen. Einen Termin für die Rückkehr in den Kader hat der Verein bislang nicht genannt. Ebenso fehlen Angaben dazu, ob Schlotterbeck in Dortmund ein gesondertes Trainingsprogramm absolviert.

Warum die Entscheidung auffällt

Belastungssteuerung heißt im Profifußball, dass ein Spieler pausiert, obwohl er grundsätzlich einsatzfähig wäre. Gemeint ist der Blick auf mehrere Wochen statt auf ein einzelnes Spiel. Dass der BVB diesen Weg ausgerechnet vor einem Auswärtsspiel in der Champions League geht, überrascht, weil Schlotterbeck in der Innenverteidigung als wichtiger Spieler gilt. Fussballtransfers.com bezeichnet ihn als Schlüsselspieler. Warum die Wahl auf genau dieses Spiel fiel, hat der Verein nicht erläutert.

Aus dem Fehlen einer Verletzungsmeldung lässt sich ableiten, dass Schlotterbeck nach aktuellem Stand nicht ausgefallen ist, sondern bewusst geschont wird. Mehr geben die vorliegenden Informationen nicht her.

Die Aufgabe in Norwegen

Bodø/Glimt ist der Gastgeber. Die Stadt Bodø liegt knapp nördlich des Polarkreises, die Reise dorthin ist für Dortmund entsprechend weit. Der BVB will in der Champions League drei Punkte holen und muss dafür die Defensive ohne Schlotterbeck organisieren.

Wer ihn in der Startelf ersetzt, ist bislang nicht bekannt. Der Verein hat dazu nichts mitgeteilt, die Aufstellung ist erst kurz vor dem Anpfiff zu erwarten. Die Lage ist für die Trainer damit klar: Eine Position in der Abwehrkette muss neu besetzt werden, und das in einem Spiel, in dem Dortmund auf Punkte aus ist.

Das ist bekannt

  • Schlotterbeck gehört nicht zum Aufgebot für das Spiel bei Bodø/Glimt.
  • Der Verein begründet das mit der Belastungssteuerung.
  • Eine Verletzung wird nicht genannt.
  • Zu einem Rückkehrtermin und zur Vertretung in der Abwehr gibt es noch keine Angaben.

Einordnung

Die Nachricht ist sportlich unangenehm, nach den vorliegenden Informationen aber eher eine Vorsichtsmaßnahme als ein Alarmsignal. Der Verein stellt keine Verletzung in den Vordergrund, sondern die Planung der Belastung. Das spricht dafür, dass Schlotterbeck in den kommenden Wochen wieder eine Rolle spielen soll. Ob das so kommt, wird sich spätestens zeigen, wenn der BVB seinen nächsten Spieltagskader bekannt gibt.

Für das Spiel am Mittwochabend zählt zunächst das Ergebnis in Norwegen. Die Mitteilung des Vereins ist dabei der einzige belegte Anhaltspunkt.

Mehr zum Thema

Quelle: fussballtransfers.com

Ähnliche Artikel

Diesen Artikel teilen
Keine Kommentare