Im Werben um Malik Jakupovic bekommt Borussia Dortmund laut einem Bericht von Sky Konkurrenz aus der Bundesliga. Neben dem BVB soll inzwischen auch der VfB Stuttgart am 17-jährigen Stürmer von Philadelphia Union interessiert sein. Ein Wechsel im kommenden Sommer 2027 wird in dem Bericht als möglich dargestellt.
Das Interesse soll wachsen
Jakupovic ist US-Amerikaner und spielt als Mittelstürmer für Philadelphia Union in der Major League Soccer. Der Rechtsfuß ist erst 17 Jahre alt. Laut Sky soll die Liste der Interessenten inzwischen lang sein: Neben Dortmund und Stuttgart soll sich nach dem Bericht auch Eintracht Frankfurt in der Vergangenheit mit dem Spieler beschäftigt haben. Dabei ist von früherem Interesse die Rede, nicht von einem aktuellen Werben. Hinzu kommen laut Sky der FC Chelsea und RB Salzburg.
Sollte der Bericht zutreffen, würden sich also mehrere europäische Klubs für ein Talent interessieren, das in Europa noch weitgehend unbekannt ist. Bestätigt ist von Vereinsseite nichts. Die Informationen stammen aus dem Bericht des Bezahlsenders und wurden von fussballtransfers.com aufgegriffen. Wie konkret das Interesse der einzelnen Klubs tatsächlich ist, lässt sich von außen nicht beurteilen.
BVB soll bereits geboten haben
Brisant wäre vor allem die Vorgeschichte. Im vergangenen Sommer soll der BVB laut Sky bereits ein Angebot zwischen zwei und drei Millionen Euro abgegeben haben. Philadelphia soll die Offerte dem Bericht zufolge abgelehnt haben. Folgt man dieser Darstellung, würde der Klub aus der MLS den Wert seines Nachwuchsspielers deutlich höher ansetzen.
Sollte der BVB tatsächlich schon einmal geboten haben, spräche das dafür, dass der Spieler zumindest auf dem Radar der Dortmunder Verantwortlichen steht. Wie weit oben er dort geführt wird, ist allerdings nicht bekannt. Der Verein hat sich zu dem Bericht nicht geäußert, auch zur Höhe des Angebots gibt es keine offizielle Bestätigung. Alle Angaben zu Summen und Zeitpunkten gehen allein auf die Berichterstattung von Sky zurück.
Dortmund setzt seit Jahren auf junge, entwicklungsfähige Offensivkräfte, die sich später gewinnbringend weiterverkaufen lassen. Ein Interesse an einem 17-jährigen Stürmer würde grundsätzlich in dieses Bild passen. Ob es sich in diesem Fall um eine ernsthafte Personalie handelt oder nur um eine Beobachtung unter vielen, ist offen.
Joker in der MLS, laut Bericht
Sportlich steht Jakupovic noch am Anfang seiner Profilaufbahn. In der MLS kommt er laut dem Bericht bislang vor allem als Joker zum Einsatz, also als Einwechselspieler. Über seine genauen Einsatzzeiten oder Torbeteiligungen liegen hier keine gesicherten Angaben vor, deshalb verzichten wir auf Zahlen.
Gerade der Joker-Status macht die Einschätzung schwierig: Kurze Einsätze reichen meist kaum aus, um das Potenzial eines Spielers endgültig zu bewerten. Sollten sich dennoch mehrere europäische Adressen für ihn interessieren, spräche das dafür, dass Scouts ihn schon länger beobachten. Belegen lässt sich auch das bislang nur durch den Sky-Bericht.
Was ein VfB-Einstieg laut Bericht bedeuten könnte
Mit Stuttgart käme, wenn der Bericht stimmt, ein weiterer Bundesligist ins Spiel, der Dortmund Konkurrenz machen würde. Für Philadelphia wäre das grundsätzlich vorteilhaft: Je mehr Klubs Interesse zeigen, desto eher kann ein Verkäufer den Preis nach oben treiben. Das gilt allerdings nur, wenn aus dem Interesse auch konkrete Angebote werden.
Ob der BVB seine Offerte vom vergangenen Sommer nachbessern müsste, um sich gegen mehrere Interessenten durchzusetzen, ist reine Spekulation. Denkbar wäre es, wenn sich Philadelphia an den abgelehnten zwei bis drei Millionen Euro orientiert. Ebenso gut könnten sich einzelne Klubs zurückziehen, sodass die Konkurrenz kleiner wird, als es die Aufzählung im Bericht vermuten lässt. Auch Stuttgart wird laut Sky bislang nur als interessiert beschrieben, von einem konkreten Angebot ist nicht die Rede.
Einordnung: Ein Gerücht, noch keine Verhandlung
Der Fall Jakupovic zeigt, wie früh europäische Klubs um Toptalente werben, selbst um solche, die in der MLS noch Einwechselspieler sind. Dortmund soll früh Interesse hinterlegt haben, wäre aber laut Sky nicht allein. Da es sich um Medienberichte und nicht um bestätigte Verhandlungen handelt, bleibt offen, wie ernst die Gespräche tatsächlich sind.
Klar ist vorerst nur, was Sky berichtet: Philadelphia soll ein Angebot zwischen zwei und drei Millionen Euro abgelehnt haben und könnte durch das wachsende Interesse eine starke Verhandlungsposition haben. Wer im kommenden Sommer 2027 gegebenenfalls den Zuschlag erhält, hängt vom Preis, von der sportlichen Perspektive und von der Entwicklung des Spielers in den kommenden Monaten ab. Bis dahin bleibt es bei Gerüchten, die sich erst mit offiziellen Aussagen der Vereine oder konkreten Verhandlungen erhärten würden.
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Quelle: fussballtransfers.com





