Borussia Dortmund muss im DFB-Pokalspiel gegen Werder Bremen am Dienstagabend (20:45 Uhr) auf Konstantinos Karetsas verzichten. Das wurde auf der Pressekonferenz vor der Partie deutlich. Trainer Niko Kovac antwortete dort auf Nachfrage zum Offensivspieler: „Er ist morgen noch nicht einsatzbereit.“ Für das Pokalspiel ist der 18-Jährige damit kein Thema.
Vom Fragezeichen zur klaren Absage
Zunächst war offen, ob Karetsas für das Pokalspiel infrage kommt. Mit Kovacs Aussage ist diese Frage beantwortet: Ein Einsatz gegen Werder ist ausgeschlossen.
Der griechische Nationalspieler ist laut Meldung gerade dabei, wieder schmerzfrei zu laufen. Das ist ein erster Schritt in der Reha. Bis er wieder mitwirken kann, dauert es nach aktuellem Stand aber noch etwas.
Die Verletzung aus dem Union-Spiel
Karetsas hatte sich im Spiel gegen Union Berlin, das 0:0 endete, eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zugezogen. Seitdem stellt sich für den BVB die Frage nach seiner Rückkehr. Eine konkrete Ausfallzeit nannte Kovac nach den vorliegenden Informationen nicht, einen Rückkehrtermin gibt es also bisher nicht.
Belegt ist damit nur dies: Karetsas fehlt am Dienstag, er läuft wieder ohne Schmerzen, und ein Comeback liegt noch in einiger Entfernung. Alles Weitere wäre Spekulation.
Was Bänderverletzungen im Sprunggelenk bedeuten können
Die folgende Einordnung ist allgemeiner Natur und keine Aussage des BVB zu Karetsas. Bei Bandverletzungen am Sprunggelenk hängt die Pause vom Schweregrad ab. Nach dem schmerzfreien Laufen folgen üblicherweise weitere Stufen: Tempoläufe, Richtungswechsel, Training mit der Mannschaft und schließlich der Einsatz im Spiel. Wird zu früh belastet, besteht das Risiko eines Rückschlags.
Dass Dortmund bei einem 18-Jährigen vorsichtig vorgeht, wäre sportlich nachvollziehbar. Ob der Verein genau so plant, hat er allerdings nicht erklärt.
Was der Ausfall für den BVB bedeutet
- Kovac muss in der Offensive mit dem übrigen Personal planen.
- Im Pokal entscheidet ein einziges Spiel über das Weiterkommen. Jeder Ausfall fällt in diesem Format ins Gewicht.
- Dortmund kommt aus dem torlosen Remis gegen Union Berlin.
Wer stattdessen in der Offensive beginnt, ließ Kovac nach den bekannten Aussagen offen. Die Aufstellung steht erst kurz vor dem Anpfiff fest.
Der Pokal als besonderer Wettbewerb
Im DFB-Pokal gibt es kein Rückspiel und keinen Spielraum für Fehler. Wer verliert, scheidet aus. Für Trainer bedeutet das, dass sie kurzfristige Ausfälle kaum über eine längere Saisonplanung ausgleichen können. Sie müssen die Lösung für genau dieses eine Spiel finden.
Für Dortmund ist die Partie gegen Bremen deshalb ein Test, wie gut der Kader einen Ausfall im Angriff auffangen kann. Karetsas steht zunächst nicht zur Verfügung. Je nach Heilungsverlauf könnte er in den kommenden Wochen wieder ein Thema werden. Das lässt sich aber erst beurteilen, wenn er wieder im Mannschaftstraining ist.
Was jetzt zu beobachten ist
Für Fans und Beobachter bleiben nach der Pressekonferenz vor allem diese Punkte:
- ob Karetsas in den nächsten Tagen wieder Belastungsstufen im Training absolviert,
- ob der Verein einen Zeitraum für die Rückkehr nennt,
- wie Kovac die Offensive im Pokalspiel aufstellt.
Zum Heilungsverlauf äußerte sich der Trainer bislang nur knapp. Neue Details dürften frühestens kommen, wenn der Spieler wieder mit der Mannschaft trainiert.
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Quelle: fussballtransfers.com





