Klopp-Kader: Laut 90min bis zu 25 statt 44 Spieler

Redaktion Fussballpuls
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Jürgen Klopp soll sein Aufgebot für die beiden letzten Nations-League-Gruppenspiele deutlich verkleinern. Laut 90min.de ist am Donnerstag, 5. November, mit maximal 25 Spielern zu rechnen, nach 44 Nominierten im ersten Aufgebot.

Die Bekanntgabe soll laut 90min per Video über die Kanäle des DFB erfolgen. Wichtig zur Einordnung: Die Zahl 25 ist bislang eine Schätzung des Portals und keine offizielle Angabe des Verbands. Verbindlich wird der Umfang erst mit der Nominierung selbst.

Laut 90min: Von 44 auf höchstens 25 Spieler

Zum Auftakt hatte Klopp bewusst breit aufgestellt. Er berief 44 Spieler, darunter elf Neulinge, und teilte das Aufgebot auf. Nach den ersten beiden Spielen wurde der Kader laut 90min fast komplett umgebaut. Das Ziel dieser ersten Phase war es demnach, möglichst viele Spieler kennenzulernen und zu sichten.

Ein Kader mit höchstens 25 Namen wäre vor diesem Hintergrund ein deutlicher Schnitt. Statt zweier getrennter Gruppen würde dann offenbar ein gemeinsames Aufgebot für die beiden letzten Gruppenspiele zusammenkommen. Wie viele der 44 bisherigen Nominierten dabei bleiben, ist offen. Rechnerisch gilt: Bei 25 Plätzen müssten mindestens 19 der bisherigen Kandidaten fehlen, sofern niemand Neues hinzukommt. Das ist allerdings eine Rechnung und keine Meldung. Welche Spieler es trifft, ist nicht bekannt.

Was ein kleinerer Kader bedeuten würde

Sollte sich die Schätzung bestätigen, hätte das Folgen für die Arbeit der Mannschaft. Ein Aufgebot in dieser Größe würde es erlauben, Abläufe im Training häufiger gemeinsam einzuüben. Auch die Rollenverteilung dürfte für die Spieler früher erkennbar sein. Das sind jedoch Überlegungen und keine Aussagen aus dem Verband oder von Klopp selbst.

Ein kleiner Kader hätte zugleich einen Preis. Weniger Plätze bedeuten weniger Breite, falls es zu Ausfällen käme. Und sie bedeuten weniger Raum für Konkurrenzkampf auf einzelnen Positionen. Gerade dort, wo die Lage ohnehin als offen gilt, würde jede Entscheidung des Trainers deutlicher sichtbar. Ob Klopp dieses Risiko eingehen will, zeigt erst die Nominierung.

Auffällig wäre auch der Bruch mit der ersten Phase. Dort stand das Kennenlernen im Vordergrund. Ein schlankes Aufgebot würde dagegen eher dafür sprechen, dass die Zeit des Ausprobierens in dieser Form zu Ende geht. Auch das ist eine Deutung auf Basis der 90min-Angaben. Belegt ist sie nicht.

Sturm und Tor: Offene Positionen vor der Nominierung

Als offene Positionen nennt 90min den Sturm und die Torhüter. Im Tor hat Klopp Marc-André ter Stegen „für den Moment“ zur Nummer eins erklärt. Als Alternativen gelten Urbig und Nübel. Das sind bekannte Vorgeschichten und keine neuen Erkenntnisse. Neu ist allein die Schätzung zur Kadergröße.

Die Formulierung „für den Moment“ lässt Spielraum. Klopp hat sich damit nicht langfristig festgelegt. Ob ter Stegen die Rolle behält, klärt sich spätestens, wenn der Kader am Donnerstag veröffentlicht wird. Bei einem kleineren Aufgebot würde die Torwartfrage besonders sichtbar: Jeder Platz im Kader müsste dann eine klare Funktion haben.

Im Angriff bleibt die Lage laut 90min ebenfalls offen. Nach den wechselnden Aufgeboten der ersten Periode ist nicht vorgezeichnet, wer dort in den kommenden Spielen zum Zug kommt. Ein kleinerer Kader könnte hier deutlicher zeigen, ob Klopp auf Neulinge setzt oder auf Spieler, die er bereits kennt. Auch das lässt sich erst nach der Bekanntgabe beurteilen.

Was bis Donnerstag gesichert ist und was nicht

  • Termin: Der Kader soll laut 90min am Donnerstag, 5. November, per Video über die DFB-Kanäle bekanntgegeben werden.
  • Kadergröße: Die Zahl von maximal 25 Spielern ist eine Schätzung von 90min, keine Verbandsangabe.
  • Ausgangslage: Im ersten Aufgebot standen 44 Spieler, darunter elf Neulinge.
  • Offen: Wer im Tor die Nummer eins bleibt und wer im Sturm gesetzt ist.

Bis zur Nominierung bleibt es also bei Annahmen. Weder die genaue Zahl noch die Namen sind offiziell. Klopp hat sich zur möglichen Größe seines Aufgebots nach den vorliegenden Informationen nicht geäußert. Auch dazu, welche Spieler aus dem ersten Aufgebot berücksichtigt werden, gibt es keine belastbaren Angaben.

Fest steht nur der Rahmen: Es geht um die beiden letzten Nations-League-Gruppenspiele, und der Bundestrainer will seinen Kader am Donnerstag selbst verkünden. Alles Weitere, von der tatsächlichen Größe bis zur Frage, ob ter Stegen im Tor bleibt, wird sich dann zeigen. Wir ordnen die Nominierung ein, sobald sie offiziell ist.

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Quelle: 90min.de

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