Bundestrainer Jürgen Klopp holt Niclas Füllkrug zurück in die Nationalmannschaft. Nach mehr als einem Jahr Pause steht der Bundesliga-Topstürmer im 24-köpfigen Kader für die Nations-League-Spiele in Serbien am 13. November und gegen die Niederlande am 16. November. Das hat der Deutsche Fußball-Bund am 5. November offiziell bekannt gegeben. Damit ist aus den Spekulationen der vergangenen Tage eine feste Entscheidung geworden.
Die Nominierung im Überblick
Klopp hat für die beiden anstehenden Partien einen schlankeren Kader zusammengestellt. Zuvor hatte der Bundestrainer den erweiterten Kreis von 44 auf 24 Spieler verkleinert. In diesem engeren Aufgebot findet sich nun wieder ein Name, der zuletzt lange fehlte. Die wichtigsten Eckdaten:
- Rückkehr von Niclas Füllkrug nach mehr als einem Jahr Pause im DFB-Trikot
- Kader mit 24 Spielern, zuvor waren es 44
- Nations-League-Spiel in Serbien am 13. November
- Nations-League-Spiel gegen die Niederlande am 16. November
Der DFB hebt die Rückkehr des Stürmers in seiner Meldung zur Nominierung hervor. Auch ZDFheute und Bundesliga.com stellen sie als Kernpunkt des Aufgebots heraus. Dass Füllkrug als Bundesliga-Topstürmer bezeichnet wird, unterstreicht, warum sein Name in den vergangenen Wochen so oft fiel.
Die Vorgeschichte: Stimmen für Füllkrug
Die Nominierung kam nicht aus dem Nichts. Vor der Bekanntgabe hatten sich mehrere prominente Stimmen öffentlich für Füllkrug starkgemacht: Lothar Matthäus, Daniel Thioune und Rudi Völler warben für ihn. Auch bei den Fans war der Wunsch nach einer Rückkehr des Angreifers deutlich zu spüren.
Ob diese Forderungen bei Klopps Entscheidung eine Rolle gespielt haben, ist nicht belegt. Es ist genauso gut möglich, dass der Bundestrainer aus sportlichen Gründen von dem Stürmer überzeugt war. Konkrete neue Aussagen von Klopp oder Füllkrug zur Nominierung liegen bislang nicht vor. Deshalb beschränkt sich dieser Artikel auf die bestätigten Fakten und eine vorsichtige Einordnung.
Die Lage im Angriff
Sportlich spricht einiges für die Entscheidung. Im Sturm fehlen derzeit verletzte Offensivstars. Klopp muss seine Offensive also ohnehin neu sortieren, und ein Spielertyp wie Füllkrug kann in dieser Lage eine Option sein.
Gleichzeitig gibt es frische Alternativen. Lennart Karl hat zuletzt getroffen und sich damit ebenfalls ins Gespräch gebracht. Die Nominierung Füllkrugs bedeutet also nicht automatisch, dass die jüngeren Optionen aus dem Blick geraten. Denkbar ist eine Mischung aus Erfahrung und Formstärke, aus der Klopp die passende Lösung für beide Spiele wählen kann.
Was jetzt offen ist
Mit der Berufung allein ist noch nichts über die Rolle entschieden. Ob Füllkrug in Serbien oder gegen die Niederlande in der Startelf steht, ist nicht bestätigt. Auch ob er sich unter Klopp als Stammspieler im Sturm etabliert oder zunächst eher als Ergänzung gedacht ist, bleibt offen. Das ist die zentrale Frage dieser Länderspielphase.
Die Antwort gibt es spätestens, wenn die Aufstellung für das jeweilige Spiel feststeht. Bis dahin sind alle Einschätzungen zur Rollenverteilung Interpretation und keine gesicherte Information.
Zwei Spiele als Fingerzeig
Die beiden Partien am 13. und am 16. November sind für Klopp eine Gelegenheit, mit dem verkleinerten Kader zu zeigen, wohin die Reise geht. Wer bekommt Einsatzzeit, wer rückt in die erste Elf, und wie sieht ein Angriff aus, in dem Erfahrung und frische Kräfte zusammenkommen? Gerade gegen die Niederlande dürfte sich zeigen, wie belastbar die Lösung ist.
Einordnung
Die Rückkehr Füllkrugs ist mehr als eine Randnotiz. Dass Matthäus, Thioune und Völler öffentlich für den Angreifer geworben hatten, spricht dafür, dass Füllkrug in der Fachwelt und bei den Fans nie abgeschrieben war. Warum Klopp sich nun für ihn entschieden hat, hat der Bundestrainer bislang nicht erklärt.
Möglich ist, dass Füllkrug in der aktuellen Konstellation eine echte Option für die Startelf ist. Bestätigt ist das aber nicht, und mit Lennart Karl steht eine Konkurrenz bereit, die zuletzt Argumente geliefert hat. Entscheidend ist, wie Klopp die beiden Nations-League-Spiele nutzt. Ob Füllkrug Stammspieler im Sturm wird oder nur Ergänzung bleibt, entscheidet sich nicht durch die Nominierung, sondern auf dem Platz.
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Quelle: dfb.de





