Dayot Upamecano spielt derzeit stark, und genau das könnte den FC Bayern vor eine knifflige Frage stellen. Laut einem Bericht von fussballtransfers.com soll im bis 2030 verlängerten Vertrag des Franzosen eine Ausstiegsklausel von rund 65 Millionen Euro stehen, die ab dem Sommer gelten soll. Offiziell bestätigt wurde das nie. Alles Folgende beruht auf diesem Bericht und ist Spekulation.

So liest du die Grafik: Jedes Tortenstück ist ein Wert pro 90 Minuten. Die Zahl im Kästchen ist das Perzentil – 90 heißt: besser als 90 Prozent der Feldspieler der Liga. Rot zeigt den Abschluss (Tore, npxG, Schüsse), Grau die Vorbereitung (Assists, Expected Assists, Key Passes), Gelb die Beteiligung am Spiel (xGChain, xGBuildup).
Starke Form gegen Atlético
Beim 2:0 gegen Atlético Madrid am Dienstagabend zeigte der 28-Jährige nach Darstellung des Berichts erneut, warum er derzeit zu den besten Innenverteidigern der Welt gezählt wird. Er soll seit Wochen in der Defensive überzeugen und auch in der Offensive immer mehr Akzente setzen. Damit würde er für die Münchner noch wertvoller.
Soll es einen Haken im Vertrag geben?
Der Rekordmeister hat den Vertrag mit Upamecano bis 2030 verlängert. Dem Bericht zufolge soll sich der Spieler dabei aber eine Ausstiegsklausel ausbedungen haben. Diese soll laut fussballtransfers.com ab dem Sommer greifen. Für eine Summe im Bereich von 65 Millionen Euro könnte er demnach aus seinem Vertrag herausgekauft werden.
Ob die Klausel tatsächlich existiert und in welcher Höhe, ist von offizieller Seite nicht belegt. Weder der FC Bayern noch der Spieler haben sich nach dem Stand des Berichts dazu geäußert. Sollte die Klausel so bestehen, wäre die Summe gemessen an der aktuellen Leistung vergleichsweise niedrig. Sie könnte laut Bericht viele Interessenten auf den Plan rufen. Die Bayern hätten dann kaum Einfluss, die Entscheidung läge allein beim Spieler.
Wer wird als möglicher Abnehmer genannt?
Die Liste möglicher Interessenten soll lang sein. Es handelt sich dabei um Spekulationen, konkrete Anfragen oder Angebote sind nicht bekannt:
- FC Liverpool: Die Reds sollen kurz- bis mittelfristig einen Nachfolger für Virgil van Dijk (35) suchen. Dort könnte Upamecano erneut mit Ibrahima Konaté (27) ein Duo bilden. Beide spielten einst gemeinsam bei RB Leipzig in der Champions League.
- Real Madrid und FC Barcelona: Beide Klubs sollen laut Bericht im Markt für einen zentralen Abwehrspieler sein.
- Paris St. Germain: Die Franzosen sollen sich schon vor der Vertragsverlängerung für den Rechtsfuß interessiert haben. In Paris könnte er laut Bericht in die Fußstapfen von Marquinhos (32) treten.
Ob einer dieser Klubs tatsächlich aktiv wird, ist offen. Bislang gibt es keine bestätigten Gespräche.
Was für einen Verbleib in München sprechen würde
Auch die Bayern hätten aus Sicht des Berichts Argumente. Seit Vincent Kompany das Traineramt übernommen hat, sei die Entwicklung positiv. Der Klub gehöre zum engsten Favoritenkreis in der Champions League und dominiere in der Bundesliga. Wettbewerbsübergreifend seien die Münchner aktuell das einzige ungeschlagene Team in Europas Topligen.
Sportlich wäre Upamecano in München also bei einem Spitzenklub mit großen Titelchancen. Ob das reicht, um mögliche Angebote auszuschlagen, hängt letztlich von seiner persönlichen Entscheidung ab.
Einordnung
Die Lage wäre heikel, sollte der Bericht stimmen. Je besser Upamecano spielt, desto größer würde die Diskrepanz zwischen seinem Marktwert und der kolportierten Ablösesumme. Ob die Klausel in dieser Form existiert, ist offiziell nicht belegt, und ein konkretes Angebot ist bislang nicht bekannt.
Sollte sie stimmen, bliebe den Bayern nur ein Weg: den Spieler mit sportlicher Perspektive, Titelchancen und womöglich besseren Konditionen zu überzeugen. Dafür bliebe bis zum Sommer Zeit. Die aktuelle Erfolgsserie könnte dabei das stärkste Argument sein. Bis es offizielle Informationen gibt, bleibt die Geschichte aber ein Gerücht.
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Quelle: fussballtransfers.com





