FC Bayern soll City-Fall beobachten: Haaland laut Falk kein Thema

Redaktion Fussballpuls
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Manchester City ist im Verfahren der Premier League in fast allen Punkten schuldig gesprochen worden. Die Strafen stehen noch aus. Der FC Bayern soll die Entwicklung nach Angaben von BILD-Fußballchef Christian Falk genau verfolgen, aber keine konkreten Schritte planen. Erling Haaland soll in München demnach kein Thema sein. Das ist Falks Darstellung, wie sie fcbinside.de wiedergibt. Der Klub hat sich dazu nicht geäußert.

Der Stand im City-Verfahren

Die Premier League wirft Manchester City seit Februar 2023 insgesamt 115 Verstöße gegen ihre Finanzregeln vor. Am 25. September 2026 sprach die zuständige Kommission den Klub laut Medienberichten in allen Punkten bis auf einen schuldig. Am 28. September erklärte die Liga, es gehe um alle 80 Vorwürfe zu finanziellen Verstößen und 34 von 35 Vorwürfen wegen mangelnder Zusammenarbeit mit den Ermittlern. Über die Strafen entscheidet ein gesondertes Verfahren. Die Bandbreite möglicher Sanktionen reicht nach Berichten bis zu einem Punktabzug. City bestreitet laut diesen Berichten jedes Fehlverhalten und kündigte Berufung an.

Der Ausgang ist also offen. Ob und wie sich Sanktionen auf den Kader der Engländer auswirken, lässt sich derzeit nicht seriös sagen.

Was Falk über die Bayern-Haltung sagen soll

Die Meldung stammt von fcbinside.de und stützt sich auf Falk. Die Münchner Verantwortlichen sollen demnach zunächst abwarten, welche Strafen kommen und was sie für City bedeuten. Spekulationen, Bayern könnte bei einem möglichen Ausverkauf in Manchester sofort zuschlagen, soll Falk für unbegründet halten.

Haaland sei kein konkretes Transferziel. Weder der FC Bayern noch Haaland oder Manchester City haben sich nach dem vorliegenden Material offiziell geäußert. Eine Reaktion der Beteiligten liegt nicht vor.

Die angeblichen Gründe gegen einen Haaland-Wechsel

Als Gründe für die Zurückhaltung nennt der Bericht:

  • Fokus auf Harry Kane: Die Vertragsverlängerung des Stürmers soll Priorität haben.
  • Das Gehalt: Haaland soll rund 35 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Diese Zahl stammt aus dem Bericht und wurde von uns nicht unabhängig geprüft.
  • Die Ablöse: Bei einem Spieler dieser Kategorie kämen hohe Transferkosten dazu.

Rechnet man diese Punkte zusammen, wäre ein Haaland-Transfer auch für einen finanzstarken Klub wie den FC Bayern sehr aufwendig. Das ist unsere Einordnung und keine Aussage aus dem Bericht.

Das Treffen mit Guardiola: Was belegt ist und was nicht

Falk soll außerdem ein Treffen mit Pep Guardiola erwähnen, das die Vorsicht der Bayern erklären soll. Als Teilnehmer nennt die Quelle Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß. Das stützt sich allein auf diese eine Quelle.

In unserem Beitrag vom 29. September hatten wir gemeldet, dass Hoeneß ein Treffen mit Guardiola bestätigt hat. Ob Falk dasselbe Treffen meint, ist nicht belegt. Offen ist auch, ob Rummenigge dabei war und worüber gesprochen wurde. Einen Zusammenhang mit dem City-Verfahren oder mit Haaland hat keiner der Beteiligten bestätigt.

Was als Nächstes kommt

Bayern soll laut Falk die Entscheidung über die Strafen abwarten, bevor der Klub handelt. Diese steht noch aus, und City hat Berufung angekündigt. Das Verfahren kann sich also noch ziehen. Die offene Frage lautet, ob Bayern bei einem möglichen Ausverkauf in Manchester doch aktiv würde. Heute lautet die Antwort laut Falk Nein, aber das gilt nur für den jetzigen Stand.

Einordnung

Falks Version klingt schlüssig, ist aber nicht bestätigt. Solange Kanes Verlängerung Priorität hat, wäre ein Vorstoß für Haaland aus Münchner Sicht wenig naheliegend. Hinzu kämen Gehalt und Ablöse. Gleichzeitig ist die Lage in Manchester offen, und niemand kann ausschließen, dass sich der Markt verschiebt. Sollten Stars verfügbar werden, würde Bayern vermutlich zumindest hinschauen. Ein Haaland-Wechsel wäre auch dann alles andere als sicher.

Quellen: fcbinside.de, NBC News, Al Jazeera

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Quelle: fcbinside.de

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