Borussia Dortmund muss laut Medienberichten auf Konstantinos Karetsas verzichten: Der Offensivspieler soll sich beim 0:0 bei Union Berlin am Sprunggelenk verletzt haben und laut den „Ruhr Nachrichten“ mindestens bis zur Länderspielpause Mitte November ausfallen. Die genaue Diagnose soll demnach am heutigen Sonntag bei weiteren Untersuchungen ermittelt werden.
Auswechslung nach acht Minuten in Berlin
Karetsas war in Berlin eingewechselt worden. Nur acht Minuten später musste er den Platz wieder verlassen. Nach Darstellung des Berichts kehrte er am Samstagabend auf Krücken aus der Hauptstadt zurück. Das spricht dafür, dass die Verletzung nicht ganz harmlos sein könnte. Eine Diagnose ersetzt es aber nicht.
Unions Rani Khedira äußerte sich nach der Partie zu der Szene. „Er ist nach innen umgeknickt. Ich hoffe, dass er nicht zu lange ausfällt“, sagte der Mittelfeldspieler. Wie genau sich Karetsas verletzt haben soll, ist nach den vorliegenden Informationen nicht abschließend geklärt. Eine Einschätzung des BVB zur Spielszene ist bislang nicht bekannt.
Ausfall bis Mitte November: Das berichten die „Ruhr Nachrichten“
Die Zeitspanne stammt aus einem Medienbericht. Eine Bestätigung des Vereins gibt es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht. Karetsas soll nach dieser Darstellung mindestens bis zur nächsten Länderspielpause fehlen. Das wären gut vier Wochen.
Ob er nach der Pause sofort wieder zur Verfügung stehen würde, ist offen. Mitte November wäre nur die frühestmögliche Rückkehr. Wie schnell ein Spieler danach wieder im Mannschaftstraining und im Kader auftaucht, entscheidet sich erst im Heilungsverlauf.
Sprunggelenk: Was hinter solchen Verletzungen stecken kann
Sprunggelenksverletzungen reichen von einer Bänderdehnung bis zu Verletzungen von Außenbändern oder Syndesmose. Die Ausfallzeiten unterscheiden sich entsprechend stark. Eine Dehnung kann nach wenigen Wochen auskuriert sein. Gravierendere Bandverletzungen können deutlich länger dauern. Welche Variante bei Karetsas vorliegt, ist bislang nicht öffentlich bekannt. Die Aussage, er sei „nach innen umgeknickt“, stammt von Khedira und ist keine medizinische Einordnung.
Die Angabe mindestens bis Mitte November lässt sich daher so lesen: Die „Ruhr Nachrichten“ rechnen offenbar mit einer Verletzung, die mehr als eine kurze Pause erfordert. Sie legen sich aber noch nicht auf einen Zeitpunkt der Rückkehr fest.
Was der mögliche Ausfall für den BVB bedeuten würde
Sollte sich der Bericht bestätigen, hätte der BVB-Trainer im Offensivbereich eine Option weniger. Karetsas kam in Berlin von der Bank. Wie viel Spielzeit er in den kommenden Wochen bekommen hätte, ist offen. Entsprechend schwer lässt sich beziffern, wie stark sein Fehlen die Mannschaft träfe. Die Rolle als Joker oder Rotationsspieler könnten andere Offensivkräfte übernehmen.
Aus Dortmunder Sicht kommt es nun auf die Untersuchung am Sonntag an. Danach dürfte sich der Verein zur Verletzung äußern, sofern er das für nötig hält. Erst dann wird sich zeigen, ob die genannte Zeitspanne zutrifft, zu pessimistisch oder zu optimistisch ist.
Die offenen Punkte im Überblick
- Die Diagnose soll laut Bericht am Sonntag feststehen, eine Vereinsmitteilung liegt noch nicht vor.
- Der Ausfall bis Mitte November beruht auf Angaben der „Ruhr Nachrichten“ und gilt bislang als erste Einschätzung.
- Khedira sagte nach dem Spiel, Karetsas sei umgeknickt, und wünschte ihm einen kurzen Ausfall.
- Zur genauen Art der Verletzung und zum Rückkehrtermin gibt es derzeit keine gesicherten Informationen.
Wie geht es weiter?
Der BVB spielt in den kommenden Wochen weiter im Ligabetrieb. Sobald der Verein die Diagnose bekanntgibt oder weitere Medien belastbare Informationen nennen, aktualisieren wir diesen Artikel. Für Dortmunds Anhänger bleibt vorerst die Hoffnung, dass sich die Befürchtungen als übertrieben erweisen und der junge Offensivspieler schneller zurückkehrt als berichtet.
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Quelle: fussballtransfers.com





