Im Poker um JJ Gabriel soll der FC Bayern München laut fussballtransfers.com zumindest im Rennen sein. Das Offensivtalent von Manchester United soll demnach heute 16 Jahre alt werden. Mit 16 dürfte Gabriel nach den Regeln des englischen Verbands erstmals einen offiziellen Förder- beziehungsweise Stipendiumsvertrag unterschreiben (englisch: Scholarship Agreement). Dem Bericht zufolge, der sich auf Sky beruft, soll er sich allerdings kaum noch an seinen bisherigen Ausbildungsklub binden wollen. Alle Angaben in diesem Text stammen aus Medienberichten und sind nicht offiziell bestätigt.
Der 16. Geburtstag als mögliche Weichenstellung
Für junge Spieler in England beginnt mit dem 16. Geburtstag eine wichtige Phase, denn erst ab diesem Alter kann ein Klub ihnen einen Vertrag dieser Art anbieten. Laut dem Bericht wäre das für Manchester United die Gelegenheit, das Talent längerfristig zu binden. Laut fussballtransfers.com sollen sich die Red Devils darauf allerdings kaum noch Hoffnungen machen dürfen. Auch die anderen englischen Interessenten sollen demnach eher geringere Chancen auf einen Zuschlag haben.
Von United oder der Spielerseite liegt dazu nach unserem Stand keine Stellungnahme vor. Auch das Geburtsdatum nennt bislang vor allem dieser Bericht, weshalb wir es als Angabe der Quelle behandeln.
Zyprischer Pass soll eine Rolle spielen
Dem Bericht zufolge soll der Wunsch des Spielers und seines Vaters, der ihm beratend zur Seite stehen soll, aufs europäische Festland gehen. Als wichtigen Faktor nennt fussballtransfers.com mit Verweis auf Sky einen zyprischen Pass. Gabriel soll ihn beantragt haben. Die Großeltern des Offensivspielers sollen von der Mittelmeerinsel stammen, weshalb die Aussichten auf diese Formalität laut Bericht durchaus gut sein sollen.
Der Pass würde ihm laut Darstellung die Türen nach Europa öffnen und im Wintertransferfenster einen ablösefreien Wechsel ermöglichen. Ob und wann der Pass tatsächlich erteilt wird, ist offen. Auch die regulatorischen Details sind nicht erklärt, weshalb man diesen Punkt vorsichtig lesen sollte.
Barça soll vorn liegen, Bayern soll lauern
Die größten Chancen auf den Zuschlag soll laut fussballtransfers.com aktuell der FC Barcelona haben. Im Hintergrund soll unter anderem der FC Bayern München lauern. Außerdem sollen Real Madrid und Paris Saint-Germain die Fühler ausstrecken. Das Feld wäre demnach prominent besetzt. Der deutsche Rekordmeister wäre nach dieser Darstellung nicht der Favorit, aber auch nicht aus dem Rennen.
Der Bericht erwähnt weder konkrete Angebote noch Gespräche der Bayern. Der FC Bayern und Barcelona haben sich nach unserem Stand öffentlich nicht geäußert.
Zerwürfnis mit United und Einzeltraining
Gabriel soll derzeit mit eigenen Coaches individuell trainieren, nachdem es zum Zerwürfnis mit den United-Verantwortlichen gekommen sein soll. Laut Bericht wären das keine idealen Voraussetzungen für die Entwicklung eines so jungen Spielers. Deshalb soll sowohl der Spielerseite als auch den interessierten Klubs an einer schnellen Lösung gelegen sein.
Einordnung für den FC Bayern
Sollte das Interesse zutreffen, ginge es für die Münchner darum, sich ein früh gefragtes Talent zu sichern. Dafür müssten sie sich laut Darstellung gegen Barcelona behaupten, das als Favorit gehandelt wird, und gegen weitere europäische Topklubs. Ob der Klub tatsächlich aktiv wird, ist bislang nicht belegt.
Offen sind derzeit vor allem drei Punkte:
- Ob Gabriel bei United unterschreibt oder nicht.
- Ob der zyprische Pass erteilt wird und welchen Einfluss er hätte.
- Ob der FC Bayern konkret aktiv wird.
Bis sich die Beteiligten äußern, bleibt vieles Spekulation.
- FC Bayern: United soll gegen Vermittler im Fall JJ Gabriel vorgehen wollen
- Kane und der FC Bayern sollen sich laut Sky auf Rahmenbedingungen bis 2029 geeinigt haben
- Bayern: Eberl soll laut fcbinside vier Baustellen im Kader sehen
Quelle: fussballtransfers.com





