Borussia Dortmund will laut einem Medienbericht mit Serhou Guirassy verlängern, der Stürmer muss sich aber offenbar noch gedulden. Das geht aus Aussagen von Sebastian Wessling hervor, dem BVB-Chefreporter der „Bild“. Im Podcast „Dortmund Insider“ soll Guirassy in der Warteschlange der Vertragsgespräche nicht ganz vorne stehen. Es handelt sich um die Einschätzung eines Reporters, nicht um eine Mitteilung des Klubs.
Die Meldung ist interessant, weil Guirassy zu den wichtigsten Offensivspielern der Dortmunder zählt. Im Folgenden steht, was laut dem Bericht im Podcast gesagt wurde und was bislang offen ist.
Die Reihenfolge der Vertragsgespräche laut Bericht
Laut Wessling hat der BVB eine klare Abfolge im Blick. Als Erster soll Waldemar Anton seinen Vertrag verlängern, mit ihm laufen die Gespräche demnach bereits. Danach soll Torhüter Gregor Kobel an der Reihe sein. Im besten Fall unterschreibt er noch in diesem Jahr. Erst im Anschluss soll es um Julian Ryerson und um Guirassy gehen.
Ob die beiden Spieler dann gleichzeitig oder nacheinander verhandeln, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Auch zu Inhalten möglicher neuer Verträge, etwa Gehalt oder Laufzeit, nennt die Berichterstattung nichts.
Guirassy soll sich gedulden müssen
Zur Lage des Stürmers sagte Wessling im Podcast: „Guirassy soll verlängern, er muss sich aber noch ein bisschen gedulden.“ Und weiter: „Er ist in der Warteschlange nicht ganz vorne.“
Eine Absage an den Angreifer wäre das nicht. Der Bericht beschreibt eher eine Prioritätenliste, auf der andere Personalien zuerst abgearbeitet werden sollen. Dass Guirassy überhaupt verlängern soll, ist dabei Teil der Aussage. Der Klub hat sich dazu bislang nicht öffentlich geäußert.
Gespräche sollen Anfang des Jahres starten
Die Verhandlungen mit Guirassy sollen laut dem Podcast „Anfang des Jahres, im Frühjahr“ aufgenommen werden. Ein genauer Termin wurde laut Bericht nicht genannt. Gemeint ist damit offenbar der Beginn des kommenden Kalenderjahres.
Nach Einschätzung der Berichterstattung wäre es für den BVB vorteilhaft, die Gespräche vor der kommenden Sommer-Transferperiode abzuschließen. So müsste der Klub nicht mit einem Spieler in dessen letztes Vertragsjahr gehen. Zur genauen Restlaufzeit von Guirassys Vertrag machen wir hier bewusst keine Angabe, weil sie sich aus den vorliegenden Informationen nicht sicher belegen lässt.
Was laut Quelle für Guirassy spricht
Dass die Verlängerung offenbar nicht an erster Stelle steht, überrascht laut der Quelle auch deshalb, weil Guirassy in dieser Saison einen anderen Eindruck hinterlässt als zuletzt. In der vergangenen Spielzeit sei der Stürmer häufig durch Lustlosigkeit und eine negative Körpersprache aufgefallen. Inzwischen arbeite er auf dem Platz wieder mehr und stelle sich in den Dienst der Mannschaft.
Zudem gehört Guirassy demnach zu den wenigen Spielern, die von Trainer Niko Kovac fast immer von der Rotation ausgenommen werden. Er ist also eine feste Größe in der Startelf. Belastbare Statistiken zu seinen Torbeteiligungen in dieser Saison führen wir an dieser Stelle nicht auf, da sich die Angaben dazu nicht eindeutig prüfen ließen.
Einordnung der Meldung
Nach den bisher bekannten Angaben ist die Lage damit folgende:
- Anton soll als Erster verlängern, die Gespräche laufen laut Bericht schon.
- Kobel soll folgen, im besten Fall mit einer Unterschrift noch in diesem Jahr.
- Ryerson und Guirassy sollen erst danach an die Reihe kommen.
- Mit Guirassy soll Anfang des Jahres, im Frühjahr, gesprochen werden.
Bislang handelt es sich ausschließlich um Aussagen eines Reporters im Podcast. Eine offizielle Stellungnahme von Borussia Dortmund oder von Guirassys Seite liegt nach den vorliegenden Informationen nicht vor. Ob die Reihenfolge tatsächlich so umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es neue Informationen zu den Vertragsgesprächen gibt.
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Quelle: fussballtransfers.com





