Beim FC Bayern gibt es laut ‚Bild‘ neue Sorgen auf der Torhüterposition: Jonas Urbig soll nach einem Zusammenprall im Spiel gegen Borussia Dortmund (2:2) fraglich für das Champions-League-Duell mit Atlético Madrid am Dienstag um 21 Uhr sein. Dem Bericht zufolge will der Rekordmeister prüfen, ob der 23-Jährige eine Gehirnerschütterung oder andere Folgen davongetragen hat. Eine Bestätigung des Vereins liegt bislang nicht vor.
Der Zusammenprall mit Chukwuemeka laut ‚Bild‘
Urbig soll im Spiel gegen den BVB mit Carney Chukwuemeka zusammengeprallt sein. Laut ‚Bild‘ nimmt der FC Bayern den Vorfall ernst. In den Katakomben der Allianz Arena soll der Torhüter nach dem Spiel etwas benommen gewirkt haben. Genau das ist der Grund, warum der Klub dem Bericht zufolge genauer hinschauen will: Er möchte klären, ob Anzeichen einer Gehirnerschütterung oder andere Probleme vorliegen.
Eine offizielle Diagnose oder eine Mitteilung des Vereins gibt es nach aktuellem Stand nicht. Auch ein Ergebnis der angekündigten Untersuchung wurde bisher nicht gemeldet.
Urbig soll die Lage mit Humor genommen haben
Der Torwart selbst soll die Situation später gelassen kommentiert haben. Laut ‚Bild‘ sagte er scherzend: „Alles okay, aber halt zwei Knie ins Gesicht bekommen.“ Das ist eine erste Selbsteinschätzung, mehr nicht. Ob sie nach einer genaueren Untersuchung Bestand hat, muss sich zeigen.
Dass ein Spieler unmittelbar nach einem Zusammenstoß abwinkt, ist im Fußball nicht ungewöhnlich. Bei Kopfverletzungen können Symptome zudem zeitverzögert auftreten, deshalb entscheiden am Ende die Ärzte und nicht allein der Eindruck des Spielers. Aus diesem Grund steht hinter dem Einsatz am Dienstag laut Bericht weiter ein Fragezeichen.
Neuer laut Bericht weiterhin fraglich
Zusätzlich verschärft wird die Lage dadurch, dass auch Stammkeeper Manuel Neuer (40) laut ‚Bild‘ weiterhin fraglich ist. Dem Bericht zufolge soll es eng werden mit einer rechtzeitigen Rückkehr zum Spiel gegen Atlético. Was genau Neuer derzeit fehlt, geht aus der vorliegenden Meldung nicht hervor.
Sollte tatsächlich auch Urbig ausfallen, hätte der FC Bayern im wichtigen Europapokal-Spiel möglicherweise keinen der beiden Torhüter zur Verfügung, die in dieser Konstellation zuletzt die ersten Optionen waren. Wer in diesem Fall im Tor stehen würde, ist nach aktuellem Stand offen. Dazu gibt es keine verlässlichen Informationen, Spekulationen wären verfrüht.
Was ein Ausfall für das Atlético-Spiel bedeuten würde
Laut ‚Bild‘ käme ein Ausfall für die Münchner zur Unzeit. Gegen einen Gegner wie Atlético Madrid ist auf der Torhüterposition Sicherheit gefragt. Eine unklare Personalsituation im Tor würde die Vorbereitung auf das Champions-League-Spiel zusätzlich erschweren, zumal die Bayern gerade erst im Bundesliga-Duell mit Dortmund nicht über ein 2:2 hinauskamen.
Bis zum Anpfiff am Dienstag um 21 Uhr bleiben nur wenige Tage. Ob sie reichen, hängt dem Bericht zufolge vor allem davon ab, wie sich der gesundheitliche Zustand der beiden Torhüter entwickelt. Üblicherweise geben Vereine Klarheit über Einsatzfähigkeiten erst kurz vor einem Spiel, spätestens bei der Pressekonferenz vor der Partie oder mit der Aufstellung.
Einordnung: Noch ist nichts bestätigt
Die Meldung stützt sich auf einen einzigen Bericht der ‚Bild‘. Offizielle Bestätigungen des Klubs stehen aus, ebenso eine Aussage dazu, warum Neuer weiter fraglich ist. Dass Urbig sich selbst gelassen geäußert haben soll, wäre ein gutes Zeichen, ersetzt aber keine ärztliche Untersuchung.
Klar ist nach aktuellem Stand nur: Sollten Neuer und Urbig tatsächlich gleichzeitig ausfallen, droht dem FC Bayern vor dem Duell mit Atlético eine unangenehme Personalsituation. Die nächsten Trainingseinheiten und Verlautbarungen des Vereins dürften zeigen, wie ernst die Lage wirklich ist. Wir ergänzen den Artikel, sobald es belastbare Informationen gibt.
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Quelle: fussballtransfers.com





