Der FC Bayern muss im Klassiker gegen Borussia Dortmund auf Manuel Neuer verzichten. Am Samstag (18:30 Uhr) soll damit erneut Jonas Urbig (23) im Tor stehen. Das machte Co-Trainer Aaron Danks laut fussballtransfers.com auf der Pressekonferenz deutlich. Besser sieht es laut dem Bericht bei Joshua Kimmich aus: Der Mittelfeldspieler soll am Freitag erstmals wieder gemeinsam mit der Mannschaft trainieren.
Danks: Spiel kommt zu früh für Neuer
Zur Torwartfrage sagte Danks laut fussballtransfers.com:
„Das Spiel kommt zu früh für Neuer, er schaut von Tag zu Tag und schaut auf die nächste Woche.“
Einen konkreten Rückkehrtermin nannte der Co-Trainer damit nicht. Aus der Aussage lässt sich ablesen, dass bei Neuer nichts überstürzt werden soll. Der Blick richtet sich laut Danks bereits auf die kommende Woche und nicht auf das Spitzenspiel am Samstag. Zum Grund des Ausfalls enthält die Meldung keine näheren Angaben, berichtet wird nur über die Entscheidung für den Klassiker.
Für den FC Bayern ist das eine wichtige Personalie, denn Neuer ist seit vielen Jahren die Nummer eins im Münchner Tor und prägt das Spiel der Mannschaft nach hinten raus. Dass er in einem Spiel dieser Größenordnung fehlt, fällt entsprechend ins Gewicht, auch wenn der Verein mit einem eingespielten Vertreter plant.
Urbig soll im Tor stehen
Urbig, der 23 Jahre alt ist, steht nach Angaben von fussballtransfers.com erneut zwischen den Pfosten. Das Wort „erneut“ zeigt, dass er die Rolle nicht zum ersten Mal ausfüllt. Er kennt die Mannschaft und die Abläufe und muss sich nicht erst an das Umfeld gewöhnen. Der Klassiker ist trotzdem ein besonderes Spiel: Die Aufmerksamkeit ist hoch, und jede Szene im Strafraum wird genau beobachtet.
Für einen Torhüter ist ein solches Spiel eine Gelegenheit, sich zu zeigen. Ob Urbig sie nutzt, wird sich am Samstagabend zeigen. Zu Einschätzungen über seine Leistung gibt die Meldung nichts her, sie hält nur fest, dass er den Vorzug bekommt.
Kimmich laut Bericht vor der Rückkehr
Joshua Kimmich (31) hatte nach einer Pause aufgrund eines Trauerfalls laut fussballtransfers.com bereits zweimal individuell trainiert. Am Freitag soll er erstmals wieder gemeinsam mit dem Team üben. Damit stehe seiner Rückkehr nichts mehr im Wege, heißt es in dem Bericht.
Ob Kimmich gegen Dortmund tatsächlich in der Startelf steht, ist bislang nicht offiziell bestätigt. Die Meldung spricht nur davon, dass seiner Rückkehr nichts im Weg stehe. Über die persönlichen Hintergründe des Trauerfalls ist nichts bekannt, und dabei soll es auch bleiben.
Was jetzt wichtig wird
Die Entscheidung, Neuer im Klassiker nicht einzusetzen, wirkt nachvollziehbar. Danks‘ Verweis auf die kommende Woche deutet darauf hin, dass der Verein bei seinem Torwart kein Risiko eingehen will. Ein Spiel gegen Dortmund ist kein Termin, für den man eine Rückkehr erzwingt, wenn der Spieler noch nicht bereit ist.
Sollte Kimmich tatsächlich wieder zur Verfügung stehen, hätte der FC Bayern im defensiven Mittelfeld eine wichtige Option zurück. Er gilt als zentraler Spieler im Münchner Gefüge, ob er nach der Zwangspause schon wieder über die volle Spielzeit gehen kann, bleibt allerdings abzuwarten. Dazu liegen bislang keine Aussagen aus dem Verein vor.
Am Samstag um 18:30 Uhr wird sich zeigen, wie die Mannschaft die Torwartfrage auffängt und welche Rolle Kimmich spielt. Bis dahin bleibt es bei den Aussagen von der Pressekonferenz: Neuer fehlt, Urbig soll spielen, und Kimmich soll am Freitag wieder mit dem Team trainieren.
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Quelle: fussballtransfers.com





