BVB: Liverpool soll Schlotterbeck als van-Dijk-Erbe beobachten

Redaktion Fussballpuls
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Die Personalie Nico Schlotterbeck soll auf der Insel weiter ein Thema sein: Der FC Liverpool soll den Innenverteidiger von Borussia Dortmund laut einem Medienbericht weiterhin beobachten. Das Portal ‚CaughtOffside‘ schreibt, die Spur zum 26-Jährigen sei nicht erkaltet. Hintergrund ist laut Bericht die offene Zukunft von Reds-Kapitän Virgil van Dijk, dessen Vertrag zum Saisonende auslaufen soll. Bestätigt ist von den Berichten bislang nichts, weder von Liverpool noch vom BVB oder vom Spieler.

Perzentil-Profil von Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Bundesliga, pro 90 Minuten: Tore ohne Elfm. 0,17 (65. Perzentil), npxG 0,14 (58. Perzentil), Schüsse 0,85 (35. Perzentil), Assists 0,00 (28. Perzentil), xA 0,05 (31. Perzentil), Key Passes 0,85 (44. Perzentil), xGChain 0,32 (27. Perzentil), xGBuildup 0,29 (55. Perzentil).
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So liest du die Grafik: Jedes Tortenstück ist ein Wert pro 90 Minuten. Die Zahl im Kästchen ist das Perzentil – 90 heißt: besser als 90 Prozent der Feldspieler der Liga. Rot zeigt den Abschluss (Tore, npxG, Schüsse), Grau die Vorbereitung (Assists, Expected Assists, Key Passes), Gelb die Beteiligung am Spiel (xGChain, xGBuildup).

Liverpool soll sich nach einem van-Dijk-Nachfolger umsehen

Am Wochenende unterlag Liverpool im Topspiel beim FC Arsenal mit 0:1. Nach Darstellung der Berichterstattung zeigte van Dijk dabei eine starke Leistung. Der 35-Jährige soll in den Drangphasen der Gastgeber hinten abgesichert, sich in die Offensive eingeschaltet und das Aufbauspiel aus der Abwehr heraus gelenkt haben. Sein Vertrag soll dem Bericht zufolge zum Ende der laufenden Saison auslaufen. Ob sich die Wege im Sommer tatsächlich trennen, wird als offen beschrieben.

Laut dem Bericht soll man bei den Reds dennoch bereits nach möglichen Nachfolgern Ausschau halten. Das ist die Darstellung des englischen Portals, eine offizielle Aussage des Klubs dazu liegt nicht vor.

Was ‚CaughtOffside‘ über Schlotterbeck berichtet

Dem Bericht im ‚Daily Briefing‘ zufolge gibt es bislang kein formelles Angebot für den BVB-Profi. Die Engländer sollen sich aber bereits mit Scouting, Leistungsanalyse und der Bewertung der Bedingungen für mögliche künftige Verhandlungen befassen. Gerüchte über ein Interesse der Reds tauchten in der Vergangenheit immer wieder auf. Laut ‚CaughtOffside‘ soll Schlotterbeck bei Liverpool aktuell sogar die besten Karten haben. Wie belastbar diese Einschätzung ist, lässt sich von außen nicht überprüfen.

Die angebliche Ausstiegsklausel soll Schlotterbeck für Liverpool interessant machen

Eine Klausel im Vertrag des deutschen Nationalspielers soll ihn dem Bericht zufolge besonders interessant machen. Sie soll zwischen 50 und 60 Millionen Euro liegen und ab dem kommenden Sommer für ausgewählte Vereine gelten. Die genaue Höhe der Summe und der Kreis der berechtigten Klubs sind öffentlich nicht bestätigt, die Angaben stützen sich auf das englische Portal.

Sollte es die Klausel in dieser Form geben, wäre ein festgeschriebener Preis für einen Verein mit Bedarf in der Innenverteidigung grundsätzlich ein Argument. Ob Liverpool sie tatsächlich ziehen würde, ist dagegen reine Spekulation.

Diese Alternativen soll Liverpool laut Bericht im Blick haben

Schlotterbeck wäre demnach nicht der einzige Kandidat. Laut dem Bericht sollen bei Liverpool weitere Innenverteidiger auf der Liste stehen:

  • Murillo (24) von Nottingham Forest
  • Alessandro Bastoni (27) von Inter Mailand
  • Nico Schlotterbeck (26) von Borussia Dortmund, der laut ‚CaughtOffside‘ in der Pole Position liegen soll

Auch hier gilt: Es handelt sich um die Einschätzung eines einzelnen Portals. Ob die genannten Namen tatsächlich in Liverpool diskutiert werden und in welcher Reihenfolge, ist nicht belegt.

Nebenschauplatz: Streit um Mac Allisters Szene

Die englische Presse beschäftigte nach dem Spiel allerdings vor allem eine andere Szene. Liverpools Alexis Mac Allister ging in der Schlussphase mit Arsenals Noni Madueke Kopf an Kopf und ließ sich anschließend fallen, was in englischen Medien als vorgetäuschter Kopfstoß gewertet wird. Die ‚Daily Mail‘ forderte daraufhin eine Bestrafung für solche Aktionen. Sky-Experte Jamie Carragher kritisierte die Szene deutlich und nannte sie peinlich. VAR Stuart Atwell erklärte nach der Partie, der Kontakt zwischen beiden Spielern sei weder heftig noch gewalttätig noch brutal gewesen. Eine Strafe für Mac Allister blieb aus, in den englischen Medien wird sie nun gefordert.

Einordnung: Ein Medienbericht, keine Bestätigung

Für Borussia Dortmund ist der Bericht zunächst kein Grund zur Panik. Es gibt dem Bericht zufolge kein offizielles Angebot, und es handelt sich um eine Medienmeldung, nicht um eine Bestätigung von Verein oder Spieler. Interesse aus England wurde in der Vergangenheit immer wieder kolportiert, ohne dass daraus ein Wechsel wurde.

Dennoch zeigt der Fall, welche Rolle eine Ausstiegsklausel in Vertragsverhandlungen spielen kann, falls sie wie berichtet existiert. Wenn ein finanzstarker Klub bereit wäre, die festgelegte Summe zu zahlen, hätte Dortmund demnach wenig Spielraum. Die Entscheidung läge dann vor allem beim Spieler selbst. Ob es so weit kommt, ist völlig offen.

Ob Liverpool am Ende tatsächlich ernst macht, soll laut den Spekulationen auch davon abhängen, wie sich van Dijk entscheidet und ob Alternativen wie Murillo oder Bastoni infrage kommen. Bis dahin bleibt die Meldung ein Gerücht, das der BVB und der Spieler bislang nicht kommentiert haben. Fans sollten die Berichte deshalb mit der nötigen Vorsicht lesen und weitere Entwicklungen abwarten. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es belastbare Informationen von den beteiligten Vereinen oder vom Spieler gibt.

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Quelle: fussballtransfers.com

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