Beim FC Bayern gibt es vor dem Champions-League-Spiel gegen Atlético Madrid laut dem Portal fussballtransfers.com zumindest einige gute Nachrichten. Nach den Verletzungssorgen aus dem 2:2 gegen Borussia Dortmund sollen gleich drei Spieler Fortschritte machen. Luis Díaz soll demnach das individuelle Training mit Ball wieder aufgenommen haben, Jamal Musiala soll sein Balltraining fortsetzen, und bei Manuel Neuer soll ein Einsatz schon am Dienstagabend möglich sein. Alle Angaben stammen aus dem Bericht, eine endgültige Entscheidung des Trainerteams ist bislang nicht bekannt.
Neuer: Einsatz gegen Atlético laut Bericht möglich
Die schnellste Rückkehr könnte es laut fussballtransfers.com bei Manuel Neuer geben. Der 40-Jährige soll am Abschlusstraining vor der Partie in der Königsklasse teilgenommen haben. Das Spiel gegen Atlético Madrid wird am Dienstag, 3. November, um 21 Uhr angepfiffen. Dass ein Einsatz im Bereich des Möglichen liegt, bedeutet aber ausdrücklich noch keine Zusage. Ob er tatsächlich im Tor steht oder zunächst nur im Kader auftaucht, dürfte sich erst kurz vor dem Anpfiff zeigen.
Wichtig ist die Einordnung: Die mögliche Rückkehr wäre ein Hinweis darauf, dass der Torhüter wieder voll mittrainieren kann. Sie ersetzt aber nicht die Entscheidung des Trainerstabs, der Belastung und Risiko bei einem Spieler in diesem Alter genau abwägen dürfte. Bis der Verein den Kader offiziell bekanntgibt, bleibt alles eine Einschätzung auf Basis des Berichts.
Urbig und Olise: Lage uneinheitlich
Der Bericht von fussballtransfers.com nennt neben Neuer auch Jonas Urbig (23) und Michael Olise (24) im Zusammenhang mit dem Abschlusstraining. Beide sollen demnach daran teilgenommen haben. Andere Meldungen von heute zeichnen allerdings ein anderes Bild, in denen beide als angeschlagen gelten. Da sich die Darstellungen widersprechen, lässt sich der Einsatz der beiden aktuell nicht verlässlich einschätzen. Wir haben die Lage der beiden bereits in einem eigenen Artikel eingeordnet; hier geht es vor allem um die möglichen Rückkehrer.
Musiala: Kader gegen Mainz laut Bericht im Blick
Auch bei Jamal Musiala soll es laut Bericht Licht am Ende des Tunnels geben. Der 23-Jährige soll sein Training mit Ball fortsetzen und könnte am Wochenende wieder im Aufgebot stehen. Dann trifft der FC Bayern auf den 1. FSV Mainz 05, Anstoß ist am Samstag, 7. November, um 15:30 Uhr. Ob Musiala tatsächlich schon spielt oder zunächst nur im Kader steht, bleibt abzuwarten. Dass er sich nach seiner Verletzungspause dem Mannschaftsumfeld wieder nähert, wäre aber ein wichtiger Schritt.
Díaz: Geduld ist gefragt
Weniger eilig ist es bei Luis Díaz. Der 29-jährige kolumbianische Nationalspieler soll laut Bericht noch an den Folgen eines Muskelbündelrisses laborieren. Zwar soll er das individuelle Training mit Ball wieder aufgenommen haben, er werde aber nach aktuellem Stand noch eine Weile fehlen. Muskelbündelrisse brauchen Zeit, und ein zu früher Einsatz würde das Risiko eines Rückschlags erhöhen. Das Balltraining wäre deshalb vor allem ein Zwischenschritt im Aufbau und noch kein Zeichen für eine unmittelbar bevorstehende Rückkehr in den Spielbetrieb. Einen konkreten Zeitpunkt für sein Comeback nennt der Bericht nicht.
Was das für die kommenden Spiele bedeuten würde
Die Münchner stehen in den nächsten Tagen vor zwei wichtigen Aufgaben. Zuerst wartet am Dienstagabend Atlético Madrid in der Champions League, danach am Samstag die Bundesligapartie gegen Mainz. Nach dem Remis gegen den BVB, bei dem es laut Bericht mehrere Verletzungsschocks gab, käme eine Entspannung der Personallage zur rechten Zeit. Besonders im Tor wäre die Rückkehr einer Stammkraft ein Faktor für Ruhe und Stabilität, sofern sie sich bestätigt.
Einordnung
Die Nachrichten sind insgesamt positiv, aber mit Vorsicht zu genießen: Bei Neuer und Musiala ist laut Bericht von Möglichkeiten die Rede, nicht von Zusagen, und Díaz bleibt vorerst ein Fall für die längere Aufbauarbeit. Hinzu kommt, dass die Meldungen zu Urbig und Olise nicht einheitlich sind. Wer am Dienstag und am Samstag tatsächlich auf dem Platz steht, entscheidet sich erst nach den letzten Belastungstests und der Einschätzung des Trainerteams.
Fest steht bislang nur: Sollte der Bericht stimmen, wäre die Situation für den Rekordmeister etwas entspannter als unmittelbar nach dem Dortmund-Spiel. Gelingt die schrittweise Rückkehr der Leistungsträger ohne Rückschläge, gewinnt Bayern vor dem Auftritt gegen Atlético und dem Mainz-Spiel an Optionen und Spielraum für Rotation und Belastungssteuerung. Gerade in einer Phase mit zwei wichtigen Spielen innerhalb weniger Tage zählt jede zusätzliche Alternative im Kader. Für Fans heißt das vor allem: abwarten, bis die offiziellen Aufstellungen und die Verlautbarungen des Vereins vorliegen, und bis dahin die Meldungen als Zwischenstand betrachten.
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Quelle: fussballtransfers.com





