Der FC Bayern trifft im Achtelfinale des DFB-Pokals auf Hertha BSC. Das ergab die Auslosung am Sonntag, 1. November 2026. Die Münchner haben Heimrecht und spielen in der Allianz Arena. Die Partie steigt am 1. oder 2. Dezember. Welcher der beiden Tage es wird, steht noch nicht fest, die genaue Ansetzung wird noch bekannt gegeben.
Das Los: Hertha BSC kommt nach München
Mit Hertha BSC bekommt der Rekordpokalsieger einen Zweitligisten zugelost. Laut fcbinside.de steht die Berliner Mannschaft aktuell an der Spitze der 2. Bundesliga. Diese Angabe stammt aus einer einzelnen Quelle, wir haben sie nicht unabhängig bestätigt. Unabhängig vom Tabellenstand gilt: Bayern ist als Bundesligist und Gastgeber der Favorit, doch ein Selbstläufer ist ein Pokalspiel gegen einen Zweitligisten nie.
Für die Münchner ist das Los aus sportlicher Sicht angenehm. Sie müssen nicht reisen und treffen weder auf einen direkten Titelkonkurrenten aus der Bundesliga noch auf ein Spitzenteam aus dem Ausland. Der Heimvorteil in der Allianz Arena ist im K.-o.-Wettbewerb ein echter Faktor.
Die Vorgeschichte: Erst Magdeburg, jetzt Hertha
Der Weg ins Achtelfinale war für Bayern bisher komfortabel. In der zweiten Runde setzte sich das Team am 28. Oktober in der Allianz Arena mit 6:1 gegen den 1. FC Magdeburg durch, ebenfalls einen Zweitligisten.
Die frühe Phase der Partie verlief so: Michael Olise brachte Bayern in der 10. Minute in Führung, Magdeburg glich in der 15. Minute durch Zukowski zum 1:1 aus. In der 21. Minute stellte Saibari auf 2:1 für die Münchner, mit diesem Stand ging es in die Pause. Danach zogen die Bayern davon. Olise traf insgesamt doppelt, einmal davon per Elfmeter. Dazu erzielten Saibari, Davies, Brown und Daiber je ein Tor beziehungsweise trugen sich in die Torschützenliste ein.
Das Ergebnis zeigt, dass Bayern auch gegen einen Zweitligisten, der früh ausgleichen konnte, die Kontrolle behielt. Nun wartet erneut ein Klub aus der zweiten Liga.
Die übrigen Paarungen
Neben dem Bayern-Spiel wurden weitere Partien gezogen, unter anderem diese beiden:
Beide Begegnungen sind Duelle zweier Bundesligisten, die bereits im Achtelfinale aufeinandertreffen. Damit steht fest, dass aus jedem dieser Duelle ein namhafter Klub ausscheidet. Für Bayern bedeutet das Los dagegen, dass die Mannschaft den Wettbewerb ohne direktes Topduell fortsetzen kann.
Über die Fernsehübertragung ist bislang nichts bekannt. Auch für die Bayern-Partie sind Sender und genauer Anstoßtermin noch offen.
Der Termin im Dezember
Laut echo24 sind die Achtelfinals für den 1. und 2. Dezember 2026 angesetzt. Berichten zufolge, unter anderem von ZDFheute, Sport1 und fcbayern.com, ist das Heimspiel gegen Hertha für einen dieser beiden Tage vorgesehen. Wann genau der Anpfiff erfolgt, entscheidet sich erst mit der offiziellen Ansetzung.
Bis dahin bleibt Zeit, in der sich noch einiges ändern kann. Wer Anfang Dezember im Kader steht, lässt sich heute nicht seriös vorhersagen. Verletzungen, Sperren und Belastung in den Wochen davor werden die Aufstellung mitbestimmen.
Was jetzt für Bayern zählt
Trainer Vincent Kompany hat sich bislang nicht zur Auslosung geäußert. Aussagen von ihm liegen uns nicht vor. Ob und wie stark er für das Pokalspiel rotiert, ist offen. Das hängt vermutlich von der Personallage und dem Spielplan ab, das ist aber eine Einschätzung und keine Ankündigung.
Fest steht: Im Pokal gibt es keine zweite Chance. Ein einziger schlechter Tag kann reichen, um auszuscheiden, das gilt auch für den Rekordpokalsieger.
Einordnung
Auf dem Papier ist das ein gutes Los für den FC Bayern: Heimrecht, ein Zweitligist und keine weite Reise. Hertha dürfte ohne großen Druck nach München kommen, denn die Rollen sind klar verteilt. Das kann einen Außenseiter gefährlich machen. Bayern muss die Favoritenrolle daher auf dem Platz bestätigen und das Spiel von Beginn an konzentriert angehen.
Der genaue Termin am 1. oder 2. Dezember sowie die Übertragung werden in den kommenden Tagen erwartet. Wir halten euch auf dem Laufenden.
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Quelle: fcbinside.de





